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Wärmepumpen sind effizient und zuverlässig

Die Regelungen der Energieeinsparverordnung 2014 (EnEV) sind Anfang 2016 noch einmal verschärft worden, so dass die energetischen Anforderungen an Neubauten noch einmal deutlich gestiegen sind. So ist es gefordert, dass ein Haus nach dem 01.01.2016 25 Prozent mehr Primärenergie einsparen muss als vorher. Maßgeblich ist das Datum des Bauantrags. Es ist auch vorgeschrieben, dass die Dämmung um ca. 20 Prozent verbessert werden muss, damit der Wärmeschutz gegeben ist. Zwangsläufig muss also der Energiebedarf der Immobilie genau berechnet werden und die Heizung muss so effizient wie möglich sein.

Vorteile der Wärmepumpen

Um die hohen Anforderungen der EnEV erfüllen zu können, sind hocheffiziente Wärmepumpen eine gute Möglichkeit. Wärmepumpen haben viele Vorteile, wozu folgende Punkte gehören:

  • Wärmepumpen nutzen bis zu 80 Prozent die kostenlos zur Verfügung stehende Energie aus dem Erdreich, der Luft oder dem Grundwasser, um Wärme zu erzeugen
  • Nur etwa 25 Prozent beträgt die Antriebsenergie – hier muss Strom zugeführt werden
  • Mit Wärmepumpen wird der Primärenergiebedarf des Gebäudes maßgeblich reduziert
  • Es gibt umfangreiche Fördermöglichkeiten
  • Mit Wärmepumpen wird das Klima geschützt


Förderung von Wärmepumpen

Es gibt für Wärmepumpen Fördermöglichkeiten, die man in Anspruch nehmen kann. Diese greifen:

  • bei der Anschaffung einer Wärmepumpe bezüglich der Investitionskosten sowohl bei Neubau als auch bei Nachrüstung
  • unter Umständen auch beim Austausch einer bestehenden Wärmepumpenanlage

 

Welche Förderungen im Einzelfall empfehlenswert sind und welche Pumpen gefördert werden, kann der Interessierte im Internet auf der Seite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erfahren.

Kombination von Wärmepumpen mit anderen Energieeffizienzanlagen

Eine Wärmepumpe muss natürlich mit der vorhandenen oder geplanten Haustechnik optimal kombiniert werden. Zusätzlich kann sie auch mit anderen Energieeffizienzanlagen kombiniert werden. Es gibt zum einen die Verbindung mit einer Fußbodenheizung, weil sowohl die Wärmepumpe als auch die Fußbodenheizung nur eine niedrige Vorlauftemperatur benötigt, um einen hohen Wirkungsgrad zu erzielen. Eine Ergänzung mit einer solarthermischen Anlage ist ebenso möglich. Das unterstützt die Warmwasserbereitung und die Beheizung des Gebäudes. Die Solaranlage wäre dann im Sommer vollständig für die Warmwasserbereitung zuständig. Schlussendlich ist auch eine Kombination mit einer PV-Anlage denkbar, die den Antriebsstrom für die Wärmepumpe liefert.