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Heizungen in Deutschland

Die Möglichkeiten, zu heizen, sind in Deutschland vielfältig. Der allgemeine Trend geht außerdem zu alternativen Energiequellen und zu regenerativen Rohstoffen. Zur Verteilung der Heizungsarten haben die Statistischen Landesämter nun eine Grafik veröffentlicht, die zeigt, wie in Deutschland geheizt wird und in den letzten zehn Jahren geheizt wurde.

 

 

 

Die Auswertung zeigt, dass Elektro-Wärmepumpen und der Bereich der Fernwärme zugenommen haben. Dafür werden heute weniger Erdgasheizungen und ganz selten noch Ölheizungen benutzt, um die eigenen vier Wände warm zu kriegen. Dargestellt wird hier die Entwicklung der Heizungen in Neubauten in den letzten zehn Jahren.

Demnach machen Elektro-Wärmepumpen und Fernwärme zusammen den größten Teil des gesamten Anteils aus, was sich über die Jahre nur wenig geändert hat. Ölheizungen dagegen werden gar nicht erwähnt, sondern fallen unter sonstige und nicht mehr weiter ins Gewicht.

Erdgasheizungen nehmen mit ca. 45 Prozent noch immer den größten Anteil ein, der in deutschen Haushalten Verwendung findet. Allerdings ist dieser Anteil im Vergleich zum Jahr 2006 deutlich gefallen.

Was die Grafik auch zeigt, ist die Tatsache, dass Erdgas, Fernwärme und Elektro-Wärmepumpen die drei wichtigsten Wärmequellen sind und zusammen etwa 90 Prozent des Gesamtanteils ausmachen. Der Bereich der Wärmepumpen und Fernwärme hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Die hier ausgewerteten Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft zeigen außerdem, dass der Holz-Pellets-Anteil annähernd konstant bei rund fünf Prozent blieb.