Warmwasser-Solaranlage - Doch besser abschalten?
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- Thomas Heufers

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Wir haben uns 2004 bei der Erstellung unseres Energiesparhaus KfW 40 für eine
Brauchwasser-Solaranlage entschieden.

Während des langjährigen Betriebs ist es zwischenzeitlich dreimal zu Leckagen im System gekommen. Bei der letzen Leckage vor 2 Wochen habe ich das Trägermedium abgelassen und die Solaranlage deaktiviert.
Nun stelle ich fest, dass der Verbrauch der Wärmetechnik im Sommerbetrieb nur unwesentlich höher ist, pro Tag liegt er etwa 0,5 kWh höher als mit betriebener Solaranlage.
http://www.ecotec-energiesparhaus.de/en ... istik.html
Wie kommt es zu dem geringen Mehrverbrauch ohne Solarthermie?
Für den Betrieb der Solaranlage sind verschiedene elektrische Verbraucher im Einsatz, wie Umwälzung für die Wärmeübertragung und die getaktete Umwälzung gegen Überhitzung, Steuerung der Solaranlage etc.. Diese Komponenten beeinflussen die energetische Effizienz einer Solaranlage. Dieser Stromverbrauch fällt bei deaktiver Solaranlage nicht mehr an.
Bei unserer Tecalor THZ 303 Sol übernimmt im Sommerbetrieb bei abgeschalteter Solaranlage die Luft-/Wasser-Wärmepumpe die Brauchwassererwärmung. Mit 1 - 2 kWh Strom kann die Wärmepumpe unseren Brauchwasserbedarf abdecken.
An etwa 180 Tage im Jahr liefert die Solaranlage die Wärme für das Brauchwasser, das ergibt sich aus der effektiven Nutzungszeit (Urlaubsabwesenheit etc.) und der nutzbaren Sonnentage. Nehmen wir in unserem Beispiel eine Ersparnis von 1 kWh pro Tag an, dann ergibt dies bei einem Kilowattstundenpreis von 0,25 Euro eine Kostenersparnis von 65 Euro pro Jahr. Die komplette Installation der Solaranlage hat 4.000 € gekostet.
Wenn die Solaranlage 60 Jahre ohne technischen Defekt läuft und keine Wartungen notwendig sind, nur dann würde sich die Investition einer Solarthermie (ohne Verzinsungseffekte) in unserem Fall durch die Energieeinsparungen decken.
Gruß
Thomas Heufers

Während des langjährigen Betriebs ist es zwischenzeitlich dreimal zu Leckagen im System gekommen. Bei der letzen Leckage vor 2 Wochen habe ich das Trägermedium abgelassen und die Solaranlage deaktiviert.
Nun stelle ich fest, dass der Verbrauch der Wärmetechnik im Sommerbetrieb nur unwesentlich höher ist, pro Tag liegt er etwa 0,5 kWh höher als mit betriebener Solaranlage.
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Wie kommt es zu dem geringen Mehrverbrauch ohne Solarthermie?
Für den Betrieb der Solaranlage sind verschiedene elektrische Verbraucher im Einsatz, wie Umwälzung für die Wärmeübertragung und die getaktete Umwälzung gegen Überhitzung, Steuerung der Solaranlage etc.. Diese Komponenten beeinflussen die energetische Effizienz einer Solaranlage. Dieser Stromverbrauch fällt bei deaktiver Solaranlage nicht mehr an.
Bei unserer Tecalor THZ 303 Sol übernimmt im Sommerbetrieb bei abgeschalteter Solaranlage die Luft-/Wasser-Wärmepumpe die Brauchwassererwärmung. Mit 1 - 2 kWh Strom kann die Wärmepumpe unseren Brauchwasserbedarf abdecken.
An etwa 180 Tage im Jahr liefert die Solaranlage die Wärme für das Brauchwasser, das ergibt sich aus der effektiven Nutzungszeit (Urlaubsabwesenheit etc.) und der nutzbaren Sonnentage. Nehmen wir in unserem Beispiel eine Ersparnis von 1 kWh pro Tag an, dann ergibt dies bei einem Kilowattstundenpreis von 0,25 Euro eine Kostenersparnis von 65 Euro pro Jahr. Die komplette Installation der Solaranlage hat 4.000 € gekostet.
Wenn die Solaranlage 60 Jahre ohne technischen Defekt läuft und keine Wartungen notwendig sind, nur dann würde sich die Investition einer Solarthermie (ohne Verzinsungseffekte) in unserem Fall durch die Energieeinsparungen decken.
Gruß
Thomas Heufers
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Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/
http://ecotec-energiespartechnik.de/
http://energiesparprojekte.info/
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- oakgast
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Kommentar von "Sven K." erstellt am 08.05.2012,22:12
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)
Hallo Herr Heufers,
ich verfolge Ihre Beiträge und Ihre Webseite schon seit einiger Zeit.
Ihre jetztige Aussage überrascht mich etwas. Bisher haben Sie immer empfohlen die THZ immer mit Solarthermie zu betreiben.
Wir fangen diesen Monat an ein KfW-40-Haus mit 165 qm und einer THZ 404 Sol zu bauen und überlegen derzeit, ob wir nicht doch lieber mit Solarthermiekollektoren bauen.
Nun hat uns Ihr Beitrag ganz verwirrt.
Würden Sie nun doch lieber von Solarthermie abraten?
Und was würden eigentlich die Wartungskosten für die Solarthermiekomponente kosten?
Kommen Ihrer Erfahrung nach immer Leckagen am Solarsystem vor und wie schwerwiegend sind diese?
Vielen Dank für IHre Mühe!
Sven K.
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=2045' target='_blank'>Mail an Sven K.</a>
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)
Hallo Herr Heufers,
ich verfolge Ihre Beiträge und Ihre Webseite schon seit einiger Zeit.
Ihre jetztige Aussage überrascht mich etwas. Bisher haben Sie immer empfohlen die THZ immer mit Solarthermie zu betreiben.
Wir fangen diesen Monat an ein KfW-40-Haus mit 165 qm und einer THZ 404 Sol zu bauen und überlegen derzeit, ob wir nicht doch lieber mit Solarthermiekollektoren bauen.
Nun hat uns Ihr Beitrag ganz verwirrt.
Würden Sie nun doch lieber von Solarthermie abraten?
Und was würden eigentlich die Wartungskosten für die Solarthermiekomponente kosten?
Kommen Ihrer Erfahrung nach immer Leckagen am Solarsystem vor und wie schwerwiegend sind diese?
Vielen Dank für IHre Mühe!
Sven K.
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Wir haben seinerzeit eine Solaranlage eingebunden, weil es die Berechnung nach den
KfW-Kriterien so vorgegeben hat. Ich hätte die Solarthermie nicht eingebaut, weil es kein wartungsarmes System ist und
der Einspareffekt in unseren Breiten zu gering ist. Die 4.000 € für die thermische Solaranlage müssen auch
finanziert, verzinst und getilgt werden.
Ich habe immer den Einsatz der tecalor THZ oder gleichwertiger Wärmepumpensysteme empfohlen. Aus ökologischer Sicht lege ich jedem nahe, ein solches System einzubinden. Aber ich beschönige nicht, es ist in den meisten Fällen so, dass sich eine Solarthermie nicht rechnet.
Sie liefert dann am meisten Energie, wenn man sie nicht braucht. Im Sommer so viel, dass man das System vor Überhitzung schützen muss, im Winter ist der Ertrag zumindest in unseren Breiten verschwindend gering.
Das Leckageproblem ist eher abhängig vom Fachhandwerker. Den Hersteller kann ich hierbei entlasten, da sämtliche Defekte außerhalb der werkseitigen Anlagetechnik liegen.
Gruß
Thomas Heufers
Ich habe immer den Einsatz der tecalor THZ oder gleichwertiger Wärmepumpensysteme empfohlen. Aus ökologischer Sicht lege ich jedem nahe, ein solches System einzubinden. Aber ich beschönige nicht, es ist in den meisten Fällen so, dass sich eine Solarthermie nicht rechnet.
Sie liefert dann am meisten Energie, wenn man sie nicht braucht. Im Sommer so viel, dass man das System vor Überhitzung schützen muss, im Winter ist der Ertrag zumindest in unseren Breiten verschwindend gering.
Das Leckageproblem ist eher abhängig vom Fachhandwerker. Den Hersteller kann ich hierbei entlasten, da sämtliche Defekte außerhalb der werkseitigen Anlagetechnik liegen.
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Thomas Heufers
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Kommentar von "Sven K." erstellt am 09.05.2012,13:49
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)
Hallo Herr Heufers,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Habe ich Sie als Fazit also richtig verstanden:
Nur Solarthermie, wenn man es für die KfW-40-Rechnung benötigt, ansonsten aufgrund der nicht rentablen Anschaffungskosten, der ungünstigen Energiebereitstellung und den Wartungsproblem/-kosten lieber weglassen.
Vielen Dank für Ihre Mühe!
Viele Grüße
Sven K.
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=2051' target='_blank'>Mail an Sven K.</a>
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)
Hallo Herr Heufers,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Habe ich Sie als Fazit also richtig verstanden:
Nur Solarthermie, wenn man es für die KfW-40-Rechnung benötigt, ansonsten aufgrund der nicht rentablen Anschaffungskosten, der ungünstigen Energiebereitstellung und den Wartungsproblem/-kosten lieber weglassen.
Vielen Dank für Ihre Mühe!
Viele Grüße
Sven K.
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