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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Luftwärmepumpe im Altbau

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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo,

benötige von Euch mal fachkundige Hilfe zum Thema Luftwärmepumpe im Altbau.

Ich muß im Sommer dringend meine Ölheizungsanlage modernisieren. Gas kommt nicht in Frage und vom Öl möchte ich mich gerne trennen. Mein Altbau von 1966 mit ca. 190 qm Wohnfläche ist noch nicht gedämmt aber das soll auch noch im Sommer geschehen.

Mein Installateur will mir eine Luftwärmepumpe von Buderus anbieten.

Fragen:
1) Was darf so eine Modernisierung etwa kosten
2) Wie soll die Anlage dimensioniert sein (kwh) ?
3) Ist Buderus eine gute Wahl oder lieber Ochsner oder Dimplex ?
4) Ist Innen- oder Außenaufstellung besser ?
5) Was muß ich sonst beachten ?

Ich weiß das eine LWP nicht die JAZ einer Erdwärmeanlage schafft aber ich glaube das bohren (Kosten !!!) steht nicht in relation zu den erhöhten Bohrkosten.

Danke

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machtnix
*****
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Dein Installateur ist eine Pflaume und hat keine Ahnung.

An deiner Stelle würde ich mal diese Firma http://www.voss-furth.de/... anrufen und mal deine Situation schildern.Sehr kompetent und hilfsbereit.

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Kannst Du das Bitte etwas näher erläutern warum der Installateur keine Ahnung hat ? Hat er die falsche Technik empfohlen oder ist Buderus als Hersteller nicht gut ?

Danke und Gruß

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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Erst festlegen, wie gedämmt wird. Den zukünftigen Istzustand der Gebäudehülle bestimmen. Und dann die Wärmetechnik planen.
Energieeinsparung geht nur über eine gut gedämmte Gebäudehülle.

Eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe ist bei den Gegebenheiten wahrscheinlich nicht zu empfehlen.

Bitte folgende Schlüsselwörter zu diesem Thema im Forum nachschlagen:
Luft Wärmepumpe Altbau


Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...


Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 04.04.2008 17:23, insgesamt einmal bearbeitet

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machtnix
*****
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Durch die Sole als zusätzlichen Wärmeträger ist es aber mit der Effektivität leider nicht all zu weit her. Der Link von mir ist da schon um einiges besser.
Da steckt Technik nur vom Feinsten drin:
Elektronisches Einspritzventil natürlich inklusive

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GMil
*****
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So schlecht finde ich den Ansatz des Installateurs nun auch wieder nicht. Eine Hochtemperatur-L/W-WP wäre für ein Bestandshaus auch meine allererste Wahl. Zum Hersteller: mein Eindruck ist, daß die etablierten (= großen) deutschen Heizungshersteller noch nicht auf dem allerneuesten Stand sind, und der verkörpert nun mal modulierende Inverter-Anlagen mit elektronischen Expansionsventilen. Das liegt m.E. primär daran, daß Wärmepumpen technisch gesehen Kältemaschinen sind und eben keine Heizungen! Ergo versteht auch der Klimaanlagenhersteller a priori mehr davon als der Heizungshersteller (und das gilt auch gleich für viele Installateure mit!)

Inzwischen haben einige deutsche Kleinhersteller dieses Marktlücke erkannt und arbeiten wie z. B. Golden Energy oder die EVI (Gemeinhardt AG) mit japanischen Hochleistungs-Split-Klima-Außengeräten und dazu speziell angepaßten Wärmetauschern, die die für die alten Radiatoren notwendige Hochtemperaturtechnik möglichst effizient zur Verfügung stellen. Normale Constant-Speed-Anlagen der etablierten Hersteller kommen da nicht mehr mit. Auch wenn dort z. B. versucht wird, mit 2 Kompressoren in einem Gehäuse eine etwas größere Flexibilität zu erzielen, kann die Universalität einer stufenlos geregelten Anlage nicht erreicht werden. Daher habe ich mich z. B. von der anfangs ins Auge gefaßten Dimplex LA 17 PS weg und hin zur Golden Energy RP 125 entschieden.

Die Größe einer Heizung richtet sich nach dem Wärmebedarf (wer hätte das gedacht? Very Happy ), und der steht erst nach eventuellen sonstigen Moderniserungsmaßnahmen fest. Gerade bei WPn sollte die Bemessung optimal sein, also auch nicht zu groß. Daher bitte erst dämmen, dann den Bedarf neu errechnen. Bei einer modulierenden WP ist eine Abweichung nach oben oder unten allerdings nicht ganz so schlimm, da diese Anlagen auch bei 80% oder 120 % Last noch effizient arbeiten. Eine gängige Constant-Speed-Anlage kommt bei Unterlast vermehrt ins Takten und wird damit unwirtschaftlicher, eine geregelte läuft einfach etwas langsamer und bleibt effizient.

_________________
Gruß

Gerhard

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Embarassed meine Frage hat sich schon beantwortet Embarassed

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kältebauer
*****
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.nature-waerme.de Antworten mit Zitat
Milchmann123 hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

benötige von Euch mal fachkundige Hilfe zum Thema Luftwärmepumpe im Altbau.

Ich muß im Sommer dringend meine Ölheizungsanlage modernisieren. Gas kommt nicht in Frage und vom Öl möchte ich mich gerne trennen. Mein Altbau von 1966 mit ca. 190 qm Wohnfläche ist noch nicht gedämmt aber das soll auch noch im Sommer geschehen.

Mein Installateur will mir eine Luftwärmepumpe von Buderus anbieten.

Fragen:
1) Was darf so eine Modernisierung etwa kosten
2) Wie soll die Anlage dimensioniert sein (kwh) ?
3) Ist Buderus eine gute Wahl oder lieber Ochsner oder Dimplex ?
4) Ist Innen- oder Außenaufstellung besser ?
5) Was muß ich sonst beachten ?

Ich weiß das eine LWP nicht die JAZ einer Erdwärmeanlage schafft aber ich glaube das bohren (Kosten !!!) steht nicht in relation zu den erhöhten Bohrkosten.

Danke


Hallo

Warum wollt ihr eure Anlagen immer beim Heizungsistallateur kaufen????
Eine gute kältefachfirma hat bestimmt bessere Geräte wie Buderus und das ganze noch ein paar Tausend Euro billiger.
Buderus kostet bestimmt locker 10000€ und ein Invertergerät von Mitsubishi was durch die invertertechnik noichmals spart kostet ca 6000€ bei 20KW Heizleistung.

Gruss Dirk

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@Milchmann123

Zunächst kommt es bei einer Luft-WP darauf an, wo man sie betreibt. Je milder die klimatische Lage, desto leichter wird sie es haben und damit Betriebskosten sparen. Auf der schwäbischen Alp, im Allgäu, Schwarzwald, bayerischem Wald oder ähnlich "ungemütlichen" Gegenden würde ich in jedem Falle das Erdreich bevorzugen.

Ich vermute mal, dass Heizkörper im Haus installiert sind. Für die Wirtschaftlichkeit entscheidend sind die Vorlauftemperaturen der Heizung, jedes Grad mehr schlägt mit ca, 2,5% Heizkosten mehr zu Buche. Deshalb müssen die VL mit aller Sinnhaftigkeit runter. Idea Bemühe mal den Sanierungsrechner des Klima-Innovativ unter Wärmepumpe/Vorteile, er gibt Dir auch Auskunft über die Dämmung: www.klima-innovativ.de

Für eine Luft-WP deutlich besser als die Buderus Kompakt-WP ist eine Split-Luft-WP, bei der die WP im Haus steht und der Verdampfer im Garten, bringt einen höheren Wirkungsgrad, ist aber nicht kompatibel mit den Befugnissen eines HB. Gibt´s z.B. auch von Ochsner, IDM oder Heliotherm.

Die Prüfresultate zum DACH-Gütesiegel mit entsprechenden Leistungsresultaten finden sich unter www.wpz.ch

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GMil
*****
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Den Punkt mit der Zuständigkeit halte ich auch für wichtig:

Besonders die Luftwärmepumpen sind von der Technik her reinrassige Klimageräte und keine Heizungen. Ergo müßte auch der Klimatechniker per se der bessere Ansprechpartner sein als der Heizungsbauer. Allerdings haben sich wohl noch nicht wirklich viele Klimatechniker mit dem Gedanken vertraut gemacht, auch "Zentralheizungen" zu verbauen, weil da u.a. auch der hydraulische Aspekt der div. Heizungsanbindungen ins Spiel kommt: etwa die Berechnung einer passenden Fußbodenheizung und überhaupt des Heizbedarfs dürfte wohl nicht das tägliche Brot eines jeden Klimaanlagenbauers sein. Auch wenn komplette Klimageräte heute "offiziell" heizen können, sind das immer noch Luft-Luft-Geräte, bei denen das Innenteil normalerweise im Stil eines Decken-Heizlüfters arbeitet und pro Raum mindestens einmal vorhanden sein muß. Die Berechnung und Installation einer wassergestützten Zentralheizung mit Fußbodenheizung und Radiatoren, Pufferspeicher, Mischer sowie Brauchwasserbereitung ist da schon ein anderes Kapitel.

Somit sitzt der WP-Interessent erst mal zwischen Baum und Borke, was ich sehr deutlich gemerkt habe. Entweder findet man einen kompetenten Partner, sei er nun HB oder KAB, oder man arbeitet sich selbst in die Materie ein (was m. E. durchaus nicht so schwer ist für die wenigen Erkenntnisse, die man in seinem konkreten Einzelfall braucht). Gelingt beides nicht, dürfte das Ergebnis hinsichtlich Kosten und Brauchbarkeit ziemlich vom Zufall abhängen.........

_________________
Gruß

Gerhard

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kältebauer
*****
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Hallo

Jede gute Kältefirma hat schon einen Heizungsmonteur mit an bord und an die Inverteranlagen kommt ein Wärmetauscher drann und fertig.
Gruss Dirk

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GMil
*****
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kältebauer hat Folgendes geschrieben:
Hallo

Jede gute Kältefirma hat schon einen Heizungsmonteur mit an bord und an die Inverteranlagen kommt ein Wärmetauscher drann und fertig.
Gruss Dirk


Beides stimmt wohl und reicht auch aus, wenn die Heizung an sich schon da ist und nur die Heizquelle erneuert werden muß. Aber kann der Heizungsmonteur in der Kältefirma z. B. auch die Art, Auslegung und Größe einer Fußbodenheizung für einen bestimmten Raum im Neubau ermitteln? Oder den richtigen Badheizkörper?

_________________
Gruß

Gerhard

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kältebauer
*****
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Hallo

Sollte er eigendlich können wenn er in der schule aufgepasst hat Very Happy

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@GMil hast ne pn, Antwort würde mich freuen.

schönen Tag

highBeta

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Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
@GMil

hallo,
Habe deine Antwort in Bezug einer WP Luft von Golden Energy RP 125 ,mit großem Intresse gelesen,möchte mein System auch verändern,habe eine Gasheizung 6KW, Konvektoren,Haus Grundfläche 148m² gedämmt,könntest du mir sagen,was das richtige System von Golden Energy wäre und was diese zirka kosten würde ?
cu
faun

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