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etwbesitzer
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Beitragvon etwbesitzer » 02.03.2012 13:42 Uhr

Hi, ich habe vor ettlichen Jahren eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus gekauft und vermietet.
Derzeit besteht kein dringender Handlungsbedarf, aber ich möchte bei Gelegenheit die Nachtspeicherheizung modernisieren. Die Wohnung ist rund 43 qm groß und besteht aus 1,5 Zimmern. Die beiden alten Nachtspeicheröfen sind rießige Ungetüme und mindestens 20 Jahre alt.

Umstellen auf Gas oder Öl geht aufgrund Aufwand nicht, die anderen Eigentümer spielen da auch nicht mit. Ich möchte nun gerne eine Alternative, die effizienter ist und von den Anschaffungskosten nicht so hoch. Aufgrund der Gegebenheiten kommt meines Erachtens auch nur ein Austausch alt in neu in Frage.
Nun meine Fragen:
- mit welchen Kisten muss ich etwa rechnen
- gibt es besondere Firmen oder Modelle, die ein gutes Preis-Leistungsverhältnis haben ?

Ich kann die Maßnahme nicht selbst durchführen und würde einen Elektriker beauftragen. Soll ich hier einfach verschiedene Angebote einholen ?

Gibt es sonst noch etwas zu beachten ?

Danke

Michael

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 02.03.2012 14:48 Uhr

Heute besteht noch kein dringender Handlungsbedarf, aber bis 2020 werden die energiehungrigen Nachtspeicherheizung entsorgt sein müssen. Die Speicherkerne der Nachtspeicherheizug sind bei älteren Geräten häufig auch ein Asbest-Entsorgungproblem.

Mehr zum Thema Nachtspeicherheizung unter folgendem Link.
http://www.energieverbraucher.de/de/Zuh ... ung__1318/

Als Besitzer einer Eigentumswohnung mit Nachtspeicherheizung solltest du mit der Eigentümergemeinschaft sprechen und eine zentrales, wassergeführtes Heizungs- und Brauchwassersystem als zukunftsfähiges Gesamtkonzept ansprechen. Eine energetische Sanierung mit einer Gebäudedämmung ist vor dem Austausch der Heiztechnik zu empfehlen.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon KTT » 02.03.2012 23:00 Uhr

Ist eine Nachtspeicherheizung vorhanden so sollte stets geprüft werden, ob diese durch effiziente Klimageräte
z.B. solche http://www.ktt-heizungen.at/mitsubishi.html?page=shop.product_details&flypage=flypag e.tpl&product_id=74&category_id=29
ganz oder teilweise, ersetzt werden kann. Damit lässt sich der Heizstromverbrauch auf weniger als ein Drittel reduzieren.
Bei einem Mehrparteienhaus kann es allerdings schwieriger werden die Genehmigung für die Montage der Außengeräte an der Hausfassade zu erhalten.

Der nachträgliche Einbau eines wassergeführten Heizsystems bedeutet, dass beinahe alle Räume des Gebäudes zur Baustelle werden und scheitert obendrein häufig an den horrenden Kosten.

Grüße Josef
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Beitragvon oakgast » 22.11.2012 08:18 Uhr

Kommentar von "Katharina Ohnesorge" erstellt am 21.11.2012,19:37
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Ich wohne in einer 2 1/2 Zimmer-Wh. mit 60 qm im 6-Fam.Haus, alle haben Nachtspeicher. Ich möchte meine alten Öfen austauschen. Das Schlafzimmer ist kuschelig durch mein Wasserbett. Im WZ u. im Gästez. stehen je ein alter Nachtspeicherofen, damit heize ich die ganze Wohnung.
Was ist vorteilhafter, Infrarotheizungen, kl. kompackte Strom- od. neue Nachtspeicher-Öfen???
Gruß
Kathy
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Beitragvon machtnix » 23.11.2012 20:40 Uhr

Man kann nur hoffen das diese Energiefresser endlich gesetzlich verboten werden:
http://www.bmu.de/energieeffizienz/nati ... /39909.php
Nehmt ne Klima-Splitanlage und alles wird gut.
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Beitragvon KTT » 25.11.2012 07:55 Uhr

Neue Nachtspeicheröfen benötigen nahezu genausoviel Strom wie alte Nachtspeicher. Eine Einsparung ist daher nicht möglich.

Bei IR-Heizungen ist naturgemäß der Strahlungsanteil im Raum höher, sodass die Raumtemperatur etwas abgesenkt werden kann, ohne dass man friert.
Pro Grad niedrigerer Raumtemperatur reduziert sich der Heizwärmebedarf um ca. 6%.
Bei einer um 3°C niedrigeren Raumtemperatur beträgt daher die Einsparung knapp 20% gegenüber den bestehenden Nachtspeicheröfen.

Mit einem Split-Klimagerät ist über die Heizperiode eine Jahresarbeitszahl von 3 bis 4 zu erreichen. Der Heizstromverbrauch sinkt daher um mehr als 60%.

Grüße Josef


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