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Rekorde bei der Energy Storage Europe

Zu Beginn der Energy Storage Europe sagte die Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalens Hannelore Kraft: „Wir wollen den Ausbau von Speichern, Erneuerbaren und Netzen schnell und ausgewogen voranbringen und diesen Ausbau harmonisieren. Unser Ziel muss es sein, eine solche Strategie in das hochkomplexe System aus Strommarktdesign, EEG, Netzreserve und Netzentgelten einzubinden. Deshalb setzt sich Nordrhein-Westfalen insbesondere für die Entwicklung einer Speicherstrategie auf Bundesebene ein.“ Im Ergebnis war die Messe ein voller Erfolg.

 

Es gab dieses Jahr über 160 Aussteller, die Besucherzahlen wuchsen um 35 Prozent und die gebuchten Standflächen betrugen über 2000 Quadratmeter. Die meisten Besucher waren vor allem an den Profis aus Energiewirtschaft, Industrie und öffentlichem Gewerbe interessiert. Die Messe fand erstmals in einer eigenen Halle statt und wurde vom Conference Center der Messe Düsseldorf (CCD Süd) ausgerichtet.

Stimmen zum großen Erfolg des Events

Hans Werner Reinhard, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, freut sich über den einschlagenden Erfolg: „Die Energy Storage Europe hat sich endgültig von einer Fachkonferenz zur führenden übergreifenden Branchenmesse entwickelt. In diesem Jahr haben wir neue Bestmarken bei Ausstellern, Besuchern und internationalen Teilnehmern erreicht und sind zugleich unserem B2B-Fokus treu geblieben. Damit baut die Energy Storage Europe ihre Position als Leitmesse, bei der es um konkrete Geschäfte geht, aus.“

Urban Windelen, Geschäftsführer des Bundesverbandes Energiespeicher e.V. (BVES) sagt: „Die Atmosphäre auf der diesjährigen Energy Storage Europe spiegelt die Professionalisierung und Dynamik der Speicherbranche wieder. Die Aussteller sind im Dauergespräch mit Kunden aus aller Welt. Für den weiteren Sprung in den Markt fehlt jetzt nur noch die rasche Umsetzung der politischen Signale auf deutscher und europäischer Ebene.“

Auch die Konferenzen, die während der Messe stattfanden, verzeichneten einen regen Zuwachs. Prof. Dirk Uwe Sauer, ISEA RWTH Aachen ist sehr erfreut: „Die Besucher der IRES wissen zu schätzen, dass die Konferenz in mehr als 200 Beiträgen einen einzigartigen Einblick, sowohl in der Breite der Technologien als auch in der wissenschaftlichen Tiefe, für alle Bereiche der Energiespeicherung bietet. Die wissenschaftliche Vielfalt und Qualität der IRES wird hervorragend durch die Praxisbeispiele der Messe ergänzt, die zeigen, wie Forschung und Entwicklung in den Markt transferiert werden.“

Speichertechnologien

Ein wesentlicher Punkt der Energy Storage Europe sind die Speichertechnologien. Dazu gehören:
•    Batteriespeicher
•    thermische und mechanische Speicher
•    Power-to-X
Zum Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen sagt Dr. Johannes Töpler, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbands: „Vor einigen Jahren waren hier Stände mit Wasserstoff-Schwerpunkt noch die Ausnahme, heute beschäftigen sich über 10 Aussteller auf der Energy Storage Europe mit Power-to-Gas Lösungen. Die Auftritte von Unternehmen wie Nel Hydrogen aus Norwegen zeigen zudem, dass die Messe internationale Bedeutung genießt.“