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EEG-Umlage für Bestandsanlagen

Es geht um KWK-Bestandsanlagen, die ab dem Jahr 2018 auch die EEG-Umlage zahlen müssen – darauf weist jetzt die Energieagentur NRW hin. Genauer gesagt betrifft das Ganze Kraft-Wärme-Kopplungs (KWK)-Bestandsanlagen, die nach dem 31. Dezember 2017 erneuert oder ersetzt werden.

Für diese Anlagen ist dann eine EEG-Umlage in Höhe von 20 % der jeweiligen Umlage für den erzeugten und selbst verbrauchten Strom zu zahlen. Die Energieagentur NRW weist damit gleichzeitig auf das Auslaufen einer entsprechenden Übergangsregelung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hin, was zum Jahresende soweit sein wird.

Bisher war die Regelung eine andere:

  • KWK-Bestandsanlagen und ältere Bestandsanlagen, die erneuert oder ersetzt werden brauchten für den erzeugten, selbst verbrauchten Strom keine EEG-Umlage zahlen. Geregelt wurde das im EEG §61c und §61d.

 

Auch künftig kann es eine komplette Befreiung geben:

  • Für KWK-Anlagen, die erneuert oder ersetzt wurden und dann noch der handelsrechtlichen Abschreibung oder der Förderung nach dem EEG unterliegen.

 

Die Energieagentur rät schlussendlich dazu, geplante Erneuerungen oder Ersatz von Bestandsanlagen bestenfalls noch in diesem Jahr in Angriff zu nehmen. Zu beachten ist aber, dass die installierte Leistung dabei um nicht mehr als 30 % ansteigen darf.