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Solarpark033
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Beitragvon Solarpark033 » 08.07.2019 16:01 Uhr

Hallo Leute,
Bin hier neu dabei! :-)

Ich hätte ein paar Fragen an die Experten:

1. Wieviel Strom erzeugt eine PV Anlage im Jahr auf einer Freifläche, ca.? Es soll in Hessen aufgestellt werden.

2. Was kostet mich der Aufbau Ohne Material! (Nur reine Arbeitskosten)

3.Was ist Besser 500W Solarpanel oder 350W? Was sind die Unterschiede ausser der Leistung und was wäre Empfehlenswert?

4. Wie sieht es aus mit Förderungen?
Die PV Anlage soll in Hessen Aufgestellt werden.

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Beitragvon energieprojekt » 08.07.2019 17:39 Uhr

Hallo Solarpark033,
willkommen hier bei Energieportal24.de.
Zu deinem Fragen:
Der spezifische Ertrag für eine PV-Anlage hängt von mehreren Faktoren ab. zum einen der genaue Standort, dann die Ausrichtung und evtl Verschattung und nicht zuletzt der Wirkungsgrad des Systems (Module, Wechselrichter, Kabel)

Die Montagekosten hängen stark von der Art der Unterkonstruktion und der Verankerung im Boden ab. Hier jetzt eine Kostenschätzung abzugeben wäre Glaskugellesen.

500 Wattmodule sind aufgrund der größeren Leistung natürlich schneller montiert und haben evtl einen geringfügig höheren Wirkungsgrad. Am Ende des Tages kommt es aber auf die Gesamtanlage an.

"Fördermittel" sind die Einspeisevergütung oder der Ertrag wenn ohne EEG.
Schonmal geben aber auch Kommunen etwas dazu.
Eine sehr schöne Möglichkeit wäre die Direktvermaktung, hier hättest du die größte Marge.
Aktuell habe ich gerade eine 3 MW-Anlage in der Projektierung, hier ist auch eine Direktvermarktung angedacht.

Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon rosebud » 08.07.2019 18:28 Uhr

Erfahrungsgemäß kann man in unseren Breiten mit einem Ertrag von um die 100 kWh pro m2 und Jahr rechnen. In Ouagadougou sind es etwas mehr. Die Spitzenleistung beträgt bei real existierenden Anlagen, also auf der grünen Wiese und nicht auf dem Labortisch, etwa 100 W/m2. Daraus läßt sich eine technische Arbeitsfähigkeit von etwa 12% errechnen, also knapp 1.000 Vollaststunden pro Jahr. Eine interessante Relation: Will man den Strom eines Atomkraftwerkes (im Jahresmittel um die 10 Mrd. kWh) per Solaranlage liefern, so braucht man dafür 100 km2 Solarpanel. Bei einer nutzbaren Fläche von 0,5 m2 je Panel sind 200 Mio. davon nötig. Produziert und baut man davon Tag und Nacht das ganze Jahr über pro Minute ein Panel auf, dann hat man in überschaubaren 400 Jahren genug davon zusammen. Wegen der Lebensdauer der Panel von grob 20 Jahren sind dann pro Jahr 10 Mio. auszutauschen. Für 10 Mio. Panel braucht man aber 20 Jahre, so daß schon rechnerisch die erneuerbaren Energien eine Totgeburt sind. Schluß mit der Grabrede.
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Beitragvon energieprojekt » 08.07.2019 19:07 Uhr

Warum vergleichen Sie PV mit Atomkraft ?
Ich dachte dieser Energielieferant wäre endlich aus dem Rennen (ausser bei ewig gestrigen).
Die Aussage von 1000 Volllaststunden global auf Deutschland zu verteilen ist nicht richtig.
Wenn dies alles so einfach wäre bräuchte es keine Wetterdatensätze.
Eine Anlage sollte im VORFELD !!! vernünftig geplant und nicht mit Halbweißheiten und Annahmen als Basis für eine Wirtschaftlichkeit gebaut werden.

Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon rosebud » 08.07.2019 19:29 Uhr

Dann legen Sie mal los, Herr Udo! In DE gehen pro Jahr um die 640 TWh über die Theke. Wenn AKW und Kohle nicht mehr mitspielen sollen: Woher bittesehr soll denn der Strom kommen? Wie es mit PV aussieht, habe ich vorgerechnet. Es steht in den Sternen, wo und wie der PV-Strom für nachts gespeichert werden soll.
Bis heute gibt es keine nachvollziehbare Berechnung, wie es nach der Energiewende aussehen wird bzw. wann dies der Fall ist. Wenn Sie belastbare Zahlen haben, wieviel Windmonster und Solarpanel es einmal sein werden: Her damit.
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Beitragvon energieprojekt » 08.07.2019 19:59 Uhr

Ich glaube wir kommen nie auf einen gemeinsamen Nenner......
-aber bitte wohin mit dem ganzen Atommüll
-wieviele AKW's sollen uns noch um die Ohren fliegen und as Beinahekatastrophen echte werden
-wie stark wollen wir die Flüsse noch aufheizen
-Wieso wurden und werden die wirklichen Kosten für Atomkraft nicht genannt und auf den Strompreis angerechnet sondern versteckt aus Steuermitteln beglichen
(zb Forschungsmittel, Trannsport und Lagerkosten, Polizeibegleitung bei Castortransporten, Wachmannschaften usw usw)

Aber mal ein paar Beispiele :
-Stromsparen, es kann doch nicht angehen das die Industrie dafür belohnt wird mehr Strom als nötig zu verbrauchen nur um in den Genuss von noch geringeren Preisen zu kommen.
Hier muss man die Verbraucher zwingen Strom selbst zu produzieren
-dezentrale Energieversorgung, Strom und Wärme dort produzieren wo er benötigt wird
-Nicht für Strom bezahlen den man ins Ausland abgibt weil "Überkapazitäten" da sind. Diese sind nur da weil man den Kraftwerksbetreibern erlaubt einfach auf Teufel komm raus zu produzieren, lieber schaltet man Wind und Solar ab als Kraftwerke Bedarfsabhängig zu steuern.
-nicht nochmehr Irrsinnsverbraucher (wie zb Server) eine Baugenehmigung erteilen ohne das diese ein vernünftiges Energiemanagement haben.
-Oder im kleinen, Wärmepumpen und Klimaanlagen nur noch genehmigen wenn hierfür auch ein Stomkonzept steht.

Zum schluß nuch ein Irrsinnsbeispiel:
Eine Reihe mit Autoladesäulen(sauberster Strom) dummerweise durch ein um die Ecke stehendes Notstromaggregat betrieben, weil man wieder mal keine Leitungskapazitäten geplant hat.....
Es gibt soviele Ansätze die einfach in der Schublade bleiben weil es so einfach ist immer mehr zu produzieren

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Beitragvon rosebud » 08.07.2019 20:30 Uhr

Sehr geehrter Herr Udo, in Ihrem ganzen Gerede findet sich keine einzige Zahl, an der man sich orientieren kann. Wieviel Solarpanel und wieviel Windmonster WEA sollen es denn werden? Der Strom aus WEA z.B. ist zu 40% Elektroschrott, weil er nicht lange genug ansteht, damit man was damit anfangen kann.
Genießen Sie noch ein paar Zahlen: Von 2014 bis 2017 ist die Zahl der WEA in Deutschland von 26.000 auf 29.000 gestiegen, der erzeugte Strom hat sich im gleichen Zeitraum verdoppelt. Haben Sie eine Erklärung dafür?
Sie widersprechen mir nicht, daß man für ein AKW um die 400 Jahre lang Solarpanel in die Landschaft stellen muß und nicht weiß, wo der Strom nachts herkommen soll.
Der Pro-Kopf-CO2-Ausstoß in Frankreich ist bei vergleichbarer Industrialisierung halb so groß wie in DE, weil dort der Strom ausschließlich durch AKW (>80%) und Wasserkraft erzeugt wird.
Anstelle etwas von wegen Atommüll zu dudeln präsentieren Sie eine rechnerische Grundlage für die Energiewende (wieviel WEA, wieviel Solarpanel, wieviel Biogasanlagen...). Ich freue mich darauf.
Liefern Sie bitte mal Zahlen für eine real existierende Solaranlage (Leistung peak, Jahresertrag, Stellfläche brutto, Anzahl der Panel). Ich rechne dann vor, wieviel davon man für ein AKW braucht. Ehe ich es vergesse: Solarpanel enthalten massenhaft giftige Schwermetalle und sind Sondermüll.
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Beitragvon energieprojekt » 08.07.2019 23:27 Uhr

Mit Ihrer Werbung für Atomkraft (die ja anscheinend das sauberste überhaupt ist) helfen Sie dem Fragesteller kein Stück....
Vielleicht sollte er sich ein Atomkraftwerk auf die Wiese setzen oder ins ach so saubere Tschernobyl oder Fukushima ziehen ?
Ich beende diese Diskussion hier weil sie nicht zielführend ist.
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Beitragvon rosebud » 09.07.2019 06:47 Uhr

Zu den Fragen in der Einleitung:
Eine 500-kW-PV-Anlage erzeugt pro Jahr etwa 500.000 kWh Strom - tagsüber je nach Bewölkung, nachts regelmäßig nichts, im Winter tage- und wochenlang Totalausfall. Die Aufstellfläche liegt bei netto 50 ar. Brutto sind es wegen Vermeidung von Abschattungen und zur Begehbarkeit doppelt soviel. Die Preise für die Yinglis (chinesische Standardmodule) sind im Keller, so bei einigen Hundert Euro je kWpeak. Rein rechnerisch kann man pro 100 Wpeak Leistung der Module etwa 1 qm Fläche netto ansetzen. Module für 500 W sind also recht unhandlich und schwer.
Förderungen gibt es massenhaft. Letztendlich wird das Geld dem Stromkunden oder/und dem Steuerzahler aus der Tasche gezogen. Als Anhaltspunkt: Um soviel Strom zu erzeugen wie ein AKW benötigt man um die 20.000 Solarparks dieser Größe, wobei ein AKW Sommer wie Winter und Tag wie Nacht liefert - im Gegensatz zur PV.
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Beitragvon EEWELT » 09.07.2019 18:46 Uhr

Die andere Art von Freiflächen-PV:
https://www.stimme.de/suedwesten/wirtsc ... 71,4218735

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