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Wasserenergie, Meeresenergie, Klein-Wasserkraftanlagen
Michael2701
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Beitragvon Michael2701 » 05.03.2016 16:17 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Dies wird sich auch nicht ändern solange es politisch (besser gesagt von der Stromwirtschaft) nicht gewollt ist
Udo


Stimmt zum Teil, da es eher an gesetzlichen Veränderungen liegt und die Stromwirtschaft wie du es nennst eher auch das Nachsehen haben, den dazu ist auch zum 1. mittlerweile die bezahlbare MW- Stunde ( die genauerern Zahlen kann ich gerne noch nachreichen wenn es gewünscht wird) um weit über 50% abgefallen, was man noch vor 5 Jahren dafür als Erzeuger in Deutschland bekommen hatte und jeder kämpft nur noch um Aufträge, das spüren selbst wir in unserem Unternehmen ziemlich arg.

Der 2. Punkt ist, das mittlerweile die Wasserkraft nicht mehr als erneuerbare Energie geführt wird, so wie man das als Außenstehender kennt, weil es da gewisse Änderungen in der Gesetzeslage gegeben hat, die ich gerne nachreichen werde, sobald ich mehr Infos habe, den das ist neuerdings jetzt auch der gewisse Knackpunkt und zwingt Betreiber wie Lieferanten ect. einen anderen Weg einzuschlagen.

Diesbezüglich hat sich der deutsche Markt eher im Vergleich zu China und dem Ausland stark verändert und wir werden auch das Nachsehen haben, weil an allen Fronten momentan eher abgewartet wird was noch kommen wird.

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Beitragvon Michael2701 » 05.03.2016 16:21 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Das hat mit dem nichts zu tun, dass sind einfach, ich nenne es mal salopp Zahlenspielchen um einfach auf sich aufmerksam zu machen!

Man erkennt es schon an vielen Veröffentlichungen das die Leistungszahlen stark variieren und das liegt nicht daran das es nur an sogenannten Schreibfehlern liegt.


diese sogenannten Schreibfehler und Zahlenspielchen kennen wir aus der Politik
Lügen ist nicht der richtige Weg um auf sich aufmerksam zu machen und mit mehr als wirklich produziertem Strom lässt sich zb an Netzdurchleitungsgebühren vortrefflich Geld verdienen.....
Aber was will man auch verlangen wenn man den Teufel fragt wie der Betzebub aus zutreiben sei..........
Udo[/quote]


Sehe ich genauso, deswegen glaube ich auch nicht an die vorgegebenen Mengen, bzw. Leistungen, dass gehört dann eher zum Wunschdenken mancher.
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Beitragvon Michael2701 » 06.03.2016 12:29 Uhr

Erneuerbare-Energien-Gesetz

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fördert den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Stromsektor in Deutschland. Kernelemente sind die Festvergütung für eingespeisten Strom, die Degression der Vergütungssätze und der Einspeisevorrang ins Stromnetz für Erneuerbare Energien.

2014 wird das EEG novelliert. Ein erster Gesetzentwurf wurde am 08. April 2014 vom Bundeskabinett beschlossen und an den Bundestag weitergeleitet. Einen Leitfaden zu den Veränderungen für die Wasserkraft, die mit der Novellierung des EEG verbunden sind, haben wir für Sie auf der nächsten Unterseite zusammengestellt.

Zu den Neuerungen im Gesetz haben wir eine Stellungnahme verfasst.

Eine Übersicht des Bundesumweltministeriums über die Vergütungssätze für die verschiedenen Leistungsklassen finden Sie hier.
Für kleinere Wasserkraftanlagen waren insbesondere die Vergütungsanpassungen, verbunden mit den erhöhten ökologischen Anforderungen, unzureichend.


Clearingstelle EEG
Die Clearingstelle EEG bietet die Möglichkeit, Streitigkeiten zu allen Auslegungsfragen des EEG schnell, effizient und kostengünstig zu lösen bzw. bestenfalls zu vermeiden. Sie agiert bei der Klärung von Streitigkeiten und Anwendungsfragen unabhängig und ist keinen Weisungen unterworfen. Die Clearingstelle EEG ist allein der bestmöglichen Vermeidung und Beilegung von Konflikten im Sinne der Beteiligten verpflichtet.


Hinweise zum EEG 2014 für die Wasserkraft

Verpflichtende Direktvermarktung


Die bisher freiwillige Direktvermarktung wird verpflichtend für Neuanlagen mit einer installierten Leistung größer 500 kW, die vor dem 1. Januar 2016 in Betrieb gehen. (§ 37). Für Anlagen die nach dem 31. Dezember 2015 in Betrieb genommen werden reduziert sich dieser Wert auf 100 kW installierter Leistung. Anlagenbetreiber müssen dann ihren Strom entweder selber direkt vermarkten oder einen Vertrag mit einem Direktvermarktungsunternehmen abschließen, welches dann die Vermarktung des Wasserkraftstroms übernimmt.

Wichtig: Bestandsanlagen sind von der Regelung gem. § 100 Abs. 1 Nr. 6 ausgenommen. Diese können weiter vom Netzbetreiber eine Einspeisevergütung erhalten.

Hinweise zum EEG 2014 http://www.wasserkraft-deutschland.de/e ... -2014.html
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Beitragvon EEWELT » 18.10.2016 16:00 Uhr

Jedenfalls nützliche Infos!

Zu HGÜ:
http://www.bulletin-online.ch/de/themen ... ojekt.html

Die HGÜ-Anlage wird vom Übertragungsnetzbetreiber State Grid Corporation of China (SGCC) betrieben. Die geplante 1100-kV-HGÜ-Verbindung zwischen Changji und Guquan, das derzeit weltgrösste HGÜ-Projekt, hat eine Länge von 3284 km, eine Übertragungsleistung von 12 GW und soll Ende 2018 in Betrieb gehen. Bahnbrechende Forschungsfortschritte bei der neuesten Generation der Stromrichte-Transformatoren machen die 12 GW Übertragungskapazität dieser HGÜ-Anlage, für deren Umrichterstation Guquan Siemens die Transformatoren liefert, erst möglich.

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