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Der Ökostrom-Anteil wächst unaufhörlich

Das Umweltbewusstsein und damit verbunden der Anteil an Ökostrom haben im letzten Jahr wieder deutlich zugenommen. Die Menge an Elektrizität, die aus Solaranlagen, aus Wasserkraftanlagen und aus Windkraftanlagen kam, betrug zusammen ca. 154 Milliarden Kilowattstunden. Das gab der Energieanbieter Eon bekannt. Das ist eine Menge wie nie zuvor. Es handelt sich um ein Plus von rund 20 Prozent.

Windkrafträder gehören längst in unser Landschaftsbild und Photovoltaikanlagen haben viele Hausbesitzer mittlerweile auf dem eigenen Dach. Nimmt man dann noch die Wasserkraftwerke dazu, die fleißig Strom aus den Naturgewalten produzieren, dann kommen wir auf eine Summe von 154 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom, der im letzten Jahr produziert wurde. Das ist eine beträchtliche Menge und noch dazu ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen stammen aus den Berechnungen des Energieanbieters Eon. Nicht mit berechnet wurden hierbei die Biomasse-Anlagen. Diese schlagen aber noch einmal mit ca. 38 Milliarden Kilowattstunden zu Buche.

Die Produktion der erneuerbaren Energien ist immer und überall stark vom Wetter abhängig. Das bedingt auch, dass es mitunter starke Schwankungen gibt. Im Jahre 2017 war es so, dass sowohl der September als auch der Dezember sehr stürmisch waren und damit hatten die Windräder jede Menge Arbeit. Sie produzierten in diesen Monaten einen Großteil des Ökostroms. In den sonnigen Monaten Mai, Juli und August haben dagegen die Solaranlagen, von denen es mittlerweile sagenhafte 1,6 Millionen Stück gibt, die meiste Arbeit übernommen

Der gesamte Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung ist auch gestiegen, nämlich auf ein Drittel im Jahr 2017. Diese Zahlen stammen aus den Berechnungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Berechnungen in diesem Bereich hat auch das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme angestellt und im manager-magazin.de veröffentlicht. Demnach lag der Ökostromanteil bei 38 Prozent.