Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Förderkonditionen 2013 energieffiziente Gebäudesanierung Grundlagenwissen nach Thema Veranstaltungen: Messen, Seminare, Kongresstermine Tools, Onlinerechner und Newsletter Marktplatz Diskussionsforum B2B Branchenmarktplatz forum
Speichertechnologie, Entwicklung, Innovationen, Marktaussichten,...
energieprojekt
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 1412
Registriert: 23.04.2014 10:17
Wohnort: Westerwald
Lob gegeben: 6 Mal
Lob erhalten: 175 Mal
Kontotyp: Dienstleister
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon energieprojekt » 03.05.2017 19:42 Uhr

Leider sind unsere Netze aber nicht verlustarm...........
Und was die Umrüstung auf verlustarme Netze kosten würde wagt sich wohl kaum jemand aus zumalen.
Jahrzehnte lang durfte uns die Strommafia abzocken und völlig perverse Gewinne einfahren. Haben Netzentgelte kassiert und gleichzeitig die Netze verkommen lassen.
Dann wurden Versorger und Betreiber (faktisch aber nicht real) getrennt und dürfen das Spiel weitertreiben.
Die Durchleitungsentgelte sind völlig intransparent und müssen nicht offen gelegt werden.
Würden die Nutzer wirklich nach Entfernung und Trassenlänge zur Kasse geboten könnte sich kein Münchener Strom aus der Nordsee leisten.
Und diesen Gangstern möchte ich nicht zutrauen ein Gleichstromnetz (oder anderes verlustarmes) durch Deutschland zu legen
Udo von www.energieprojekt.biz
Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !

EEWELT
Aktivität: hoch
Beiträge: 173
Registriert: 29.09.2015 16:06
Lob gegeben: 1 Mal
Lob erhalten: 2 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Windenergie
Land: Deutschland

Beitragvon EEWELT » 07.08.2017 20:06 Uhr

Verlust bei HGÜ: Auf 1000 Km ca. 1,5 %. Die effizientesten bezahlbaren Speicher sind PSW mit einem Verlust von über 20 %.
EEWELT
Aktivität: hoch
Beiträge: 173
Registriert: 29.09.2015 16:06
Lob gegeben: 1 Mal
Lob erhalten: 2 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Windenergie
Land: Deutschland

Beitragvon EEWELT » 01.04.2018 17:38 Uhr

Auch er setzt nicht auf die europäische Karte - leider:

www.deutschlandfunk.de/stromnetze-altma ... _id=865272

Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat einen schnellen Ausbau der Stromnetze angekündigt.
Er werde dafür sorgen, dass es die notwendigen Stromleitungen für den Transport erneuerbarer Energien von Nord nach Süd und von Ost nach West gebe, sagte der CDU-Politiker der "Passauer Neuen Presse". Der Minister versprach, bestehende Trassen genau prüfen zu lassen und die Verfahren zu beschleunigen.

Ein guter Ansatz:

https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/aktuell/7992

"Die HGÜ kann einen sehr großen Beitrag zur Energieeinsparung leisten", so Wiesner.
Ein Fazit: „Es ergibt sich, abhängig von der Leitungslänge, ein Vorteil für die HGÜ in der Gesamtbilanz hinsichtlich Material- und Energiebedarf sowie daraus resultierenden Treibhausgasemissionen. Gleichstrom kann im Gegensatz zu Drehstrom auch über große Entfernungen in Erd- und Seekabeln übertragen werden. Der oft behauptete enorme Material- und Energie-Aufwand für die Erdverkabelung konnte in der Arbeit nicht nachvollzogen werden. Bei der Erdverkabelung bestehen Möglichkeiten der Verlegung mit Kabelpflug und der Einbettung von Kabeln in Bodenersatz, so dass eine anschließende Nutzung der Fläche für Landwirtschaft möglich bleibt“, so Wiesner. Die im Standardfall geringen Material- und Energie-Aufwände für Erdverkabelung hätten auch die beteiligten Experten überrascht.
EEWELT
Aktivität: hoch
Beiträge: 173
Registriert: 29.09.2015 16:06
Lob gegeben: 1 Mal
Lob erhalten: 2 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Windenergie
Land: Deutschland

Beitragvon EEWELT » 03.04.2018 20:07 Uhr

Ein guter Link:
https://www.energie-lexikon.info/supergrid.html

oder auch:
www.poppware.de/Gleichstromtrassen/index.htm

"Das großräumig über Europa hinweg ziehende Wettergeschehen führt dazu, dass sich die Energiewetterverhältnisse in den Regionen ständig verändern. Phasen des Überschusses wechseln sich mit Defizitphasen ab. Verfügt man über leistungsstarke, verlustarme, große Distanzen überbrückende Stromleitungen, dann treten immer öfter Situationen auf, bei denen Überschüsse aus Regionen mit gutem Energiewetter in Regionen mit ungünstigem Energiewetter übertragen werden können."
Redena
Aktivität: neu
Benutzeravatar
Beiträge: 12
Registriert: 30.03.2015 21:49
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 2 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: 4-8 Jahre
Interessensgebiet: Solartechnik (Photovoltaik)
Land: Deutschland

Beitragvon Redena » 04.04.2018 12:32 Uhr

EEWELT hat geschrieben:Auch er setzt nicht auf die europäische Karte - leider:
http://www.deutschlandfunk.de/stromnetz ... _id=865272
Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat einen schnellen Ausbau der Stromnetze angekündigt.
Er werde dafür sorgen, dass es die notwendigen Stromleitungen für den Transport erneuerbarer Energien von Nord nach Süd und von Ost nach West gebe, sagte der CDU-Politiker der "Passauer Neuen Presse". Der Minister versprach, bestehende Trassen genau prüfen zu lassen und die Verfahren zu beschleunigen.


ist da schon was passiert?
EEWELT
Aktivität: hoch
Beiträge: 173
Registriert: 29.09.2015 16:06
Lob gegeben: 1 Mal
Lob erhalten: 2 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Windenergie
Land: Deutschland

Beitragvon EEWELT » 24.04.2018 17:15 Uhr

Vermutlich nur Gerede ...

EEWELT
Aktivität: hoch
Beiträge: 173
Registriert: 29.09.2015 16:06
Lob gegeben: 1 Mal
Lob erhalten: 2 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Windenergie
Land: Deutschland

Beitragvon EEWELT » 10.07.2018 06:57 Uhr

Ganz eindeutig:

https://www.oeko.de/presse/archiv-press ... etzausbau/

Die Studie bringt Gewissheit, dass derzeit geplante Übertragungsnetze für die Energiewende unabdingbar sind. Gleichzeitig werden aber deutliche Wissenslücken aufgezeigt: wir brauchen ein größeres Spektrum an Analysen zu vorstellbaren Entwicklungen des deutschen und europäischen Stromsystems mit allen damit verbundenen Folgen für Flächenbedarf, Kosten, Treibhausgasemissionen und Netzausbau. Nur so werden wir mehr Klarheit in die Debatte bringen ob Dezentralität langfristig einen weiteren Netzausbaubedarf verringern könnte", sagt Antonella Battaglini, Geschäftsführerin der Renewables Grid Initiative.
Zurairder
Aktivität: gering
Beiträge: 15
Registriert: 10.07.2017 09:50
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: 1-3 Jahre
Interessensgebiet: Solartechnik (Photovoltaik)
Land: Deutschland

Beitragvon Zurairder » 10.07.2018 09:35 Uhr

Netze sind zwar auf den ersten Blick billiger, aber wir brauchen Speicher auch aus anderen Gründen. Fahrzeugbau nur mal zu nennen. Es soll ja alles auf Strom umgestellt werden. Tagsüber produzieren wir Deutschen zu viel und geben das kostenlos ins Ausland ab. Wenn wir das speichern könnten, könnten wir das alles besser lenken.
EEWELT
Aktivität: hoch
Beiträge: 173
Registriert: 29.09.2015 16:06
Lob gegeben: 1 Mal
Lob erhalten: 2 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Windenergie
Land: Deutschland

Beitragvon EEWELT » 13.07.2018 14:52 Uhr

Netze verbinden vorhandene Speicher:

https://www.iwr.de/news.php?id=35376

Netzbetreiber informiert über Stromverbindung nach Schweden
Münster - Deutschland und Schweden intensivieren den Stromaustausch. Eine 300 Kilometer lange Gleichstromverbindung (HGÜ) soll die beiden Länder verbinden und damit auch einen Beitrag zum europäischen Stromverbund leisten.
Das Leitungsprojekt "Hansa PowerBridge" ist eine in Planung befindliche Land-Seekabelverbindung, die vom Umspannwerk Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) durch die Ostsee bis nach Schweden läuft. Der Netzbetreiber 50Hertz informiert aktuell die Bevölkerung vor Ort über den geplanten Verlauf.
Neue Stromverbindung zwischen Deutschland und Schweden

Die Hansa PowerBridge von Deutschland nach Schweden soll eine Übertragungsleistung von rund 700 Megawatt haben und im Jahr 2025 bzw. 2026 in Betrieb gehen. Die Investitionskosten für das Infrastrukturprojekt belaufen sich auf circa 600 Millionen Euro. Diese Summe wird hälftig von den beiden Projektpartnern 50Hertz (Deutschland) und Svenska kraftnät (Schweden) getragen. In der Zeit vom 07 bis 10. August 2018 will der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz die Bürgerinnen und Bürger an verschiedenen Orten (Güstrow, Lüssow, Strenz, Brodersdorf, Ribnitz, Dierhagen) noch vor dem Start des formalen Genehmigungsverfahrens geben 50Hertz Experten den Bürgerinnen und Bürgern Auskunft zum Verfahren und den anstehenden planungsrechtlichen Schritten sowie den Beteiligungsmöglichkeiten informieren.
Europäischer Energiemarkt: EU-Stromverbund wächst
Europa rückt beim Ausbau der Stromverbindungen enger zusammen. Die deutsch-schwedische Verbindung ist nur eine von zahlreichen Vorhaben in der EU. In Deutschland steht der Ausbau der Stromverbindungen mit Dänemark, Norwegen, den Niederlanden und Belgien im Fokus. In Großbritannien steht mit NorthConnect eine Stromverbindung mit einer Leistung von 1400 MW zwischen Schottland und Norwegen auf dem Plan. Auch Spanien und Frankreich rücken enger zusammen. Eine bestehende Stromverbindung zwischen Gatika (nahe Bilbao, Spanien) und Cubnezais (Region Aquitaine, Frankreich) soll um zwei Leitungen mit je 1000 MW Leistung auf eine Übertragungs-Gesamtleistung von 5000 MW aufgerüstet werden.

Vorherige

Zurück zu Wasserstoff & Brennstoffzellen



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Netze billiger als Speicher, ab Beitrag 10