Klimaschutz für jedermann - IEU ruft am Tag der Umwelt zu klimaschonendem Heizen auf
Essen, 1. Juni 2010. "Leben ist Vielfalt" - unter diesem Motto stellt der internationale Tag der Umwelt am 5. Juni den Artenschutz in den Mittelpunkt. Eine Voraussetzung, um die biologische Artenvielfalt auf der Welt zu erhalten, ist ein intaktes Klima. Mit der Wahl seines Heizsystems und der verwendeten Energie kann jeder Einzelne einen Beitrag leisten, den Lebensraum Erde zu schützen. Laut Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) ist die Kombination von Erdgas-Brennwerttechnik mit regenerativen Energien wie Bioerdgas und Solarthermie der beste Weg, schnelle Erfolge bei der Reduzierung klimaschädlicher CO2-Emissionen zu erzielen.
"Klimaschutz geht uns alle an. Wer bei der Modernisierung die richtigen Entscheidungen trifft, kann dabei gleichzeitig seine persönlichen CO2-Emissionen senken und Geld sparen", erklärt Bernhard Funk, Sprecher der IEU. "Wer in den eigenen vier Wänden beispielweise eine moderne Erdgas-Brennwertheizung nutzt und Bioerdgas bezieht, heizt sehr effizient und nahezu CO2-neutral."
Erdgas wird zur regenerativen Energie
Bioerdgas wird aus pflanzlichen und anderen organischen Abfällen gewonnen. In einem sogenannten Fermenter entsteht durch natürliche Gärung zunächst Biogas, das in einem Aufbereiter anschließend auf Erdgas-Qualität verdichtet wird. Der Brennst
off erfüllt dann dieselben Qualitätsstandards wie Erdgas, kann ins öffentliche Versorgungsnetz eingespeist und in jeder Erdgasheizung ohne Umrüstung genutzt werden. Bis 2030 soll der Bioerdgasanteil im deutschen Versorgungsnetz auf zehn Milliarden Kubikmeter steigen. Das entspricht etwa zehn Prozent des heutigen Erdgasverbrauchs.
Entsprechende Bioerdgas-Produkte bietet inzwischen nahezu jeder Energieversorger in Deutschland an. Für die Lieferung werden die bestehenden Erdgasnetze genutzt. Je mehr Kunden sich für den regenerativen Brennstoff entscheiden, desto stärker erhöht sich die eingespeiste Bioerdgas-Menge in das Versorgungsnetz. "Der Wandel zu einer nachhaltigen Energieversorgung im Wärmemarkt lässt sich mit Bioerdgas realisieren, ohne dass bedeutende Investitionen in die Infrastruktur anfallen", so Bernhard Funk.
Drei Pluspunkte für das Klima
Wer seine veraltete Heizung gegen einen modernen Erdgas-Brennwertkessel austauscht, nutzt fortan den Brennstoff hocheffizient mit einem Wirkungsgrad von rund 100 Prozent - neben dem Pluspunkt Bioerdgas ein zweiter Vorteil für den Klimaschutz. Das dritte Plus ist die Kombination mit einer solarthermischen Anlage, welche die Heizung mit Sonnenwärme unterstützt. Sie kann den Wärmebedarf im Sommer und in den Übergangszeiten zum großen Teil abdecken. Bernhard Funk resümiert: "Erdgas-Brennwert, Bioerdgas und Solarthermie - diese Kombination steht für zeitgemäßes, nachhaltiges und hocheffizientes Heizen."
Quelle: Pressebüro Initiative Erdgas pro Umwelt / c/o KOOB Agentur für Public Relations GmbH (GPRA) auf pressbot.net | Datum: 01.06.2010 - 0:00 | 236 Mal gelesen