Zum Inhalt springen

Neues Biomasse-Zentrum in Ensdorf

In Ensdorf, auf dem Gelände des VSE-Kraftwerkes, wird ein neues Biomasse-Zentrum entstehen und voraussichtlich ab 2021 die Inhalte der Biotonnen und Grüngut in Energie verwandeln.

 

Im letzten Monat sind die Vorverträge zur Nutzung von Teilen des Ensdorfer Kraftwerksgeländes für die Errichtung des geplanten Biomasse-Zentrums unterschrieben worden. Gemeinsam wollen die VSE-Vorstände Dr. Gabriël Clemens und Dr. Hanno Dornseifer und die Geschäftsführer des Entsorgungsverbandes Saar, Georg Jungmann und Michael Philippi die Inhalte der Biotonnen und Teile des saarländischen Grüngutes verarbeiten. Dabei soll Energie entstehen und zusätzlich hochwertiger Kompost

Die nächsten Schritte

Abschließend gültig wird ein Erbbaurechtsvertrag sein, der am 1.1.2018 in Kraft treten soll. Bis dahin sollen unter anderem die exakten Platzangebote und die aktuellen Platzbedarfe geklärt werden. Ist das Biomasse-Zentrum in Betrieb, soll es in etwa 55.000 Tonnen saarländischen Biogutes jährlich verwerten. Das entspricht dem Inhalt der Biotonnen.

Die Anlage wird modern arbeiten und die Trockenfermentation nutzen, bei der durch die Vergärung erst einmal Gas gewonnen wird und so thermische und elektrische Energie erzeugt werden kann. Die Reste der Vergärung werden kompostiert.

Neben dem Biogut soll die neue Anlage auch rund 20 000 Tonnen saarländisches Grüngut verwerten. Auch dafür soll die Anlage ausgestattet sein. Für die nachgeschaltete Komposterzeugung muss den Gärresten nämlich bestimmtes Material beigemengt werden, was im neuen Biomasse-Zentrum kein Problem ist.

Momentan wird noch an einer Machbarkeitsstudie gearbeitet, die die standortspezifischen Vorteile verschiedener Anlagenkonzepte auswerten soll. Das ist notwendig, um im Anschluss die Planungsleistungen ausschreiben zu können.