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rosebud
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Beitragvon rosebud » 10.12.2019 07:32 Uhr

Die Wartung besteht u.a. darin, alle paar Tausend Betriebsstunden die beweglichen Verschleißteile (Kolben, Laufbuchsen, Lager...) auszutauschen, so daß nur noch das Motorgehäuse übrig bleibt.
Der ärgste Gegner der erneuerbaren Energien ist die Dreisatzrechnung

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Beitragvon energieprojekt » 12.12.2019 11:57 Uhr

Diese Kosten sind bei vernünftigen BHKW-Herstellern im Wartungspreis enthalten
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Beitragvon rosebud » 12.12.2019 12:21 Uhr

Soll ich das so verstehen, daß man mit der Wartung alle paar Jahre einen neuen Motor bezahlt?
Der ärgste Gegner der erneuerbaren Energien ist die Dreisatzrechnung
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Beitragvon GESBB » 13.12.2019 18:40 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:....Die Rentablilität steht und fällt mit der Nutzung der Energie (Wärme und Strom) die meisten sehen nur den Strom und wundern sich dann das die Maschine ausgeht weil die Wärme nicht gebraucht wird

Das sehe ich ähnlich. BHKW sind für EFH/ZFH meist unwirtschaftlich.
Bei Gewerbe kann das deutlich anders aussehen.

Um wirtschaftlich und CO2-arm zu sein, müssen Anlagen für Heizung und WW-Bereitung fachgerecht dimensioniert werden!
Ohne fachgerechte Anlagendimensionierung sind Energieausweise nicht rechtskonform.

Evtl. nachträglich eingefügte Werbung stammt nicht von mir!
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Beitragvon Jan234 » 20.12.2019 12:50 Uhr

Vielen Dank für die Antworten! Meine Frage ist sofort auch beantwortet :) :lol:
Meiner Idee nach, ist Energie die erste und einzige Tugend des Menschen.. Klicke hier um mein Blog nachzulesen
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Beitragvon Michael99 » 19.05.2020 09:58 Uhr

Nachdem mein Beitrag ein ziemliches Eigenleben entwickelt hat, bin ich mal wieder online. Leider hat sich bisher nichts an meiner unzureichenden Anlage geändert. Wenn Rosebud vermutet, dass ich über Fenster die T° regel, ist das natürlich etwas übertrieben, doch eigentlich ist mein Verbrauch ja Nebensache. Wenn ein Fachbetrieb 15 kW statt 44 kW als künftig ausreichend befindet und das sicherlich damit falsch beurteilt hat, muss er nachrüsten. Hier sollen sich ja die Modula Brennwertgeräte allein durch Softwareinstellungen auf eine höhere Leistung bringen lassen, obwohl ich das nicht glauben kann. Immerhin kosten die s.g. baugleichen Geräte ja auch unterschiedlich viel. Wenn angeblich baugleich, warum erfolgte die Leistungserhöhung durch Einbau eines anderen Wärmetauschers, wobei vergessen wurde auch die Venturi Düse auszutauschen. (Also doch nicht baugleich) Auch wurde die diffusionsoffene Fußbodenheizung nicht über einen Wärmetauscher abgekoppelt. So verschlammt das Heizungswasser und schädigt die Kollektorröhren. Alles Murks was diese Firma gemacht hat. So bin ich weiter auf der Suche nach einer Fachfirma die sich der Sache annimmt. Abtrennen der diffusionsoffenen Fußbodenheizung und Umbau der Heizkreise auf 3-Wege Mischer. Brauchwasser über Wärmetauscher. Speicher als reinen Pufferspeicher. Noch einem Winter frieren, bzw über Strom zuheizen, wollen wir nicht.

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Beitragvon energieprojekt » 14.06.2020 09:32 Uhr

Hallo Michael,
ich versuche dir noch einmal etwas Input zu den verschiedenen Punkten zu geben.
Zu dem Modula und dessen Upgrade kann ich hier nichts Beweiskräftiges sagen, sicherlich ist es aber so das einige Unternehmen allein über Software oder Düsenänderung eine höhere Leistung zur Verfügung stellen können. So eng getaktet sind die verwendeten Baugruppen nicht. Mit dem Verkaufspreis hat dies absolut nichts zu tun, hier ist Marketing der Grund.

Zum Thema Auslegung der Anlage, hier wirst du bestimmt im Vorfeld den Heizungsbauer oder abder besser einen TGA-Planer mit der Auslegung des Systems beauftragt haben und dazu gehört dann auch eine verlässliche Heizlastberechnug. Daraus ergibt sich dann die benötigte Gerätegröße.
Diese Unterlagen würde ich dann einfach mal einsehen.

Zum Thema Heizungswasser, eins meiner Lieblingsthemen und genauso spannend wie wiedersrüchlich.

Also grundsätzlich ich kein Rohr absolut sauerstoffdicht sondern immer nur nach Din.....
Hier spielen dann aber auch noch Verbindungskomponenten wie die Verschraubungen oder evtl vorhandene Permanententlüfter eien Rolle, sowie Druckhaltung im System.
Aber zurück zu deinem Schlamm, richtig ist das der zumindest die Funktion des Systems beeinflussen kann, in wieweit er schädlich für die Röhrenkollektoren ist steht auf einem andern Blatt.
Eine Systemtrennung ist nicht zwingend erforderlich und oft sogar Kontraproduktiv.
Statt die Symtome zu behandeln (Systemtrennung) wäre es doch viel sinnvoller die Ursachen zu bekämpfen (Schlamm) !
hier solltest du (bzw dein Heizungsbauer) das System reinigen und anschließend das neue Heizungswasser konditionieren.
Durch einen Mikropolymerfilm auf den Rohrwandungen wirst du das Problem Sauerstoffeintrag weitestgehend in den Griff bekommen.
Weitere Vorteile sind einfachere Technik, weniger anfällige Baugruppen und eine niedrigere Vorlauftemperatur (mit ein Grund für die Verwendung von Fußbodenheizungen).

Ich hoffe dir ein paar Tipps gegeben zu haben, bei Fragen einfach fragen !

udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon Michael99 » 14.06.2020 10:25 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Zum Thema Auslegung der Anlage, hier wirst du bestimmt im Vorfeld den Heizungsbauer oder abder besser einen TGA-Planer mit der Auslegung des Systems beauftragt haben


Das habe ich nicht gemacht. Ich gehe davon aus, das ein Ingenier als HB sehr wohl in der Lage sein sollte den Bedarf zu ermitteln. Wenn er das nicht kann, muss er sich nötige Weisheit von einem Dritten zuliefern lassen. Eine Entschuldigung für zu geringe Leistung darf es nicht sein. Wenn die unterschiedliche Leistung nur ein Marketig Gag (Betrug) ist, und der Preis gleich sein soll, hätte er doch gleich ein größeres Gerät verkaufen können. Er muss mir doch nicht mit einer 4x so kleinen Leistung eine mögliche Einsparung erklären.

Mike
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Beitragvon energieprojekt » 14.06.2020 16:17 Uhr

Das mit der Leistungsermittlung ist nicht ganz so einfach......

Natürlich sollte er dir das passende Gerät anbieten allerdings sind Angebot und Planung zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Ersteres ist in der Regel kostenfrei aber warum soll er einem Kunden die komplette und komplexe Planung schenken (mit der dann der, potenziellle, Kunde hausieren geht) ???
Ich kenne dies aus meiner Zeit als Heizungsbauer nur zu gut, da kommt ein Kunde an und sagt mach mal ein Angebot für nen neuen Kessel.
Ich daraufhin: wie gross soll er den sein ?
Der Kunde: ... weiß ich doch nicht, Sie sind der Fachmann....
ich erwiederte dann meist: ....sie wohnen seit 30 Jahren in dem Haus und wissen nicht was für eine Heizung sie benötigen, ich bin das erste Mal hier und soll es direkt wissen ? Aber kein Problem man kann es ausrechnen und planen, das kostet aber dann wissen wir beide was sie benötigen....
Dies ist in den meisten Fällen gut gegangen und hat nme zu den Problem geführt das du schilderst
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Beitragvon Michael99 » 14.06.2020 18:28 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Ersteres ist in der Regel kostenfrei aber warum soll er einem Kunden die komplette und komplexe Planung schenken (mit der dann der, potenziellle, Kunde hausieren geht) ???


Das ist eine alte Behauptung, die ich nicht gelten lasse. Es gibt Solche und Solche. Es gleicht sich immer aus. Wer nicht fragt hat selbst Schuld. Ob das der Schuster oder der Maler oder die KFZ Werkstatt ist. Wenn es zu teuer erscheint fragt man woanders auch an.

Niemand macht nur Angebote oder kostenlose Berechnungen. Das kalkuliert der Handwerker ein und so verkauft ja auch Brutto für netto. Die Margen kenne ich. Was ist außerdem so kompliziert wenn ich auf ein Haus stoße, das 40 Jahre ausreichend beheizt wurde und die Verbrauchsdaten und die Leistung der Heizkörper bekannt ist? Wer dann behauptet dies auch mit 15kW machen zu können, muss sich auch der Realität stellen, wenn es in die Hose gegangen ist.

Mike

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