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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Erdwärmepumpe oder die neue LWZ 403 von Stiebel Eltron?

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Julia

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Anmeldedatum: 13.10.2005,
Beiträge: 1
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo!
Unser Haus ist bereits fertig geplant, nur bei der Wärmepumpe können wir uns noch nicht entscheiden.
Unser Haus hat 215m² und hat dadurch viel Raum zu wärmen. Unser Haus ist auch kein Passivhaus, sondern entspricht einfach der neuen Energiesparverordnung.
Für eine Erdwärmepumpe bräuchten wir 700m² Garten, um die Rohre zu verlegen. Den Garten haben wir zwar, aber vielleicht will man ja auch mal noch einen Teich bauen oder große Bäume anpflanzen.
Die neue LWZ 403von Stiebel Eltron, also eine Luftwärmepumpe mit zentralem Zuluftsystem und Wärmerückgewinnung, soll jetzt angeblich für unser Haus geeignet sein. Jetzt haben wir allerdings Bedenken, da unser Haus recht groß ist, ob dieses System das überhaupt schafft. Erstaunt sind wir auch über den Hinweis hier im Forum, dass bei einer Temperatur von 8° C die Zusatzheizung einspringt. Kommen dann nicht sehr hohe Stromkosten durch die Zusatzheizung auf uns zu?
Kann man das irgendwie durch eine Solaranlage oder Solarthermie ausgleichen?
Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen. Ich brauche dringend eine Antwort.
Liebe Grüße Elke Laughing

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erdwaermezeitung

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Anmeldedatum: 28.09.2005,
Beiträge: 26
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Hallo Elke, viele Faktoren können für eine Entscheidung, welches Medium genutzt werden soll eine Rolle spielen. (z.B. Standort, Jahresmitteltemperaturen, Höhenlage, Betriebsart der Wärmepumpe (monovalent, bivalent, monoenergetisch), gibt es feinfühlige Nachbarn (Geräuschbelästigung) Vorlauftemperaturen der Heizung, Heizkörper, Fußbodenheizung, Mauerwerk, Dämmung, Wasserschutzgebiet, Geologie u.v.m). Um Hilfestellung zu geben wären einige diese Angaben sinnvoll.

Viele Grüsse

www.erdwaerme-zeitung.de...

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Gast

Erfahrung:
,
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Hallo!
Danke für Deine Antwort.
Ich habe versucht, einige Informationen und Details zusammenzutragen; ich hoffe, das hilft weiter.
Jahresmitteltemperatur: 8,4°
Höhenlage: 419 - 438 Meter üNN
Die Wärmepumpe soll bivalent betrieben werden.
Durch die Wärmepumpe soll eine Fußbodenheizung betrieben, deren Vorlauftemperatur wir allerdings noch nicht kennen.
Mauerwerk: Ziegel (Massivbauweise); einige Innenwände in Trockenbauweise
Die Gegend ist kein Wasserschutzgebiet.
Dämmungnach EnEV;

Ich hoffe Du kannst uns ein wenig weiterhelfen

Viele Grüsse

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machtnix

Erfahrung: Gast
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Eine bessere Plattform wäre sicherlich www.haustechnikdialog.de...
Dort sitzen die WP Freaks.
Die Wärmepumpe sollte unbedingt nach der Heizlastberechnung ausgelegt werden.
Eine sehr gute LuftWP wäre z.B. von Hautec die Monoeinheit.
http://www.hautec-ag.de/abluft.htm...
Vielleicht wäre ja auch eine Wasser-Wasser WP möglich.
Wenn nicht sollte man unbedingt die Erdsonde in Betracht ziehen.
Bei einm Direktverdampfersystem benötige ich nämlich nicht soviel m²
Verlegefläche.z.B. www.oekotherm.com...

Gruß machtnix

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erdwaermezeitung

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 28.09.2005,
Beiträge: 26
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Warmwasser mit Wärmepumpen

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo Elke, ich kann dieses Forum auch empfehlen. (www.haustechnikdialog.de)
Richtig ist auch das eine Heizlastberechnung durchgeführt werden muss. Ich denke das dies Dein Anlagenbauer erledigt hat. Deiner Fragestellung konnte ich entnehmen, dass Du Dir noch nicht sicher bist, welches System Du einsetzten willst. Grundsätzlich sind in Deiner Höhenlage alle Wärmepumpenanlagen möglich und effektiv. (Luft, Wasser, Sole mit Erdsonden o. Erdkollektor) Entscheidend für Dich ist eine genaue Kosten nutzen Rechnung der verschiedenen Systeme, dies sollte Dein Anlagenbauer durchführen können. Eine Luftwärmepumpe kann den Nachteil haben, das ab –5 Grad nur noch elektrisch geheizt wird, die eventuell feinfühligen Nachbarn (Geräusch) sollten auch nicht vergessen werden, daher die Frage nach dem Standort , der Höhe und den Temperaturen.
Bei der Verlegung eines Flächenkollektors sind die Möglichkeiten einer späteren Gartenumgestaltung eingeschränkt, aber auch machbar.
Sofern eine Solewärmepumpe zum tragen kommt sollte man über Bohrungen nachdenken. Die Energiequelle ist hier unabhängig von den Tages- und Jahreszeiten, wartungsfrei und faktisch unerschöpflich. Eine höhere Erstinvestition ist erforderlich.

Fazit: Jeder wird ein für sich perfektes System bevorzugen, entscheiden muss sich der Bauherr ganz klar an der Kosten- Nutzen Rechnung und seinen persönlichen Präferenzen und Kapitaleinsatz. Anhand Erfahrungen und Auswertungen verschiedener Anlagen, welche ich demnächst auch veröffentlichen werde, würde ich persönlich eine Solewärmepumpe mit Bohrungen bevorzugen. Viele Grüße www.erdwaerme-zeitung.de...

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