Wirtschaftlichkeit bivalente Wärmepumpe neben Ölheizung
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Ich habe mich die letzte Zeit auch auf Grund der wieder stark gestiegenen Heizöl und Strompreise mit dem Thema
Heizungsoptimierung befasst.
Erstmal die Eckdaten:
Standort: 91301 Forchheim, Südhang
Baujahr: 1980
Gesamtfläche (inkl. unbeheizte Räume wie Keller etc) 420 qm
Beheizte Flächen (FB Heizung mit Etagenverteilern, Bäder mit zusätzlichem Heizkörper)
EG 150 qm
DG 123 qm (Büros)
UG (Eingang/ Besprechungsraum) 60 qm (wenig genutzt)
Massivbau (36 /24 Mauerwerk+6 cm Außenisolierung + Kunststoffputz)
Dach gedämmt
EG Kaminofen im 80qm offenen Wohnbereich bzw. Wohn/Essküche
OG Grundofen (43 qm Büro)
Heizung Buderus logano 105 g 28kw Abgasverlust ca 5% bei der letzten Messung BJ 1990,
Nie von mir nach dem Kauf 2001 in Betrieb genommene Luft Wasser Wärmepumpe aus dem BJ 1980 mit Monster Luftanschlüssen an zwei Lichtschächte
Klöckner 500l Speicher vermutlich auch aus BJ 80, mit Heizstab.
Benutzung 2 Personen Wohnen und Büro
Langfristiger Verbrauch (10 J) 3500ltr. Heizöl + 3-5 RM Holz
Schon vorgenommene bzw. fest geplante Optimierung
Austausch aller Heizungspumpen /Zirkulationspumpen gegen Wilo/Danfoss Hocheffizienzpumpe, die nur bei Anforderung laufen
Austausch aller Heizungsverteiler, Spülung, Hydraulischer Abgleich
Nachrüstung Raumtemperaturführung für alle Räume (Funk mit el. Stellmotoren, Danfoss CF)
Was ich schon validiert und verworfen habe:
Umstieg auf Micro BHKW -> Unwirtschaftlich (Öl/Diesel anfällig und Wartungsintensiv, GAS + ca 7.000€ Umrüstkosten (Gasleitung, Entsorgung Tank ...), Wenn Brennstoffzellen mal billiger werden, vielleicht wieder.
Umstieg auf GAS Brennwert -> siehe BHKW
Umstieg auf ÖL Brennwert -> nach meinen Recherchen größzügig 10% Einsparung, aber neuer Kessel, Kaminsanierung, rechnet sich im nächsten Leben wieder.
Photothermie als Heizungsunterstützung / Warmwasser Bereitung: ~5000€ ++ bei 10-15% Einsparung, zusätzlich neue Rohre durchs Haus: noGo
Was bleibt wäre eine WP im bivalenten Betrieb:
Warmwasser + Heizungsunterstützung
Techniken:
Erdwärme: Grundstück ist angelegt: no go
Luft Wasser: Splitgerät wäre einfach neben dem Klimasplitgerät anzubringen.
Innenliegend mit Ansaugung über Luftschacht: Wie gehabt ok.
Außen: Standort ggf. zu prüfen, es darf nicht der halbe Garten umgegraben werden.
Nun die Frage:
Amortisiert sich die Anschaffung einer WP? Bei Zins 1%
Wie sähe die richtige Wahl aus
PS: Bitte keine Postings: Energetische Gesamtsanierung ...
Dach ist Isoliert, Das Haus hat eine Außendämmung (wenn auch eine dünne) und die Fenster sind schon 3-fach Verglasung (sicher nicht optimal)
Gruß
Rainer
Erstmal die Eckdaten:
Standort: 91301 Forchheim, Südhang
Baujahr: 1980
Gesamtfläche (inkl. unbeheizte Räume wie Keller etc) 420 qm
Beheizte Flächen (FB Heizung mit Etagenverteilern, Bäder mit zusätzlichem Heizkörper)
EG 150 qm
DG 123 qm (Büros)
UG (Eingang/ Besprechungsraum) 60 qm (wenig genutzt)
Massivbau (36 /24 Mauerwerk+6 cm Außenisolierung + Kunststoffputz)
Dach gedämmt
EG Kaminofen im 80qm offenen Wohnbereich bzw. Wohn/Essküche
OG Grundofen (43 qm Büro)
Heizung Buderus logano 105 g 28kw Abgasverlust ca 5% bei der letzten Messung BJ 1990,
Nie von mir nach dem Kauf 2001 in Betrieb genommene Luft Wasser Wärmepumpe aus dem BJ 1980 mit Monster Luftanschlüssen an zwei Lichtschächte
Klöckner 500l Speicher vermutlich auch aus BJ 80, mit Heizstab.
Benutzung 2 Personen Wohnen und Büro
Langfristiger Verbrauch (10 J) 3500ltr. Heizöl + 3-5 RM Holz
Schon vorgenommene bzw. fest geplante Optimierung
Austausch aller Heizungspumpen /Zirkulationspumpen gegen Wilo/Danfoss Hocheffizienzpumpe, die nur bei Anforderung laufen
Austausch aller Heizungsverteiler, Spülung, Hydraulischer Abgleich
Nachrüstung Raumtemperaturführung für alle Räume (Funk mit el. Stellmotoren, Danfoss CF)
Was ich schon validiert und verworfen habe:
Umstieg auf Micro BHKW -> Unwirtschaftlich (Öl/Diesel anfällig und Wartungsintensiv, GAS + ca 7.000€ Umrüstkosten (Gasleitung, Entsorgung Tank ...), Wenn Brennstoffzellen mal billiger werden, vielleicht wieder.
Umstieg auf GAS Brennwert -> siehe BHKW
Umstieg auf ÖL Brennwert -> nach meinen Recherchen größzügig 10% Einsparung, aber neuer Kessel, Kaminsanierung, rechnet sich im nächsten Leben wieder.
Photothermie als Heizungsunterstützung / Warmwasser Bereitung: ~5000€ ++ bei 10-15% Einsparung, zusätzlich neue Rohre durchs Haus: noGo
Was bleibt wäre eine WP im bivalenten Betrieb:
Warmwasser + Heizungsunterstützung
Techniken:
Erdwärme: Grundstück ist angelegt: no go
Luft Wasser: Splitgerät wäre einfach neben dem Klimasplitgerät anzubringen.
Innenliegend mit Ansaugung über Luftschacht: Wie gehabt ok.
Außen: Standort ggf. zu prüfen, es darf nicht der halbe Garten umgegraben werden.
Nun die Frage:
Amortisiert sich die Anschaffung einer WP? Bei Zins 1%
Wie sähe die richtige Wahl aus
PS: Bitte keine Postings: Energetische Gesamtsanierung ...
Dach ist Isoliert, Das Haus hat eine Außendämmung (wenn auch eine dünne) und die Fenster sind schon 3-fach Verglasung (sicher nicht optimal)
Gruß
Rainer
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Hallo Rainer,
ob sich eine L/W-Wärmepumpe rentiert hängt im wesentlichen von deiner Vorlauftemperatur u. den Anschaffungskosten für die Wärmepumpe ab.
Bei hoher Vorlauftemp. (Richtwert > 50°C bei Auslegungstemperatur) wird der Bivalenzpunkt bereits bei einer höheren Außentemperatur erreicht u. die Wärmepumpe trägt weniger zum Jahresheizbedarf bei.
Der Bivalenzpunkt ist grob so zu wählen, dass Strompreis/COP kleiner als der Ölpreis/(Heizwert p.l.*Verbrennungswirkungsgrad ) ist.
Dabei ist in der Regel eine Jahresarbeitszahl JAZ von größer 3 erzielbar, da bei sehr tiefen Außentemperaturen die bestehende Ölheizung die Heizlast trägt.
Ist die benötigte Vorlauftemp. so hoch, dass die Wärmepumpe nur sehr wenig zum Jahresheizbedarf beisteuert, kann es sinnvoll sein anstelle der L/W-Wärmepumpe zumindest in den (wenigen) Haupträumen hocheffiziente Klimageräte (Luft/Luft-Wärmepumpen) zur Beheizung einzusetzen. Zur Warmwasserbereitung sollten dabei Durchlauferhitzer verwendet werden.
Grüße Josef
ob sich eine L/W-Wärmepumpe rentiert hängt im wesentlichen von deiner Vorlauftemperatur u. den Anschaffungskosten für die Wärmepumpe ab.
Bei hoher Vorlauftemp. (Richtwert > 50°C bei Auslegungstemperatur) wird der Bivalenzpunkt bereits bei einer höheren Außentemperatur erreicht u. die Wärmepumpe trägt weniger zum Jahresheizbedarf bei.
Der Bivalenzpunkt ist grob so zu wählen, dass Strompreis/COP kleiner als der Ölpreis/(Heizwert p.l.*Verbrennungswirkungsgrad ) ist.
Dabei ist in der Regel eine Jahresarbeitszahl JAZ von größer 3 erzielbar, da bei sehr tiefen Außentemperaturen die bestehende Ölheizung die Heizlast trägt.
Ist die benötigte Vorlauftemp. so hoch, dass die Wärmepumpe nur sehr wenig zum Jahresheizbedarf beisteuert, kann es sinnvoll sein anstelle der L/W-Wärmepumpe zumindest in den (wenigen) Haupträumen hocheffiziente Klimageräte (Luft/Luft-Wärmepumpen) zur Beheizung einzusetzen. Zur Warmwasserbereitung sollten dabei Durchlauferhitzer verwendet werden.
Grüße Josef
Kostengünstig heizen und kühlen
WWW.KTT-HEIZUNGEN.AT
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Hallo Josef,
Da wir fast ausschließlich mit der FB heizen, ist die Vorlauftemperatur entsprechend niedig. Die Heizung hat einen Raumtemperatur für den Hauptraum (Wohn /Esszimmer) und einen Außentemperaturfühler.
Derzeit ist die Neigung der Kesselreiskennline so eingestellt dass es für den Wohn /Essbereich gut funktioniert. Die anderen Räume werden derzeit noch über manuelle einstellung am Heizkreisverteiler eingestellt, aber noch im Sommer auf eine Funktsteuerung mit el. betriebenen Stellmotoren umgerüstet. (Danfoss CF in der Planung)
Hier ein paar Außentemperatur / Heizwassertemperatur Paare, damit du eine bessere Einschätzung des Bivalenzpunkts und damit ja auch der Wirtschaftlichkeit hast.
+5/42; 0/47 ; -5/52; -10/56; -15/58; -20/62
Reicht dir das um den Bivalenzpunkt, WP Typ und Leistung, Kosten, Einsparung etc zu berechnen?
Gruß
Rainer
Da wir fast ausschließlich mit der FB heizen, ist die Vorlauftemperatur entsprechend niedig. Die Heizung hat einen Raumtemperatur für den Hauptraum (Wohn /Esszimmer) und einen Außentemperaturfühler.
Derzeit ist die Neigung der Kesselreiskennline so eingestellt dass es für den Wohn /Essbereich gut funktioniert. Die anderen Räume werden derzeit noch über manuelle einstellung am Heizkreisverteiler eingestellt, aber noch im Sommer auf eine Funktsteuerung mit el. betriebenen Stellmotoren umgerüstet. (Danfoss CF in der Planung)
Hier ein paar Außentemperatur / Heizwassertemperatur Paare, damit du eine bessere Einschätzung des Bivalenzpunkts und damit ja auch der Wirtschaftlichkeit hast.
+5/42; 0/47 ; -5/52; -10/56; -15/58; -20/62
Reicht dir das um den Bivalenzpunkt, WP Typ und Leistung, Kosten, Einsparung etc zu berechnen?
Gruß
Rainer
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