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Der Deutsche will keine fossilen Brennstoffe mehr

Dem Deutschen liegen die Umwelt und ihr Schutz am Herzen. Das Umdenken ist hierzulande in vollem Gange und es hat bereits unzählige Veränderungen bei jedem gegeben. Eigene PV-Anlagen, neu gedämmte Fassaden und die Heizung, die sich per Fernsteuerung abschalten lässt sind nur einige kleine Beispiele. Jetzt gab es in diesem Zusammenhang mit dem Energie-Trendmonitor 2017 eine neue repräsentative Umfrage, in der zu diesem Thema 1.000 Bundesbürger Stellung nahmen.

Die Umfrage

Die erwähnte Umfrage wurde vom Heiztechnik-Spezialisten Stiebel Eltron im Rahmen des Energie-Trendmonitor 2017 durchgeführt. Insgesamt 1.000 Bürger wurden bevölkerungsrepräsentativ befragt.

Die Ergebnisse im Einzelnen

Der Trend ist glasklar. Zwei Drittel der Befragten wünschen sich, dass man den fossilen Brennstoffen im Heizungskeller den Rücken kehrt. Mehr als 75 Prozent waren es sogar, die sagten, dass das Thema Wärmewende eines der wichtigsten ist und ihnen am Herzen liegt.

Was den Verbrauchern in Deutschland neben der klimafreundlichen Heiztechnik außerdem wichtig ist, ist das funktionierende Zusammenspiel mit der Politik. So appellieren mehr als 60 Prozent an die Politik, dass der Verzicht auf fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas mehr gefördert werden soll von staatlicher Seite. Dann fiele es den privaten Haushalten um einiges leichter, auf erneuerbare Energien umzusteigen. Dafür fordern die Verbraucher ganz klare gezielte Fördermaßnahmen.

Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer der Stiebel-Eltron-Gruppe hat auch eine klare Meinung: „Um bei der Wärmewende erfolgreich zu sein, gilt es, den Ausbau von grüner Heiztechnik voranzutreiben. Im Neubaubereich gehören Wärmepumpen längst zu den etablierten Wärmeerzeugern - häufig betrieben mit grünem Umweltstrom. Im nächsten Schritt wird es darum gehen, den Siegeszug grüner Heiztechnik in Bestandsbauten fortzusetzen."

Matten meint weiter, dass den Verbrauchern die Möglichkeiten klimafreundlicher Heiztechnik vermittelt werden müssen. Das Angebot an Systemen, die im Zuge von Sanierungen genutzt werden könnten, ist jedenfalls ausreichend vorhanden.