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Wasserstoff gehört die Energie-Zukunft

Wasserstoff ist das Element der Zukunft. Er eignet sich hervorragend als grüner Energieträger, weil er sich mithilfe von überschüssigem Ökostrom herstellen lässt. Praktisch ohne Schädigungen der Umwelt lässt sich Wasserstoff als Energielieferant einsetzen.

 

Brennstoffzellen

In Brennstoffzellen wird Wasserstoff eingesetzt. Hier reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff zu Wasser. Das geniale ist, dass dabei Strom und Wärme entstehen. Durch diese einfachen Vorgänge wäre es theoretisch möglich, Haushalte und Unternehmen energieautark werden zu lassen. Auch in der Autobranche sind Brennstoffzellen eine saubere Lösung. Eine Tankfüllung Wasserstoff reicht für mehrere Hundert Kilometer Fahrstrecke. Es gibt bereits Fahrzeuge von Toyota, Honda und Hyundai auf dem Markt, die mit Hilfe dieser Technologie fahren.

Außerdem gibt es seit diesem Jahr ein so genanntes Hydrogen Council, das aus dreizehn Unternehmen besteht und sich zum Ziel gesetzt hat, der Wasserstoff-Technologie auf die Sprünge zu helfen.

Woher kommt aber der Wasserstoff?

Wasserstoff ist das am häufigsten vorkommende Element der Erde. Meistens ist er aber an andere Elemente gebunden und kommt nicht rein vor. Und hierbei entstehen die ersten Probleme auf dem Weg, den Wasserstoff mehr zu nutzen. Ulf Bossel, einst Gründer der renommierten Konferenzreihe European Fuel Cell Forum sagt: „Man muss große Mengen an Energie aufwenden, um Wasserstoff zu gewinnen.“

Meistens wird der Wasserstoff mit der so genannten Dampfreformierung gewonnen. Wird Wärme zugeführt, kann sich der Wasserstoff besser aus Kohlenwasserstoffen, in der Regel Erdgas, herauslösen. Das Verfahren hat sich bewährt, steht aber wegen der nötigen Energie und wegen der Kohlenwasserstoffe als Ausgangsmaterial in der Kritik. An dieser Stelle hört die 100prozentige Klimafreundlichkeit des Wasserstoffs auf.

Pläne für die Zukunft

Die Experten der Branche hoffen nun auf die Elektrolyse. Bei dieser Variante, Wasserstoff zu gewinnen, braucht man Wasser und Strom. Durch den Strom wird die Verbindung des Wassers, also Wasserstoff und Sauerstoff, gelöst. Das ganze nennt sich Power-to-Gas-Konzept und hat den großen Vorteil, dass überschüssiger Wind- und Solarstrom genutzt werden kann. Im Ergebnis ist der Wasserstoff wiederum kohlendioxidneutral. Außerdem wäre im gleichen Arbeitsschritt ein Stromspeicher für Windkraft und Photovoltaik gefunden.