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Vorbild - Klimaneutrales Stadion

Ein Sportstadion, das fast klimaneutral ist – das ist der Plan des neuen Stadions für den SC Freiburg, das für den Standort am Wolfswinkel geplant ist. Die Planungen sind im vollen Gang und liegen im Zeitplan. Die Einsparung an CO2 wird dieses Stadion fast klimaneutral arbeiten.

Gebaut wird das Stadion aufgrund eines Bürgerentscheides aus dem Februar 2015. Natürlich mussten auf dem Planungsweg einige Hürden genommen und einige Gutachten eingeholt werden. Es wird versucht, allen gerecht zu werden und alle Eventualitäten mit einzubeziehen. Zum Bebauungsplan, der jetzt im Bauausschuss vorgestellt wurde, gehören zum Beispiel:

  • Fachgutachten zu den Themen Natur und Landschaft
  • Fachgutachten zu Klima, Schallschutz und Flugsicherheit
  • Fachgutachten zum Bereich Verkehr und Energie
  • Berücksichtigenden von Einwänden aus der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung

 

Das Energiekonzept des Bebauungsplans

Im Energiekonzept steht fest, dass die überschüssige Abwärme einer ortsansässigen Firma als Fernwärme genutzt wird. Diese Abwärme soll nicht nur das Stadion speisen, sondern noch weitere Projekte im Umfeld und somit den Wärmebedarf decken. Eingespart werden damit rund 550 Tonnen CO2 jährlich im Vergleich zu anderen Stadien. Auch eine eigene Stromerzeugung soll es geben, und zwar mittels Photovoltaik-Anlagen, die sich am oder um das Stadion befinden.

Das Verkehrskonzept des Bebauungsplans

Das Verkehrskonzept sieht vor, dass rund zwei Drittel der Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Zu diesem Zweck soll das Stadion mit der Stadtbahn erschlossen werden. Die Nähe zum Flughafen stellt kein Problem dar, es gibt eine Empfehlung, den Flugverkehr an Spieltagen drei Stunden vor, während des Spiels und eineinhalb Stunden nach Abpfiff zu unterbrechen. Selbstverständlich sind im Verkehrskonzept auch alle erforderlichen Schallschutzmaßnahmen enthalten.

Wie geht es weiter?

Der nächste anstehende Schritt ist der Satzungsbeschluss des Gemeinderats im Frühjahr 2018. Bereits Ende 2017 sollen aber schon erste Arbeiten stattfinden, die der Vorbereitung dienen, wie zum Beispiel die Anlage einer Baustraße.