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Energiesparen ist modern geworden, auch bei Unternehmern

Gute Vorsätze für das neue Jahr? – Es gibt sie tatsächlich noch. Bei den Deutschen geht es aber nicht mehr nur ums Abnehmen und Sporttreiben, sondern auch ums Energiesparen. Das bestätigt das Ergebnis einer Umfrage, welches aussagt, dass jeder fünfte Deutsche im Jahr 2017 Energie sparen will. Derselbe Trend lässt sich bei deutschen Unternehmen feststellen.

 

Die Studie wurde von YouGov im Auftrag von E.ON durchgeführt. Befragt wurden 2072 Menschen und das Ergebnis ist sehr interessant. Acht Prozent der Befragten wollen mit dem Rauchen aufhören, vier Prozent wollen weniger Auto fahren und fast jeder fünfte der Befragten plant, weniger Energie zu verbrauchen. Deutschland ist also im Spartrend. Robert Hienz, Geschäftsführer der E.ON Energie Deutschland erklärt dazu: „Eine nachhaltige Energieversorgung rückt bei immer mehr Deutschen stärker in den Fokus, wir unterstützen unsere Kunden hierbei durch effizientere Heizungen, Solaranlagen und Stromspeicher, aber auch digitale Energielösungen".

Energiesparen ist auch einfacher als manch einer denkt und auch einfacher zu realisieren als der Verzicht aufs Auto. Schon Kleinigkeiten reichen aus:
• LED statt Glühbirnen
• Stoßlüften statt Fensterkippen im Winter
• digitale Anwendungen, wie der kostenfreie E.ON SmartCheck
• usw.

Übrigens rückt der Klimaschutz auch bei Unternehmen immer mehr in den Fokus. E.ON hat zu diesem Zweck eine Trend Studie durchgeführt, die eindeutig zeigt, dass die meisten Unternehmen das Thema Energiesparen ernst nehmen. Immerhin ca. 75 Prozent der befragten Geschäftsführer erzählten, dass sie in den letzten Jahren in den Klimaschutz investiert haben. Dabei wurden unter anderem die folgenden Dinge umgesetzt:
• die Sanierung von Heizungen
• der Einbau effizienterer Beleuchtungen
• die Optimierung der Produktionsprozesse
• die Dämmung der Gebäude
Zusammenfassend sagt Heinz Rosenbaum, Geschäftsführer: „Energie und Klimaschutz haben einen festen Platz auf der Agenda deutscher Unternehmen." Gleichzeitig hält er aber auch fest: „Es gibt aber noch erhebliches Verbesserungspotenzial, insbesondere in den Bereichen Eigenerzeugung und Speicher."

Die Trendstudie zeigt aber noch mehr Entwicklungen auf, so setzen immer mehr Unternehmen zum Beispiel auf eigene Kleinkraftwerke. Damit senken sie ihre Strom- und Heizkosten noch weiter. Ganz oft wird hierbei auf eine Kombination von Blockheizkraftwerken mit Photovoltaik-, Solarthermie- oder kleineren Windkraftanlagen gesetzt. Das Ergebnis zeigt auch: Je größer das Unternehmen, desto höher das Interesse am eigenen Kraftwerk. Etwa 25 % der befragten Unternehmen konnten keine Einsparpotenziale identifizieren. Die betreffenden Geschäftsführer gaben hierfür unter anderem zu hohe Investitionen als Grund an.