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Mit modernster Technik den fossilen Brennstoffen den Rücken kehren

Fossile Energieträger gehören der Vergangenheit an – in dem Punkt sind sich alle einig. Neuinstallationen von Gas- und Ölheizungen in Eigenheimen sollen ab 2030 von der Bundesregierung verboten werden. Die Zukunft liegt dann wohl im elektrischen Heizungsbetrieb, vornehmlich im Bereich der Wärmepumpen.

Wärmepumpen

Wärmepumpen arbeiten elektrisch und sind dabei hocheffizient. Werden sie mit erneuerbaren Energien betrieben, dann arbeiten sie komplett CO2-frei. Genutzt wird dafür die natürliche Wärme der Erde und der Luft. Dabei wird ein Kältemittel durch den Boden oder ins Freie geleitet, welches zu Gas verdampft, sobald es die Wärme der Umgebung aufnimmt. Von der Wärmepumpe wird es verdichtet und weiter aufgeheizt. Dann wird die Hitze von einem Wärmetauscher aufgenommen, der sie an das Warmwassersystem und die Heizungsanlage weitergibt.

Die Entwicklung der Wärmepumpen

Auch bei Wärmepumpen geht die technische Entwicklung natürlich weiter. So sind sie in den letzten Jahren immer kleiner, leiser und ansehnlicher geworden. Die kleinste Wärmepumpen-Außeneinheit kommt übrigens vom Unternehmen Glen Dimplex. Sie kann sich sogar architektonisch ans Haus anpassen.

Jochen Engelke, Geschäftsführer beim Unternehmen Glen Dimplex Thermal Solutions in Kulmbach (Oberfranken) stellte vor kurzem anlässlich eines Besuchs von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries neue technologische Entwicklungen im Wärmepumpenbereich vor. Hierbei ist er besonders stolz auf das System M. In diesem System ist nämlich die hydraulische Anbindung an das Wärmeverteilsystem des Hauses bereits vorkonfiguriert und integriert. Somit ist System M ein komplettes Heizsystem.

Das neue System M

Zu den technischen Daten des System M gehört die Größe von nur 60 x 50 Zentimetern für den Innenbereich bzw. von 60 x 50 x 87 Zentimetern für den Außenbereich. Damit handelt es sich um die kleinste Wärmepumpe auf dem Markt. Die Wärmepumpe ist in neun verschiedenen Verkleidungen verfügbar und fügt sich damit optisch in oder an das Haus. Das System orientiert sich an den Temperaturanforderungen der Innenräume und arbeitet dadurch sehr effizient. Außerdem ist das System extrem leise. Eine Überwachung ist jederzeit online möglich, ebenso wie eine Wartung und Optimierung.

Heizen und Kühlen

Mit Wärmepumpen ist übrigens neben dem Heizungsbetrieb auch eine Kühlung möglich. Geschäftsführer Jochen Engelke sagt zu Thema, dass beinahe 40 Prozent der Neubauten über eine Wärmepumpe verfügen, die oft auch mit PV kombiniert ist. Und die Tendenz ist steigend.