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PV-Module mit Kühlung

Photovoltaikanlagen auf dem eigenen Haus erzeugen Strom, den der Betreiber selbst nutzen, einspeisen oder auch speichern kann. Insgesamt haben aber derartige PV-Anlagen nicht nur Vorteile, sondern können auch Nachteile haben. Dazu gehört die Temperaturentwicklung der einzelnen Module.

Die Module können sich mitunter sehr stark erhitzen. Abhängig vom jeweiligen Standort der Anlage und den vorherrschenden Wetterbedingungen, wurden schon Temperaturen von bis zu 70°C an der nicht der Sonne zugewandten Seite eines PV-Modules gemessen. Begründet ist das mit der Tatsache, dass fast die Hälfte der einfallenden Sonnenstrahlung aus Infrarotstrahlung, also Wärmestrahlung besteht.

Was richten nun solche Temperaturen mit den PV-Modulen an? Tatsächlich kann eine derartige Temperaturentwicklung verheerende Wirkung haben, nämlich in Bezug auf die die elektrische Leistungsabgabe. Durch den so genannten Voltage – Drop - Effekt, dem Spannungsabfall also, wird die elektrische Leistung stark gemindert.

Um dagegen vorzugehen, hat die Firma BPE e.K. aus Eckental bei Nürnberg verschiedene Kühlkonzepte für PV-Module entwickelt und patentiert. Es handelt sich um folgende Patente:

  • Verwendung von Kühlplatten an der Rückseite des erwärmten PV-Modules
  • Verwendung von schwimmfähigen Kühlplatten/ PV-Modulen
  • Verwendung von Kühlplatten mit Thermoreaktoren, Sogena®

 

Die Kühlplatten mit Thermoreaktoren im Modus passive Kühlung zum Beispiel kühlen das Modul von hinten, also von der Rückseite her. Gleichzeitig liefern die Thermoreaktoren elektrische Energie, denn sie können Wärme in elektrische Energie umwandeln. Somit ergibt sich für dieses Patent der Kühlung ein doppelter Nutzen.

Insgesamt lässt sich über PV-Module sagen, dass, je niedriger die Temperatur des PV-Modules ist, desto höher ist je nach herrschender Wetterlage und anderen Bedingungen die elektrische Energieausbeute.

Quelle: BPe®e.K.