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Beitragvon energieprojekt » 26.04.2019 13:24 Uhr

Hallo Gergen,
wieviele von den "erdgekoppelten" Anlagen sind Direktverdampfer deines Systems ?
Gibt es Unterschiede zwischen Sole und Flächenkollektoren ?
Neben diesen beiden Systemen gibt es ja auch noch Anlagen welche mit Dachkollektoren in unterschiedlicher Ausführung arbeiten
Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon gergen-dv » 26.04.2019 17:21 Uhr

Hallo Udo.
In den Statistiken des BWP wird im Bereich Erdwärmepumpen nicht nach den eingesetzten Medien unterschieden (Sole oder Kältemittel)
Wichtig war mir nur die aufgestellte Behauptung bzgl. Luft-Split-WP zu relativieren.
Die nächste Frage verstehe ich nicht so richtig. SOLE oder FLACHKOLLEKTOREN.
Wir untercheiden ja bei den Wärmepumpen zunächst nach den MEDIEN (Luft, Sole, Kältemittel>DV und Wasser)
Bei der Energiegewinnung unterscheiden wir dann zwischen Flachkollektoren und Sonden. Dachkollektoren können keine Vergleichsgröße zu Erdkollektoren sin.
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Beitragvon GESBB » 27.04.2019 07:27 Uhr

gergen-dv hat geschrieben:.....Waum willst Du dich eigentlich vor einem solchen Vergleich drücken?

Solche pauschalen Vergleiche bringen kaum Belastbares. Es ist stets sinnvoll, das individuelle, spezifische Objekt zu betrachten und im Ergebnis der Grundlagenermittlung zu entscheiden, welche Anlagentechnik jeweils sinnvoll ist.
=> Beitrag von Udo!
http://www.gesbb-energieberatung.de/images/gesbb/gebaeude/energetische-gebaeude-optimier ung.png
SWP lohnen meist erst ab 18...20 MWh/a Energiebedarf für Heizung + WW.
http://www.gesbb-energieberatung.de/images/gesbb/anlagentechnik/anlagentechnik3.png< br />Eine Kältemittelprüfung bei EFH ist nur in sehr seltenen Ausnahmefällen erforderlich. :wink:

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Beitragvon gergen-dv » 27.04.2019 08:15 Uhr

gesbb: da irrst Du Dich aber gewaltig. Alleine schon die Anbindeleitung kann zur Überschreitung der zulässigen KM-Menge führen (dabei spielt es keinerlei Rolle ob es sich um ein EFH handelt) Schau einfach mal in die techn. Unterlagen der Luft-Split-WP-Hersteller rein - da steht alles drin.
Aber bitte: keinen Glaubenskrieg zwischen DV und Luft
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Beitragvon energieprojekt » 27.04.2019 10:13 Uhr

Ich denke nicht das es um einen Glaubenskrieg geht.
Kriege hatten und haben wir genug. Wann begreift die Menschheit das ein friedliches Miteinander besser ist (ausser für die Waffenindustrie)
Wie GESBB schon richtig sagt, eine vernünftige Grundlagenanalyse und dann daraufhin abgestimmt das richtige, passende System auswählen.
Hier bringen irgendwelche pauschalen Annahmen relativ wenig. Wenn vernünftig und belegbar der Bedarf abgesteckt wurde hat auch der Handwerker hinterher gegenüber dem Nutzer etwas in der Hand. Nur 3 Beispiele,
-bei den Berechnungen ist man von 2 Personen ausgegangen, dann stellt man fest das noch 2 Kinder und Oma mit im Haus wohnen d.h. Warmwasserbedarf auf einmal doppelt so hoch...
-man ist von 19 °C Raumtemperatur ausgegangen und der Kunde dreht auf 23/24 °C hoch.....
- Im Bad hängt auf einmal die 30 cm Rainshower.......
Als dies sind Faktoren die in der pauschalen Annahme keine Beachtung finden, wenn aber eine Grundlagenanalyse vorliegt hinterher belegbar sind.

Ich denke auch hier im Forum haben wir schon genügend Fälle gesehen wo einfach falsche Anlagen verbaut wurden und der Nutzer darunter leidet
Ein schönes Wochenende Udo
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Beitragvon GESBB » 27.04.2019 10:18 Uhr

gergen-dv hat geschrieben:gesbb: da irrst Du Dich aber gewaltig. Alleine schon die Anbindeleitung kann zur Überschreitung der zulässigen KM-Menge führen (dabei spielt es keinerlei Rolle ob es sich um ein EFH handelt)
Von LWP hast Du offensichtlich keinerlei Ahnung! :( Kompaktgeräte besitzen einen hermetisch geschlossenen Kältekreislauf (keine Prüfpflicht!), da ist selbst bei Installation des Gerätes kein Eingriff in den Kältekreislauf erforderlich!
Selbst bei den deutlich besseren, vollmodulierenden Splittgeräten wird überwiegend die überprüfungspflichtige Kältemittelmenge nicht erreicht, da die Heizlasten moderner EFH gewünscht extrem niedrig sind, nicht zuletzt wegen der aktuell scharfen EnEV Anforderungen.
gergen-dv hat geschrieben:Aber bitte: keinen Glaubenskrieg zwischen DV und Luft

Korrekt, derartiges ist völlig sinnlos, solange die Ergebnisse einer Grundlagenermittlung für das spezifische Bauvorhaben nicht vorliegen!

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Beitragvon GESBB » 27.04.2019 10:37 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Ich denke nicht das es um einen Glaubenskrieg geht.
Korrekt, denn der wäre völlig sinnfrei!
energieprojekt hat geschrieben:Hier bringen irgendwelche pauschalen Annahmen relativ wenig.

Korrekt!
energieprojekt hat geschrieben:Wenn vernünftig und belegbar der Bedarf abgesteckt wurde hat auch der Handwerker hinterher gegenüber dem Nutzer etwas in der Hand.

Korrekt! AG bzw. Bauherren haben eine Mitwirkungspflicht insbesondere bzgl. Nutzerverhalten, was erheblichen Einfluß auf die Dimensionierung der Anlagentechnik besitzt!
Alls neutraler, unabhängiger TGA Planer ist es mir persönlich weitestgehend egal, welcher Wärmeerzeuger, Hersteller, Gerät für den spezifischen Anwendungsfall sinnvoll ist.
Hauptsache für den AG wirtschaftlich, energieffizient und mit möglichst geringen CO2 Emissionen behaftet.

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Beitragvon gergen-dv » 27.04.2019 10:57 Uhr

nur zur Klarstellung gesbb: DU hattest von einer SPLIT-WP gesprochen. Nach meiner Kenntnis steht bei einer SPLIT-WP der Verdampfer draussen und eine Kälteleitung geht ins Hausinnere. Liege ich da falsch?
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Beitragvon GESBB » 27.04.2019 12:09 Uhr

gergen-dv hat geschrieben:DU hattest von einer SPLIT-WP gesprochen. Nach meiner Kenntnis steht bei einer SPLIT-WP der Verdampfer draussen und eine Kälteleitung geht ins Hausinnere. Liege ich da falsch?

Hier gibt es verschiedene und zahlreiche Anbieterlösungen. :wink:
Ich favorisiere tatsächlich den Verbund zwischen Verdichter und Verdampfer per gedämmter Kältemittelleitung.
Die Heizlasten moderner EnEV-EFH-Neubauten sind derart gering, dass die hierdurch sehr geringen Kältemittelmengen keine Überprüfungen erforderlich machen, selbst bei Splitt-Anlagen!

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Beitragvon gergen-dv » 27.04.2019 16:27 Uhr

sei so nett und gebe mal KONKRET die von Dir behaupteten Heizlasten von EFH an (W/qm)

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