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Norwegen verbietet Ölheizungen

Jetzt geht es in Norwegen den Ölheizungen an den Kragen. Sie sollen abgeschafft werden, um die Luft sauberer und die Umwelt gesünder zu machen. Überhaupt ist Norwegen in solchen Dingen gerne ein Vorreiter. Nach den UKW-Radiosendern und den stinkenden Autos sind jetzt die Ölheizungen dran.

Norwegen als Vorreiter

Norwegen bekämpft gern als Erster alte Technologien. So ist es auch Norwegen, das als erstes Land das UKW-Radio abschaltet. Schon zum Ende dieses Jahres wird es die meisten UKW-Radiosender nicht mehr geben.

Schon letztes Jahr gab es aus Norwegen die Meldung, dass ab 2025 nur noch 0-Emmission-Autos neu zugelassen werden. Damit hat Norwegen den Benzin- und Dieselfahrzeugen den Kampf angesagt. Damit die Bevölkerung auch mitmacht, werden finanzielle Anreize geschaffen, wie etwa beim Kauf eines E-Autos. Das ist ein enormer Schritt gegen fossile Brennstoffe.

Ölheizungen

Nun sind nach den Autos die alten Heizungen an der Reihe. Ab dem Jahr 2020 sollen Ölheizungen verboten werden, das berichtet der Independent. Norwegens Umweltminister Vidar Helgesenlaid sagt eindeutig: „Wer jetzt mit Öl heizt, muss bis 2020 andere Optionen finden.“

Selbstverständlich gibt es Empfehlungen, auf welche Art des Heizens man zurückgreifen könnte. Dazu gehören:

  • Eine Alternative wären die Wärmepumpen.
  • Auch hydroelektrische Systeme wären denkbar.
  • Öfen für Holz-Chips werden ebenfalls empfohlen.

 

Es wird auch ganz klar darauf hingewiesen, dass der Umstieg auf eine Gasheizung ist keine gute Alternative ist, denn auch bei Gasheizungen könnte es seitens der Regierung zu neuen Regeln und Beschränkungen kommen.

Das angesprochene Verbot für Ölheizungen gilt sowohl für alte und neue Gebäude im Privatbesitz als auch für den öffentlichen Bereich, wie etwa in Firmen und Regierungsgebäuden. Insgesamt soll das Verbot eine Reduktion des norwegischen Treibhausgasausstoßes um 340.000 Tonnen pro Jahr mit sich bringen.