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oakgast
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Beitragvon oakgast » 18.06.2012 07:40 Uhr

Kommentar von "kh. streng" erstellt am 17.06.2012,17:01
Thema: Sonstiges(Sonstige Frage)

vertikale kleinwindanlagen sind doch besser als horizontale.
warum sind sie nicht weiter verbreidet , bzw. warum kennt die niemand.
wir sind seit april autorisierter händler von joma spain s.l. vertikale windanlagen.
man tut sich extrem hart den kunden eine solche tolle anlage zu verkaufen weil sie keiner kennt.
diese anlagen kann man auf ein hausdach montrieren oder mit einen mast in den garten stellen wobei sie in vielen bundesländern sogar genemigungsfrei sind. mit diesen anlagen kann man problemlos seinen eigenen strom und strom für die heizung (geringe umstellung der heizung) bis zu 100% erzeugen und das zu den selben kosten die man jetzt durch strom pauschale und heizkosten hat, nur mit dem grossen vorteil es gibt keine preisserhöungen mehr.
wie kann man dieses tolle produkt
besser anbieten ??<input type="button" value="Mail an kh. streng" onclick="window.open('http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=2121','oak_media_SendMail','width=30 0,height=450,left=100,top=200')">

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Beitragvon axel_jeromin » 19.06.2012 20:18 Uhr

>"vertikale kleinwindanlagen sind doch besser als horizontale."

Diese Behauptung sollte erst mal mit Zahlen belegt werden.

Vertikale Windkraftanlagen sind in erster Linie Widerstandsläufer, ihre Drehzahl ist stark von der Windgeschwindigkeit abhängig.
Da hat mal halt große Probleme den Generator auf vernünftigen Drehzahlen zu halten.

Wie wird die Drehzahlregelung bei den von Dir vertriebebnen vertikalen Kleinwindanlagen realisiert?

Axel
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Beitragvon oakgast » 02.02.2013 18:45 Uhr

Kommentar von "Franz Rathmann" erstellt am 02.02.2013,17:33
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Habe die erste Vertikalanlage gesehen und auch den BP bekommen. Laut Brechnung produziert eine 2 MW-Anlage 11. Mio kw und schlägt damit alle andere Horizental-Anlagen in den Schatten. Wenn eine HA eine Umdrehung macht, dann hat die Anlage acht Umdrehungen gemacht. Es gibt keine Abschaltung und fängt bei 1,5 M/s an zu laufen bis Nennwert 55 m/s
Das ist wahnsinn was die Anlage leistet
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=3537' target='_blank'>Mail an Franz Rathmann</a>
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Beitragvon axel_jeromin » 02.02.2013 21:12 Uhr

Hallo Franz,

"Das ist wahnsinn was die Anlage leistet "

Kannst Du diese Aussagen mit richtigen Daten untermauern?
Evtl einem Film bei youtube?

Wie groß ist der Rotor?
Wie groß ist die Leistung bei 1,5m/s Wind?


Grüße
Axel
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Beitragvon Pietro » 03.02.2013 05:44 Uhr

Hallo zusammen,

Denke das wäre sicher toll mal eine Anlage im Einsatz zu sehen. Ich interessiere mich persönlich dafür, besonders seit ich gestern die Offerte von unserer PV-Anlage bekommen habe, bin Mittlerweile wieder am atmen.
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Beitragvon bernhard geyer » 03.02.2013 09:33 Uhr

2 MW-Anlage und 11. Mio kWh wären 5.500 Vollaststunden gegenüber 1.800 bei Normalen Horizontalen Anlagen. Mir kommt dieser Wert sehr hoch (für eine Onshore-Anlage) vor. Gibt es reale Anlagen welche die Produktionsdaten auf 1/4-Stundenbasis ins Netz stellt?

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 03.02.2013 17:03 Uhr

Bei vertikalen Windkraftanlagen bestimmter Größe gelten auch die besonderen physikalischen Anforderungen. Eine lineare Strömung für einen gleichmäßigen Lauf ist wichtig und unerlässlich. Das heißt, dass diese Anlagen auch auf hohen Masten stehen müssen, um Luftverwirbelungen zu vermeiden und um gleichmäßige Luftströmungen im bodenfernen Bereich zu erreichen. Andernfalls ist die mechanische Belastung durch Böen, Düseneffekte (Bodenmerkmale etc.) so stark, dass die Lager und die Schaufelsysteme schnell Ihren Garaus bekommen.

Vorteil von Vertikal-Windanlagen ist aber auch, dass es hier keinen Stroboskop -Effekt gibt und dass diese auch in urbanen Bereich aufgestellt werden können.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon gehrich » 05.02.2013 17:57 Uhr

Gibt es solche horizontalen Windanlagen auch zur Aufdachmontage für Einfamilienhäuser und wenn ja: Wie ist es mit der Geräuschentwicklung?

Bei den großen Windparks ist es mir zu laut.......

Solche Geräuschkulisse möchte ich nicht auf dem Dach in meinem eigenen Wohnhaus haben - egal ob genehmigungsfrei oder nicht. In welcher Größe bewegen sich die Anschaffungskosten, wenn man einen Privathaushalt mit einer Person versorgen möchte?

Zuletzt geändert von gehrich am 12.02.2013 13:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon axel_jeromin » 06.02.2013 18:13 Uhr

Das kommt ganz darauf an, bei welchem Wind der Haushalt noch versorgt werden soll. Wenn man die Leistung bei 1,5m/sec haben will, hat man bei Sturm viel zu viel Leistung und damit ein viel zu großes Windrad gebaut. Das kostet schließlich Geld.

Ist die Anlage auf Sturm ausgelegt, reicht die erzeugte Leistung für den großteil der Tage im Jahr nicht aus.

Also gehört zu der Frage nach den Kosten immer die Angabe welche Leistung bei welchem Wind?

Hier darf man sich nicht von den Maximalleistungen der Hersteller blenden lassen, so ein Wind weht eh nur ein paar Stunden im Jahr

Axel

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