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Smarte Haustechnik gewinnt an Bedeutung

Dass smarte Haustechnik immer bedeutungsvoller wird, hat jetzt die "Bauherren-Studie 2017" ergeben. Der Bauherren-Berater Almondia befragte dazu Bürger, die gerade einen Bau planen oder in den vergangenen Jahren ein Eigenheim gebaut haben.

Die Umfrage
Genau 1.046 Bundesbürger sind vom Bauherren-Berater Almondia im Juli 2017 befragt worden. Die Hälfte der Teilnehmer hat gerade ein selbstgenutztes Haus gebaut, die andere Hälfte plant einen Bau für die nächsten zwei Jahre. Wissenschaftliche begleitet wurde die Umfrage von Prof. Dr. Evi Hartmann, Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Die Ergebnisse der Umfrage
Die Ergebnisse sind eindeutig, smarte Haustechnik gewinnt an Bedeutung. Nachfolgend sind einige Zahlen einmal aufgeführt (siehe Tabelle).

Dr. Gordian Rättich, Geschäftsführer des Bauherren-Beraters Almondia zieht zur Umfrage folgendes Fazit: „Smarte Haustechnik ist mehr als technischer Schnickschnack. Gerade für Menschen mit körperlicher Einschränkung kann eine automatische Licht- oder Belüftungssteuerung den Alltag stark erleichtern. In Hinblick darauf, dass die Menschen immer älter werden, und so lange wie möglich eigenständig leben möchten, werden intelligente Häuser mittelfristig stark an Bedeutung gewinnen."

Die richtige Haustechnik für das Eigenheim
Im Bereich der intelligenten Haustechnik gibt es nun aber viele unterschiedliche Lösungen, die nicht unbedingt untereinander kompatibel sind. Einerseits sind an diesem Punkt Experten gefragt, die den Bauherren beratend zur Seite stehen und andererseits kommen an dieser Stelle offene Standards wie etwa KNX ins Spiel, bei denen aufgrund frei zugänglicher Schnittstellen die Hersteller ihre Geräte dem Standard entsprechend anpassen können.

Auf jeden Fall sollte sich der Eigenheimbesitzer oder Bauwillige einen Handwerksbetrieb suchen, der sich auf das Thema Smart Home spezialisiert hat und den Bauherren auch im Bereich Sicherheit beraten können. Der Almondia-Geschäftsführer Rättich sagt hierzu: „Wenn der Hausbesitzer über das Internet auf seine Haustechnik zugreifen kann, gelingt das theoretisch auch Cyberkriminellen, Sicherheit ist daher das oberste Gebot. Es fängt schon bei so simplen Grundregeln an, dass ein Passwort stets aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen sollte, um es den Kriminellen so schwer wie möglich zu machen."