Zum Inhalt springen

Sicherheit muss sein beim vernetzten Wohnen

Smart Home Technologie oder vernetztes Wohnen sind auf dem Vormarsch. Von außerhalb die Fenster steuern oder jemandem Zutritt gewähren, der Alarm, wenn es den älteren Bewohnern nicht gut geht oder die Abschaltung der Heizung, wenn gelüftet wird – das alles und noch viel mehr ist mit diesen Technologien möglich. Aber eines sollte man dabei nicht vergessen: Die Sicherheit!

 

Auch der Digitalverband Bitkom ist dieser Auffassung: „Die Sicherheit der Geräte und der Schutz der erhobenen Daten sind zentrale Voraussetzungen für den Erfolg des Smart Home.“ Das sagt der Verbands-Hauptgeschäftsführer Rohleder. Er setzt auf Mindeststandards bei der Sicherheit, die alle Hersteller einhalten sollten. „Dazu gehört die Auslieferung von Geräten mit individuellen Passwörtern, die Gewährleistung schneller Sicherheits-Updates bei Hacker-Angriffen oder die Verschlüsselung personenbezogener Daten.“

Auch als Verbraucher sollte man auf den Sicherheitsaspekt achten. Bestimmte Sicherheitsfeatures sind von vornherein bei der Anschaffung der Geräte wichtig.

Umfrage des Bitkom zur Nutzung und Verbreitung von Smart Homes

Eine Umfrage zum Thema Smart Homes hat jüngst ergeben, dass längst noch nicht alle Menschen zu diesem Thema im Bilde sind und wissen, welche Möglichkeiten sich damit ergeben. Dabei bezeichnet der Bitkom als Smart Home „die Vernetzung und intelligente Steuerung von Haustechnik, Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik“.

Ergebnisse der Umfrage:
•  61 % der Befragten haben Begriffe, wie Smart Home oder Heimvernetzung schon einmal gehört, davon kann aber nur die Hälfte sagen, was damit gemeint ist.
• Unter den Befragten, die Smart Home kennen, besitzen 30 % zumindest ein vernetztes Hausgerät.
• Unter den Befragten, die sich im Bereich auskennen, wollen sich 44 % in den nächsten 12 Monaten digitale Haustechnik anschaffen.
• Zu den Gründen der Nutzung von Smart-Home-Geräten ist die höhere Sicherheit im privaten Umfeld als erstes zu nennen.
• 61 % der Besitzer von Smart-Home-Technologie gaben an, dass sie damit ihre Wohnung schützen.
•    Unter den Punkt Sicherheit fallen laut der Umfrage neben der mechanischen Sicherung auch die Abschreckung der Täter und die Möglichkeit, Täter gleich zu fassen.
• 57 % der Befragten sind der Komfort und die Lebensqualität die wichtigsten Punkte.
• Unter den Befragten, die bereits Smart-Home nutzen, ist der Fakt des Geldsparens aufgrund der Senkung des Energieverbrauchs wichtig.

Bild: IKZ-ENERGY Archiv/Gira