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Beitragvon EuRegEn » 17.10.2014 16:09 Uhr

Ich denke, es wurden riesige Fehler gemacht, teils auch durch die eigenen Lobbyisten.

KWK als Teil von virtuellen Kraftwerken, die auch effizient sind, müssen eine gewisse Größe haben, wozu es als Kellerkraftwerk nicht taugt.
Es wurden elementare Voraussetzungen, was KWK leisten muss, aber auch leisten kann, nicht analysiert dargestellt. Die Kombination von Wärmelieferung und Eigenstromabdeckung von größeren Betrieben wurde nicht genügend beworben. Es gibt keine Organisation, welche "Stadtteilnahwärmenetze" konfigurieren könnte. Die Stabstelle Energiewende beim Amt für ländliche Entwicklung darf Dörfer/Städte bis 2.000 Einwohner aktiv werden, wie mir bekannt wurde:
http://www.ale-oberpfalz.bayern.de/uebe ... /index.php

Bei KWK geht es hinsichtlich der Stromversorgungssicherheit mehr um Leistung (MW) als um Arbeit (MWh)

http://www.iwr.de/news.php?id=27343

Bundesregierung verfehlt KWK-Ziel
Berlin – Nach einer neuen Studie wird die Bundesregierung ihr Ausbau-Ziel bei der Kraft-Wärme-Kopplung nicht erreichen. Eigentlich sollte bis 2020 ein Viertel der Stromerzeugung auf diese effiziente Weise erfolgen. Doch das wird wohl nicht gelingen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat das von ihr in Auftrag gegebene Gutachten zur aktuellen Situation und den Perspektiven der "Effizienztechnologie" Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) Anfang Oktober veröffentlicht. Es soll als Grundlage für die nach dem KWK-Gesetz vorgesehene Evaluierung der umlagefinanzierten Förderung dienen.

KWK-Ziel wird "deutlich verfehlt"
Das BMWi hatte das Gutachten bei einem Konsortium bestehend aus Prognos, Fraunhofer IFAM, Fraunhofer IREES und BHKW Consult bestellt. Doch die Ergebnisse sind ernüchternd. Die KWK erzeugt heute rund 96 Milliarden Kilowattstunden Strom (netto) und hat somit einen Anteil von gut 16 Prozent an der gesamten Nettostromerzeugung in Deutschland. Der größte Teil dieser KWK-Stromerzeugung entfällt auf Anlagen der allgemeinen Versorgung (etwa 50 Prozent) sowie auf Industrie-Anlagen (etwa ein Drittel). Doch die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die KWK-Stromerzeugung unter Berücksichtigung der aktuellen Marktbedingungen bis zum Jahr 2020 stagnieren werde. Das aktuelle Ziel von 25 Prozent KWK-Stromerzeugung im Jahr 2020 wird demnach „deutlich verfehlt“ werden.

KWK-Strompotenzial bei 170 bis 240 Mrd. kWh pro Jahr
Aus der Kosten-Nutzen-Analyse im Rahmen der Studie geht hervor, dass KWK gegenüber ungekoppelten Systemen in einigen Anwendungsfällen betriebs- und volkswirtschaftliche Vorteile aufweist. Das ist nach Angaben der Forscher der Grund, warum für den weiteren KWK-Ausbau große Potenziale identifiziert werden können. Diese liegen hauptsächlich im Bereich der allgemeinen Versorgung (Fernwärme) und der Industrie. In Gebieten ohne Fernwärmeanschluss weisen auch Objekt-KWK-Anlagen zusätzliche Potenziale auf. Das Gesamtpotenzial für die KWK-Stromerzeugung beziffern die Gutachter je nach Betrachtung auf etwa 170 bis 240 Mrd. kWh pro Jahr.

Wie das BMWi mitteilt, sollen die Ergebnisse des Gutachtens nun mit der betroffenen Branche besprochen werden. Konkrete Schlussfolgerungen für die künftige Ausgestaltung der KWK-Gesetz-Förderung werden dann auf Basis der Ergebnisse des Gutachtens und der Branchenkonsultation gezogen. Hierbei soll auch eine Verzahnung mit den Entscheidungen zum künftigen Strommarktdesign erfolgen.

Empfehlung der Gutachter: KWK-Deckel stark anheben
Die Gutachter empfehlen, das aktuelle Förderdesign des KWK-Gesetzes in seiner Grundform beizubehalten. Die arbeitsseitige Förderung von KWK-Stromerzeugung führe nicht nur zu einer Verbesserung der allgemeinen Wirtschaftlichkeit der geförderten Anlagen, sondern reize damit auch den Betrieb an. Auch die Investitionskostenzuschüsse für den Ausbau der Netze und Speicher hätten sich in den letzten Jahren bewährt. Doch es wird eine Bestandförderung für Erdgas-KWK-Anlagen in der allgemeinen Versorgung vorgeschlagen. Um den Neubau und die Modernisierung von KWK-Anlagen der allgemeinen Versorgung zu ermöglichen, müssten zudem die Zuschlagssätze insbesondere für den ins öffentliche Netz eingespeisten KWK-Strom deutlich erhöht werden, heißt es in der Studie. Je nach Technologie müsste diese Erhöhung um den Faktor zwei bis drei im Vergleich zum heutigen Niveau ausfallen. Zudem sollte der bestehende Deckel im KWK-Gesetz stark angehoben werden.

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Beitragvon EuRegEn » 21.12.2014 18:50 Uhr

Auch wenn wir diese Technik heute noch nicht brauchen (weil wir bislang noch nie mehr EE erzeugt haben, als verbraucht wurde) wird diese Technik zur Verfügung sehen, wenn wir sie brauchen.

http://www.umspannen.de/pilotcontainer- ... -biomasse/

Pilotcontainer macht Methan aus Strom und BiomasseSusanne Ehlerding 21/12/2014 Pilotcontainer macht Methan aus Strom und Biomasse2014-12-21T15:13:24+00:00 Bioenergie, Speichern
Wenn man Wind- und Sonnenstrom in Form von Methan speichert, kann man Strom- und Gasnetz verknüpfen und die Versorgung mit den fluktuierenden Erneuerbaren verstetigen. Technisch machbar ist das längst, aber die Verfahren sind noch verbesserungswürdig. Forscher vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) haben nun eine neuartige Pilotanlage fertiggestellt. Die DemoSNG wird in Schweden eingesetzt, um Methan mit Kohlendioxid aus Biomasse und mit Wasserstoff aus Öko-Strom herzustellen. Herzstück ist ein wabenförmiger Katalysator, wie er bereits in Autos genutzt wird.
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Beitragvon EuRegEn » 02.01.2015 21:15 Uhr

Schon wieder eine kranke Idee.
Natürlich sind kleinere BHKWs auch möglich. Insgesamt haben sie in allen Betrachtungspunkte vergleichsweise hohe Nachteile gegenüber größeren BHKWs. Das Potential für größere BHKWs ist bei weiten nicht ausgeschöpft. Deshalb sehe ich es als Schwachsinn hoch drei an, jetzt kleine BHKWs überproportional zu fördern. Ein weiterer Baustein für eine unnötig teure Energiewende.

http://www.iwr.de/news.php?id=27882

2015 bringt bessere Förderung für Mini-KWK-Anlagen
Berlin – Mit Beginn des neuen Jahres, tritt die novellierte Mini-KWK-Richtlinie in Kraft. Damit soll laut Bundesumweltministerium die Basisförderung im kleinen Leistungsbereich verbessert, eine Bonusförderung für besonders effiziente Mini-KWK-Anlagen eingeführt und die Anwendung der Richtlinie vereinfacht werden.

Durch die Novellierung der Richtlinie soll die Attraktivität und Wirksamkeit der Richtlinie verbessert werden. Dabei sind drei Grundlegende Anpassungen vorgenommen worden. Die Anhebung der Fördersätze für kleinere Anlagen, Einführung einer Bonusförderung „Wärmeeffizienz“ (+25 Prozent) und die Einführung einer Bonusförderung „Stromeffizienz“ (+60 Prozent).

Förderung verdoppelt sich
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sagte dazu: „Mini-KWK-Anlagen leisten durch hohe Brennstoffausnutzung sowie die flexible Bereitstellung der gesicherten Leistung einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Wir haben deshalb die Förderbedingungen für besonders effiziente Anlagen verbessert."
Durch diese Verbesserungen erhöhe sich laut Angaben des Bundesumweltministeriums beispielsweise die Förderung für eine besonders effiziente Anlage mit 1 Kilowatt elektrischer Leistung von 1500 auf 3515 Euro. Mit der novellierten Richtlinie werde eine Maßnahme aus dem Aktionsprogramm Klimaschutz umgesetzt.

Anträge laufen über das BAFA
Das Bundesumweltministerium fördert seit 2012 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative den Einsatz hocheffizienter Mini-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen im Leistungsbereich bis 20 Kilowatt elektrischer Leistung. Anträge können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingereicht werden.
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Beitragvon EEWELT » 09.12.2016 14:00 Uhr

Solche Projekte muss es in Massen geben:
http://www.windkraft-journal.de/2015/11 ... rieb/74487

Das innovative BHKW hat eine elektrische Leistung von fast 10 Megawatt und kann pro Jahr über 76 Millionen Kilowattstunden Strom sowie bis zu 80 Millionen Kilowattstunden Wärme erzeugen. Wie bei anderen Anlagen setzt HanseWerk Natur auf eine Kooperation mit GE. Herzstück der Anlage ist der Jenbacher J920 FleXtra Gasmotor. Weltweit wurden bislang acht Modelle dieses leistungsstärksten und effizientesten Gasmotors, den GE je gebaut hat, ausgeliefert.
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Beitragvon WP- Profi Kälteheinz » 25.03.2018 17:08 Uhr

Die 1 kW- BHKWs mit Flüssiggasantrieb und wärmepumpe für den Inselbetrieb.

Wir vom Technik- Team Kälteheinze haben etwas größere Anlagen im Bestand.
Die Bauherren sind völlig autark und reden nicht viel darüber.

Es gibt sagenhaft günstige Modelle. Alledings ein Heizungsbauer kann soetwas nicht einbauen.

Da muß man sich selbst Fortbilden und völlig neue wege gehen,.
Die KfW ünterstützt solche Inovationen schon.
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Beitragvon EEWELT » 26.09.2018 12:10 Uhr

Bei KWK gibt es vieles, was heute schon möglich und auch wirtschaftlich ist. So wäre es gut, wenn systematische Analysen geschaffen würden, wo den KWK optimal eingesetzt werden könnte. Dies sind insbesondere Regionen mit Altbauten und Ortskerne. Viele GW könnten so installiert werden.

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Beitragvon energieprojekt » 26.09.2018 16:14 Uhr

Nun diese Planungen und Analysen gibt es durchaus und sind Basis für jede fundierte Planung. Das Problem ist jedoch das KWK politisch (sprich von den Strommultis) nicht gewollt ist. Aus diesem Grund werden die steuerrechtlichen und energietechnischen Hürden immer weiter nach oben geschraubt und die Förderung zurückgefahren...
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon EEWELT » 11.12.2018 21:43 Uhr

Ich habe sie nicht gefunden. Eine Analyse, die mir sagt, wie viele BHKW mit > 10 MW, wie viele mit > 1 MW und wie viele mit > 100 KW - und wo - realisiert werden könnten.
https://www.bauingenieur24.de/fachbeitr ... de-wichtig
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Beitragvon energieprojekt » 12.12.2018 11:15 Uhr

EEWELT hat geschrieben:Ich habe sie nicht gefunden. Eine Analyse, die mir sagt, wie viele BHKW mit > 10 MW, wie viele mit > 1 MW und wie viele mit > 100 KW - und wo - realisiert werden könnten.
https://www.bauingenieur24.de/fachbeitr ... de-wichtig


Was findest du nicht ?
Diese Analysen können nur für jeden Einzelfall gemacht werden. Hier pauschale Aussagen zu treffen wäre in jedem Fall fahrlässig und wenig zielführend
Udo von www.energieprojekt.biz

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