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Beitragvon EuRegEn » 20.08.2014 16:08 Uhr

Es geht los!

Guter Wind ist eh garantiert - und eine gute WKA macht Erfolg daraus:

http://www.offshore-windenergie.net/akt ... hricht=405

Siemens errichtet erste 6-MW-Turbine in britischem Offshore-Windpark
Fredericia, Dänemark - Der dänische Energieversorger Dong Energy freut sich über die Errichtung der ersten von insgesamt 35 Windturbinen der sechs Megawatt(MW)-Klasse im Offshore-Windpark Westermost Rough in der britischen Nordsee. Die getriebelosen Anlagen kommen vom deutschen Hersteller Siemens.

Wie Dong Energy erklärt, sei damit erneut ein wichtiger strategischer Meilenstein erreicht worden, um die Kosten für den Bau von Offshore-Windparks zu reduzieren. Insgesamt beträgt die Kapazität des Windparks 210 MW.

Getriebelose Turbine mit deutlich weniger Komponenten
Siemens hatte im 2011 den Verkauf dieser getriebelosen SWT-6.0-Windenergieanlage auf der EWEA Offshore-Konferenz 2011 in Amsterdam gestartet. Die direkt angetriebene Turbine benötigt laut Siemens 50 Prozent weniger Komponenten als Anlagen mit Getriebe. Dadurch sei die Anlage die leichteste ihrer Art. Die SWT-6.0 wurde speziell für den Offshore-Betrieb entwickelt und soll dazu beitragen, Infrastruktur-, Installations- und Wartungskosten zu senken.

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Beitragvon EuRegEn » 18.09.2014 20:33 Uhr

Bei diesen Windstärken ist diese Bewertung wohl eine logische Folgen:

http://www.iwr.de/news.php?id=27156

18.09.2014, 08:06 Uhr

Offshore-Windenergie: Marktforscher erwarten rasantes Wachstum
London - Weltweit errichten immer mehr Länder neue Offshore-Windparks. Marktexperten gehen davon aus, dass sich die im Meer installierte Windenergie-Leistung bis zum Jahr 2020 verfünffachen wird.
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Beitragvon EuRegEn » 05.12.2014 17:57 Uhr

Es hat sich wohl rumgesprochen ..

http://www.offshore-windenergie.net/akt ... hricht=436

Offshore-Windpark Dantysk speist ersten Strom ins Netz
Hamburg/München – Der Offshore-Windpark Dantysk 70 Kilometer westlich der Insel Sylt speist den ersten Windstrom von der Nordsee in das deutsche Stromnetz. Die ersten sieben Offshore-Turbinen haben den Probebetrieb aufgenommen.

Dantysk ist ein Joint Venture von Vattenfall (51 Prozent) und den Stadtwerken München (49 Prozent). Die insgesamt 80 Windenergieanlagen werden nun nacheinander ans Netz gehen.

Gesamtleistung von knapp 290 Megawatt
Der Nordsee-Windpark umfasst 80 Siemens-Windräder mit einer Leistung von jeweils 3,6 Megawatt (MW). Die Anlagen stehen auf einer Fläche von 70 Quadratmeter in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) an der Grenze zu dänischen Hoheitsgewässern. Dantysk hat eine installierte Gesamtleistung von 288 Megawatt (MW). Vattenfall hatte mit der Errichtung der ersten Windenergieanlage Mitte April 2014 begonnen und konnte die Installation der 80 Anlagen in rund vier Monaten fertigstellen. Im Frühjahr 2015 soll der Probebetrieb abgeschlossen werden und das Windkraftwerk Dantysk in den regulären Betrieb übergehen. Auf Anfrage von IWR Online erklärte ein Sprecher von Vattenfall, dass sich bislang sieben Anlagen im Probebetrieb befinden.
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Beitragvon EuRegEn » 30.12.2014 17:07 Uhr

Es geht weiter:
http://www.iwr.de/news.php?id=27877

RWE stellt Offshore-Windpark Nordsee Ost fertig
Essen – RWE der Offshore-Windpark "Nordsee Ost" zwischen den Inseln Helgoland und Amrum fertiggestellt. Der Probebetrieb läuft schon. "Jetzt kann Silvester kommen: Alle 48 Windräder im Windpark Nordsee Ost stehen", freute sich RWE via Twitter.

Über Weihnachten wurde die letzte der 48 Windkraftanlagen erfolgreich errichtet. Somit ist der 295,2 Megawatt (MW) starke Windpark bereit zur Inbetriebnahme, der laut RWE Innogy im kommenden Frühjahr erfolgen soll. Der Nordsee-Windpark, der sich etwa 35 Kilometer nördlich von Helgoland und 35 Kilometer westlich von Amrum befindet, kann nach Fertigstellung rund 320.000 Haushalte mit Strom versorgen.

48 Anlagen der 6-MW-Klasse
Ausgestattet ist der Park mit 48 rund 160 Meter hohen Turbinen der Firma Senvion mit einer jeweiligen Leistung von 6 MW. Somit gehört „Nordsee Ost“ laut RWE zu den größten kommerziellen Windkraftprojekten vor der deutschen Küste.
Andreas Nauen, CEO bei Senvion SE dazu: „Wir sind stolz, dass wir dieses Projekt gemeinsam erfolgreich umgesetzt haben. Mit unserer erprobten Technologie erreichen wir offshore durchschnittlich 4.000 Vollaststunden. Damit leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Netz-Stabilität.“ Neben der herkömmlichen Rotorsternmontage wurden die Rotorblätter erstmals auch auf See einzeln an der Nabe angebracht.

Der Probebetrieb läuft schon
Die Errichtung der insgesamt 48 Windkraftanlagen erfolgte vom Basishafen in Bremerhaven aus. Ebenso wie die Fundamente wurden auch die Turmsegmente, Gondeln und Rotorblätter auf der Fläche des Eurogate-Containerterminals gelagert, vormontiert und auf die Installationsschiffe „Victoria Mathias“ und „Friedrich Ernestine“ verladen.

„In nur sieben Monaten konnten wir über Weihnachten die Turbineninstallation erfolgreich abschließen. Unsere ganze Aufmerksamkeit gilt nun der Inbetriebnahme. Ziel ist es, die Windkraftanlagen sukzessive ans Netz anzuschließen und die vollständige Betriebsbereitschaft aller Anlagen bis zum kommenden Frühjahr sicherzustellen. Die erste Anlage hat bereits den Probebetrieb aufgenommen und speist konstant grünen Strom ins Netz ein“, Marcel Sunier, Projektdirektor für den Windpark Nordsee Ost bei RWE Innogy.
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Beitragvon EuRegEn » 16.01.2015 16:23 Uhr

Eine klare Sache - eine Studie wäre dafür nicht nötig gewesen, sondern gesunder Menschenverstand hätte völlig ausgereicht:

http://www.iwr.de/news.php?id=27993

Meta-Studie: Netzausbau verringert Speicherbedarf
Berlin – Bei den Stromspeichern scheiden sich die Geister. Viele Experten halten ihren Einsatz für dringend notwendig, damit die Energiewende gelingt. Einige Fachleute sehen das jedoch anders. Die Agentur für Erneuerbare Energien hat sich nun die vorliegenden Studien zum Thema genauer angeschaut und einen Überblick zusammengestellt.

Eine neue Metaanalyse der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) vergleicht insgesamt 15 wissenschaftliche Arbeiten hinsichtlich ihrer Aussagen zum Bedarf, zum Potenzial und zur Entwicklung verschiedener Speichertechnologien in Deutschland. Darunter auch die Studie der Agora Energiewende „Die Energiewende muss nicht auf Stromspeicher warten“, die im September 2014 für Furore gesorgt hat.

Stromspeicher mit großer Bedeutung
Wesentliches Ergebnis ist, dass der Bedarf für Langzeitspeicher wie die Power-to-Gas-Technologie erst bei hohen und längeren Stromüberschüssen gegeben ist, wie sie bei einem Anteil der Erneuerbaren Energien von mindestens 60 bis 80 Prozent zu erwarten sind. Kurzzeitspeicher wie Pumpspeicher und Batterien werden deutlich früher benötigt, aber die Unsicherheit hinsichtlich des sinnvollen Umfangs ist groß. Viel hängt davon ab, wie gut andere Flexibilitätsoptionen erschlossen werden und wie gut der Ausbau der Stromnetze vorankommt.

„Die neue AEE-Metaanalyse zeigt, dass der Ausbau der Stromnetze für einen verstärkten nationalen und internationalen Lastausgleich eine Flexibilitätsoption ist, die aus Kostengründen hohe Priorität genießen sollte“, erklärt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Dennoch kommt der Entwicklung von Speichern für die Energiewende perspektivisch eine große Bedeutung zu“.

Abhängig von vielen Faktoren
Die Studie zeigt vor allem, dass es kein richtig oder falsch gibt. Die Notwendigkeit von Speichern hängt von vielen Faktoren ab. Erwartungen über den Zubau der erneuerbaren Energien, konventionelle Energieerzeugungskapazitäten, der nationale und Europäische Netzausbau und die Erschließung weiterer Flexibilitätsoptionen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Nicht zuletzt spiele die technologische Entwicklung derjenigen Speichertechnologien eine zentrale Rolle, die zwar grundsätzlich verfügbar, aber noch nicht oder nur in Ausnahmefällen wirtschaftlich rentabel zu betreiben seien, heißt es in der Studie.

Flexibilitätsoptionen beeinflussen sich gegenseitig
Grundsätzlich sei, dass sich die verschiedenen Flexibilitätsoptionen im Energiesystem gegenseitig beeinflussen. Je stärker der Lastausgleich gelingt, desto weiter rücke der Bedarf an Speichern in den Hintergrund. „Um Schwankungen der Stromerzeugung aus Wind und Sonne abzufedern, stehen mit steuerbaren Erneuerbaren Energien, Lastmanagementoptionen, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und Kurz- und Langfristspeichern eine umfangreiche Anzahl von Flexibilitätsoptionen zur Verfügung, um auch in einem klimaneutralen Energieversorgungssystem Versorgungssicherheit zu gewährleisten“, so Vohrer.
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Beitragvon EuRegEn » 30.05.2015 17:35 Uhr

Ein schönes Ergebnis einer Studie, auch wenn es keine Überraschung für mich enthält:

http://www.offshorewind.biz/2015/05/29/ ... published/

Overall fish abundance increased slightly in the area where the wind farm was installed but declined in the control area 6 km away. None of the key fish species or functional fish groups showed signs of negative long-term effects due to the offshore wind farm, scientists said.

Whiting and the fish group associated with rocky habitats showed different distributions relative to the distance to the artificial reef structures introduced by the turbines. Rocky habitat fishes were most abundant close to the turbines while whiting was most abundant away from them.

Species diversity was significantly higher close to the turbines. Overall, these results indicate that the artificial reef structures were large enough to attract fish species with a preference for rocky habitats, but not large enough to have adverse negative effects on species inhabiting the original sand bottom between the turbines.

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Beitragvon EuRegEn » 04.08.2015 20:33 Uhr

Wenn schon eine AREVA mit 5 MW und 116 Rotordurchmesser über 4.000 VLS bringt, wie hoch werden dann die VLS sein bei einer Leistung von nur 3,6 MW und einem Rotordurchmesser von 120 Metern. Ich schätze 5.200 VLS ..
https://de.wikipedia.org/wiki/Butendiek

Das Projekt Butendiek (plattdeutsch: „außendeichs“, auf der Seeseite des Deichs) ist ein von der OSB Offshore Bürger-Windpark Butendiek GmbH & Co. KG geplanter Offshore-Windpark in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone der Nordsee, ca. 35 km vor der Westküste des nördlichen Schleswig-Holsteins. Der Bau des Windparks mit 80 Windenergieanlagen (WEA) des Typs Siemens SWT-3.6-120 mit jeweils 3,6 MW Nennleistung begann im Frühjahr 2014 westlich der Insel Sylt.[1] Am 11. Juni 2015 wurde die 80. Windkraftanlage errichtet. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits mehr als die Hälfte alle Anlagen in Betrieb genommen. Die vollständige Inbetriebnahme fand im August 2015 statt.[2]
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Beitragvon segelpeter » 27.09.2015 13:14 Uhr

Vielen Dank, die Artikel waren sehr hilfreich. Wo liegt der Durchschnitt bei der Windkraft auf dem Land? 2.500? Danke!
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Land: Deutschland

Beitragvon EEWELT » 29.09.2015 16:11 Uhr

Hier sind die Daten enthalten:
http://windmonitor.iwes.fraunhofer.de/o ... t_2014.pdf

Hier ist die Berechnungsmethode enthalten:
https://de.wikipedia.org/wiki/Volllaststunde

Ich bin ja gespannt, auf welches Ergebnis du kommst ..
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Beitragvon EEWELT » 27.10.2017 13:57 Uhr

Während beim OWP AV die Areva mit 116 m RD Verwendung fand, werden hier die Nachfolger Adwen mit einem RD von 135 m verbaut. Natürlich ist der Wind über der Ostsee etwas schwächer als über der Nordsee, aber eben nur etwas, für mich überraschend wenig schwächer. Bin gespannt auf die VLS bei diesem OWP!
http://w3.windmesse.de/windenergie/news ... stallation

Alle 70 Anlagen von Iberdrolas Offshore-Windpark Wikinger erfolgreich installiert
Adwen und Fred. Olsen Windcarrier installierten die 70 Windkraftanlagen des Typs AD 5-135 / Mit einer installierten Leistung von 350 Megawatt deckt Wikinger rund 20 Prozent des Strombedarfs Mecklenburg-Vorpommerns ab
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