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Was leisten Energiespeichersysteme wirklich?

In den vergangenen Jahren haben sich Energiespeichersysteme (ESS) für PV-Anlagen rasant weiterentwickelt. Hierdurch wurden auch alte Annahmen und Vorurteile über Leistung und Einsatzgebiete über den Haufen geworfen. LG Chem räumt mit diesen ESS-Mythen auf und zeigt, was aktuelle Energiespeicher heute wirklich leisten.

Vorurteil 1:Der Kauf eines Energiespeichers rechnet sich nicht

Der Markt für Ökostrom aus privaten PV-Anlagen war in den vergangenen Jahren einem regen Auf und Ab unterworfen. Besonders die allmähliche Absenkung der Einspeisevergütung auf aktuell zwölf Cent pro Kilowattstunde – bei gleichzeitig steigenden Preisen der Stromanbieter – schreckt viele Eigenheimbesitzer ab. Umso lohnender ist es, den Eigenverbrauchsanteil am selbst erzeugten Strom systematisch zu erhöhen: Hier liefert derzeit die Kombination aus Photovoltaik und
Energiespeichersystemen die besten Ergebnisse. Mit modernen Lithium-Ionen-Zellen beispielsweise können Hausbesitzer ihren Eigenverbrauch um mehr als 70 % optimieren. Seit 2013 sind Energiespeichersysteme zudem voll KfW-förderungsfähig. Es lohnt sich deshalb nicht, auf ein weiteres Sinken der Preise für PV- und ESS-Hardware zu warten.

Vorurteil 2: EES und ihre Anbindung an die PV-Anlage sind technisch noch nicht ausgereift

Zwar sind Energiespeichersysteme erst seit wenigen Jahren so kosteneffizient, dass sich der Betrieb auch für Privathaushalte lohnt. Doch die Technik ist längst den Kinderschuhen entwachsen und hat einen hohen Reifegrad erreicht. So sind die Energiespeicher von LG Chem mittlerweile in der dritten Generation erhältlich und erreichen dank besonderer Produktionsverfahren sowohl eine besonders hohe Energiedichte als auch Langlebigkeit. Komfortfeatures wie die Internetanbindung über den angeschlossenen Inverter vereinfachen die Steuerung und Überwachung der ESS-Funktion zusätzlich. Die neuen "RESU"-Modelle von LG Chem sind sogar besonders auf die Bedürfnisse von Privatanwendern ausgelegt: Zum einen wird die komplette Bandbreite von Wechselrichterkonzepten auf dem Markt abgedeckt, die den solaren Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom umwandeln. Zum anderem bietet LG Chem seine Speicher sowohl in einer Niedervolt- als auch in einer Hochvolt-Variante an: Das DC-gekoppelte System minimiert Wandlungsverluste von Gleich- in Wechselstrom (DC), erreicht einen hohen Wirkungsgrad und optimiert so die Eigenstromnutzung. Im Praxiseinsatz bewährt sich die ESS-Technik seit Jahren: Deutschlandweit wurden allein im vergangenen Jahr 20 000 Energiespeicher verschiedener Hersteller verbaut.

Vorurteil 3: Das Energiemanagement im Haus ist noch nicht ausgereift

Bereits heute gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Häuser elektrisch zu steuern, um die Energiekosten effektiv zu regulieren. Mit smarten Steuerungen lassen sich energieaufwändige Haushaltsgeräte wie Waschmaschine oder Wäschetrockner beispielsweise so konfigurieren, dass sie automatisch dann eingeschaltet werden, wenn der Solarstrom die günstigste Energiequelle ist. Heimspeicher fügen sich nahtlos in dieses System ein und sorgen für noch mehr Unabhängigkeit von Strompreisen und Energieversorgern.

Vorurteil 4: Die Speicher gehen schnell kaputt

Wie bei jeder Technik zur Energiespeicherung ist auch die Lebensdauer der im ESS verbauten Batterie durch die maximale Zahl von Lade- und Entladezyklen begrenzt. Die Lithium-Ionen-Technologie, die LG Chem in seinen "Residential"-Systemen einsetzt, verlängert die Lebensdauer auf mindestens zehn Jahre.

Vorurteil 5: Energiespeichersysteme verursachen Brände

Moderne Energiespeichersysteme erfüllen höchste Ansprüche an die Sicherheit: Mit der SRS-Technologie hat LG Chem die thermische und mechanische Stabilität seiner Batteriezellen immer weiter erhöht. Zusätzlich kontrolliert das integrierte Battery Management System (BMS) Spannung, Temperatur sowie Ladung und
Entladung und vergleicht sie mit den Soll-Parametern. Abweichungen werden über das Energiespeichersystem automatisch korrigiert. Sollte das aufgrund einer Fehlfunktion nicht möglich sein, schaltet die Sicherheitsautomatik des BMS den Speicher sofort ab, bevor ein Schaden entsteht.