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Roter Faden für Hausbesitzer und Mieter: Heizspiegel 2010 für Bremen ist ab sofort erhältlich

Bremen, 29. Januar 2010. Die meisten Hauseigentümer und Mieter wissen, wie hoch ihre jährlichen Heizkosten sind – aber nur die wenigsten können einordnen, ob sie damit im Vergleich zu anderen gut dastehen oder ob ihre Immobilie ein „Energieschlucker“ ist. Hilfe bei der Beurteilung bietet jetzt der neue „Heizspiegel Bremen 2010“, der soeben erschienen ist.

Herausgeber des Heizspiegels sind der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa und Bremer Modernisieren, die Altbauinitiative der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens sowie die Beratungsgesellschaft CO2-Online. Gefördert wird das Projekt von der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. „Der Heizspiegel soll Mietern und Eigentümern als erste Orientierungshilfe dienen und ihnen helfen, den Heizenergieverbrauch einfach transparent zu machen“, erläutert Projektleiter Martin Grocholl von der Bremer Energie-Konsens. „Das Wissen, wie es um den Verbrauch der Immobilie steht, ist eine wichtige Grundlage dafür, dass Einsparmaßnahmen wie Wärmedämmung oder Heizungserneuerung umgesetzt werden.“ Hierzu enthält der druckfrische Heizspiegel Tabellen, mit denen die Leser sowohl den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten als auch den CO2-Ausstoß ihrer Wohnung oder ihres Hauses einfach einschätzen können. Für die eigene Einschätzung werden lediglich eine aktuelle Heizkostenabrechnung und die Größe der Immobilie benötigt. Im Ergebnis erfährt der Eigentümer oder Mieter sofort, ob er sich im günstigen Bereich (grün) bewegt, noch im Mittelfeld (gelb) liegt oder bereits im erhöhten oder zu hohen Bereich (orange bzw. rot). Der Spiegel differenziert nach den drei Heizenergieträgern Heizöl, Erdgas und Fernwärme sowie nach der Gebäudegröße.

Die Broschüre enthält zudem einen Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten im Wert von 60 Euro. Diese Expertise wird von CO2-Online erstellt. Die sich daraus ergebenden Hinweise auf energetische Schwachstellen am Haus können Mietern und Eigentümern wertvolle Anhaltspunkte dafür bieten, welche Maßnahmen sie ergreifen sollten. Mieter können jedoch selber meist keine baulichen Verbesserungen in Angriff nehmen. „Mit dem Heizgutachten erhalten sie daher noch ein Anschreiben, das die mit dem Gutachten an ihren Vermieter schicken können. Aus anderen Städten wissen wir, dass in rund einem Viertel der Fälle Vermieter anschließend handeln“, so Grocholl. Das Gutachten gebe dabei aber nur grobe Hinweise. „Bevor Maßnahmen angegangen werden, sollte unbedingt noch eine genaue Gebäudeenergieberatung erfolgen, bei der ein Berater das Gebäude persönlich in Augenschein nimmt“, empfiehlt Grocholl. Diese wird von der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens zurzeit mit 125 Euro gefördert, zusätzlich zur bundesweiten Förderung durch die BAFA-Behörde.

Der „Heizspiegel Bremen 2010“ liegt ab sofort beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, in Ortsämtern, Bibliotheken, bei Haus & Grund, bei Mieterschutzorganisationen und an vielen weiteren Stellen aus. Außerdem können Exemplare bei Bremer Energie-Konsens unter Telefon 0421 / 3766710 bestellt werden. Im Internet wird der Heizspiegel unter www.co2online.de und www.bremer-modernisieren.de veröffentlicht.



Quelle: Bremer Energie-Konsens GmbH auf pressbot.net | Datum: 29.01.2010 - 14:37 | 345 Mal gelesen


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