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In der Schule fängt es an

Ein ganz besonderes Projekt macht in Essen Schule, nämlich das Energiesparen in der Schule. Zu diesem Zweck werden Schulen mit entsprechender Messtechnik ausgestattet, die es ermöglicht, dass die Schüler viel über das Einsparen lernen können. Die Messtechnik kommt von Ista, einem Energiedienstleister in Essen.

 

Energiesparen macht Spaß

Genau das sollen die Schüler lernen, und zwar an fünf weiterführenden Schulen. Das Projekt heißt „Ista macht Schule“ und startete gleich nach den Weihnachtsferien im Gymnasium Überruhr, in der Gesamtschule Holsterhausen und im Mädchengymnasium Borbeck. Thomas Zinnöcker, geschäftsführender Vorstand von Ista Deutschland, erklärt zum Projekt: „Wir glauben, dass viele städtische Immobilien ein Effizienzproblem haben und wir dies transparent machen können. Und wir glauben, dass wir den jungen Menschen schon früh Sensibilität im Umgang mit Energie beibringen können.“ Zusammen mit Oberbürgermeister Thomas Kufen und Umweltdezernentin Simone Raskob unterschrieb er den Sponsorenvertrag und möchte nun den Wettbewerb unter den Kindern anheizen.

Die technische Umsetzung des Projektes

Dazu stellt Ista für die Schulhäuser die modernste Verbrauchs-Messtechnik zur Verfügung. Schon seit Oktober 2016 liefen die Installationsarbeiten. Zunächst wurden drei Schulen ausgestattet. Die Messtechnik gibt Aufschluss darüber, wie die Energieverbräuche im Gebäude und in einzelnen Räumen aussehen. Außerdem gibt es Informationstafeln, auf denen die aktuellen Daten für jeden sichtbar dargestellt werden und auch mit vorangegangenen Daten verglichen werden können. Als zusätzliches Feature sollen die Schüler die Daten auf ihr Handy über eine App bekommen.

Hintergrund des Projektes

Die messtechnischen Daten und Auswertungen werden im entsprechenden Projektunterricht aufgearbeitet. Auf diese Weise lernen die Kinder, Einsparmöglichkeiten zu erkennen und zu nutzen.  „Die Schüler erhalten Lösungsansätze für energieeffizientes Verhalten und lernen, verantwortungsvoll mit den Ressourcen umzugehen“, lobte Simone Raskob.

Die Kinder zu Energiesparern zu erziehen, ist aber nur ein Hintergrund des ganzen Projektes. Darüber hinaus ist es Tatsache, dass es allein in Essen rund 1150 städtische Gebäude, davon 450 Schulgebäude gibt, bei denen in Sachen Energieeffizienz nachgearbeitet werden muss.  „Alleine für den Strom in allen städtischen Gebäuden zahlen wir pro Jahr bis zu 19 Millionen Euro. Die jetzigen Schulen haben wir auch im Hinblick auf mögliche Sanierungen in den kommenden Jahren ausgesucht“, so Raskob.