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Beitragvon EuRegEn » 27.05.2012 15:27 Uhr

http://www.gruene-europa.de/cms/default ... fel@en.htm

Dazu ergänzend ein ganz konkreter Vorschlag:

Ein Land ohne größeren industriellen Kern kann in Europa nicht wirklich existieren. In Regionen Osteuropas wurde ein Teil der Autoindustrie ausgelagert (z.B. Skode, Dacia).
Es wäre wohl nicht wirklich hilfreich, in diesem marktgesättigten Sektor noch eine weitere Linie in Griechenland aufbauen zu wollen.
Wir brauchen etwas, wo die Griechen schon erste Vorarbeiten geleistet haben – und dies ist im Energiesektor zutreffend:
Dieser Prototyp wurde in Griechenland entwickelt und gebaut:

http://www.youtube.com/watch?v=0bM__Ogf-e8

Dieser kleine Prototyp wurde lange vor Hywind
http://www.instablogsimages.com/images/ ... _11446.jpg
und vor Windfloat
http://www.rechargenews.com/multimedia/ ... 42487b.jpg
realisiert:
Noch in der Realisierungsphase befindet sich Winflo:
http://www.greenunivers.com/wp-content/ ... ssWind.jpg

Ausgestattet wird Winflo mit den größten WKAs:
http://www.sonnewindwaerme.de/sites/def ... 0view6.jpg
Als Beispiel die WKA von Alstom mit einem Rotordurchmesser von 150 Metern (Vergleich: die E-126 hat einen Rotordurchmesser von 126 MW bei einer Leistung von 6 bzw. 7,5 MW).

Damit ist das Ende aber noch nicht erreicht. WKAs mit 20 MW sind möglich.

Was fehlt und noch kommen wird, sind Multifloater (oder auch MUFOW genannt), optimal mit gemeinsamer Nutzung von Wind und Wellen:
http://www.technology.stfc.ac.uk/ERU/im ... ndfarm.jpg
http://www.windkraft-journal.de/2012/05 ... mit-69-mw/
http://turboyacht.com/windpark-vorderansicht.jpg

und die Verwendung des kostengünstigen Zwei- oder Einflügler.

http://nassetwind.com/wp-content/upload ... Winflo.jpg
Zweiflügler

http://www.youtube.com/watch?v=YzRYojNYE_k
Einflügler

Sehr ausführlich wird dies hier beschrieben:

http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Boreas-notos

https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer: ... anlagentyp)

Windstrom vom Meer ist zu einem Preis von deutlich unter 5 Cent/KWh zu produzieren, wenn man nicht zu viele Fehler macht.

Warum ist die Ägäis für Griechenland und Europa so interessant.

Der Wind dort weht häufig dann, wenn sonst eher Flaute herrscht, also auch im Sommer besonders gut:

http://www.windfinder.com/windstats/win ... ykonos.htm

In einem ersten Schritt sind die Kohlekraftwerke weitgehend durch Windparks abzulösen, um die Stromversorgung in Griechenland u.a. damit zu gewährleisten:
http://greenren.wordpress.com/2009/02/0 ... chleudern/

Im zweiten Schritt sollte der Überschusswindstrom als Teil eines ganzheitlichen Backup-Systems zur Versorgungssicherheit ganz Europas dienen, sofern die eigenen Speicher schon gefüllt sind.

In einem dritten Schritt sollte Überschusswindstrom über H2/Methanol der Gesamtenergieversorgung und Griechenland und Europa dienen.

Damit können viele 10.000 MW Windenergie in der Ägäis aufgebaut werden. Windenergie könnte in der Tat einer von vielen nötigen Bausteinen sein, um Griechenland zu einem modernen und leistungsfähigen Staat in Europa zu machen – mit dem € als Währung.
Nur – die Griechen müssen auch zeigen, dass sie wollen, sonst geht gar nichts.

Was Investoren beruhigen könnte: Ganz im Notfall können diese Windparks wieder weggeschleppt werden ...



Ein europaweite Overlay-Netz brauchen wir sowieso:
http://www04.abb.com/global/seitp/seitp ... C-Grid.pdf
Zuletzt geändert von EuRegEn am 17.10.2012 16:13, insgesamt 1-mal geändert.

okastein
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Beitragvon okastein » 27.05.2012 16:35 Uhr

@EuRegEn

Danke für deinen interessanten Kommentar.

Ich frage mich grundsätzlich, ob sich die Griechen überhaupt "retten lassen wollen". Scheint momentan nicht so zu sein.

Demnach werden Sie auch weniger ein offenes Ohr für innovative Anschübe haben, oder?
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Beitragvon EuRegEn » 28.05.2012 16:56 Uhr

Ich gehe nicht davon aus, dass die Griechen einen Gendefekt haben. Man sollte darauf vorbereitet sein, dass sich die Griechen doch retten lassen wollen.

Auch bei Windfloat wurde die Anlage über 100 Kilometer im Meer geschleppt. Somit könnte -im Notfall- diese Windparks wieder von Griechenland weggeschleppt werden.

http://www.youtube.com/watch?v=IO7GXLR4YUo

Dass die Griechen zu Innovationen fähig sind, haben sie bewiesen - und selbst rot/grün hätte sich eine Scheibe davon abschneiden können.
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Beitragvon EuRegEn » 03.06.2012 20:57 Uhr

Nun, die Probleme waren von Anfang an da. Ich war gegen den Euro für Griechenland, genauso bin ich jetzt gegen den Austritt.

Allerdings muss sich vieles ändern.

1.
Deutschland sollte zunächst alle unbezahlten Waffenlieferungen zurücknehmen.
Im letzten Jahr war Griechenland der größte Abnehmer von dt. Waffen.
Die Schulden würden spürbar abnehmen

2.
Überflüssige Waffenlieferungen sollten rückabgewickelt werden, und der Betrag den Griechen zurückerstattet werden.
Die Schulden würden spürbar abnehmen

3.
Die Ausgaben für die Armee sollten mehr als die Hälfte gekürzt werden.
Dies würde zukünftige Schulden weniger werden lassen

4.
Der größte Hafen Griechenlands Piräus soll die Basis für die schwimmenden Windparks werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmend ... raftanlage

Der Wert des Windes sollte Griechenland genauso wie Europa zugute zu kommen.
Schwimmende Windkraftanlagen könnten im Notfall weggeschleppt werden. Dies Möglichkeit würde den Investoren, welche Misstrauen haben werden, mutiger machen.
http://www.youtube.com/watch?v=TyHdNUugJFk

5.
Die Gasvorkommen sollten z.T. als Gegenwert für die EU-Hilfen abgetreten werden.
Dies würde die Hilfeleistenden beruhigen

6.
Weitere industrielle Kerne, welche Sinn machen, müssen in Griechenland aufgebaut werden, sobald insgesamt das Investitionsklima besser geworden ist und die Investitionssicherheit hergestellt wird.

7. Neben vielen vielen anderen Maßnahmen ...
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Beitragvon EuRegEn » 18.07.2013 19:20 Uhr

Dies ist auch das richtige Konzept für die Griechen. Da spielt die Tiefe der See keine Rolle mehr:

topic,10793,-nautica:-da s-bislang-beste-konzept.html

Diese Erweiterung könnte in der Ägäis Sinn machen:

topic ,9739,-schwimmende-windparks-gebrauchsmuster-nur-beschreibung.html

Es wird zwischen zwei Höhenpunkten (evtl. auch Inseln die über die Meeresoberfläche ragen) eine Verbindung gebildet, welche aus starken Stahlseilen oder auch aus Stahlbetonsegmenten oder ähnlichen bestehen kann. An dieser Verbindung wird dann wie obig beschrieben verfahren. Die Anbindungen für eine ganze Reihe von MUFOW wird anstelle des Meeresbodens an dieser Verbindung angebracht. Damit lassen sich auch extrem tiefe Meeresflächen kostengünstig erschließen. Diese Verbindung darf und soll flexibel die Kräfte aufnehmen.
Anstelle einer liniaren Verbindung zwischen zwei Punkten können auch mehrere Höhenpunkte so verbunden werden, dass diese ein Drei-, Vier- oder ein Vieleck bilden, die dann einen Außenrahmen für eine netzähnliche Anbindungsstruktur bilden. Dadurch ist es möglich, viele hundert oder gar tausend dieser Plattformen an diese Netzstruktur anzubinden.
Ideale Standorte für diese Verbindung: Rund um Japan, Golf von Lyon.
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Beitragvon EuRegEn » 02.11.2014 17:45 Uhr

Die Daten für die Wirtschaft in Griechenland sind unerwartet besser als erwartet. Bei der Bevölkerung wird dies natürlich nicht so schnell ankommen. Da viele andere Länder als Ziele für Touristen weggefallen sind, wird die Lage auch im nächsten Jahren wohl besser als erhofft sein. Schön wäre eine konkrete Kooperation in der Ägäis mit der Türkei in Sachen "schwimmende Windkraft."
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmend ... _in_Europa

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Beitragvon 2LinkeHände » 03.03.2015 16:58 Uhr

Bist du dir sicher dass dieses Thema in ein Forum zum Thema Energie gehört? :? :shock: :D
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Beitragvon AnnaG80 » 10.04.2015 22:09 Uhr

Meiner Meinung nach kann man die Griechen nicht mehr retten

Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.

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