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EuRegEn
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Beitragvon EuRegEn » 24.09.2014 17:14 Uhr

Bei der Wasserkraft als Backup-System spielt Norwegen eine große Rolle, aber es ist nicht allein. Auch die Alpenländer und Frankreich können und müssen eine bedeutende Rolle spielen:
http://www.handelsblatt.com/technologie ... 35948.html
Europas Spezialist für Wasserkraft

13.11.2010, 07:06 Uhr
Schon heute produziert Österreich zwei Drittel seines Stroms in Wasserkraftwerken. Um diesen Anteil weiter zu steigern, will die Alpenrepublik massiv in neue Anlagen investieren. Auch Deutsche Versorger profitieren von den Investitionen im Nachbarland.

Der Großteil davon, etwa vier Mrd. Euro, geht in die umweltfreundliche Wasserkraft, die vor allem im Westen des Landes ausgebaut werden soll. Österreich ist Europas Spezialist in Sachen Wasserkraft. Etwa zwei Drittel ihres Stroms produziert die Alpenrepublik schon heute in Wasserkraftwerken. Werden alle Projekte realisiert, erhöht sich die Leistung des österreichischen Kraftwerkparks um etwa 40 Prozent. Derzeit liegt sie bei 21 000 Megawatt.
Die Milliarden für die neuen Kraftwerke halten die Energieversorger für gut angelegtes Geld, denn die Bedeutung des Stroms am Energiemix soll in Österreich weiter steigen. Doch es gibt noch einen weiteren Grund, der für mehr Wasserkraft spricht: Um die Klimaschutzziele zu erreichen, setzen viele EU-Länder, allen voran Deutschland, auf Strom aus Wind- und Sonnenkraft. Wenn die Sonne aber nicht scheint und der Wind nicht weht, braucht man Energiereserven.
Und die liefert die Wasserkraft mit sogenannten Pumpspeicherkraftwerken. Fehlt es an Strom, wird das Wasser aus den Stauseen abgelassen und treibt Turbinen zur Stromerzeugung an. In Zeiten mit viel Solar- und Windenergie wird hingegen wieder Wasser in die Stauseen in Österreich gepumpt. „Wir haben damit eine lange Tradition und großes Potenzial“, sagt Stefan Schleicher, Energieexperte am Wiener Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo.
Kein Wunder also, dass deutsche Energieversorger bereits über umfangreiche Nutzungsrechte an den bestehenden (Wasser-)Strom-Batterien verfügen. So erneuerte EnBW in diesem Sommer ein Abkommen mit den Vorarlberger Illwerken, das es den Deutschen erlaubt, Kraftwerke in Österreichs Westen zu nutzen. Einen anderen Weg wählte Eon. Im Vorjahr verkaufte der Düsseldorfer Konzern seine Innkraftwerke an den Verbund-Konzern, ließ sich aber nur Zweidrittel des Kaufpreises überweisen. Für den Rest sicherte sich Eon Kapazitäten an einem Speicherkraftwerk im Tiroler Zillertal – und zwar für die nächsten 20 Jahre.

Michael2701
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Beitragvon Michael2701 » 10.03.2015 18:57 Uhr

EuRegEn hat geschrieben:Der Strom aus der großen Wasserkraft muss über weite Strecken transportiert werden können.

Technisch ist dies schon heute kein Problem:

http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdli ... 3Zhengzhou

Die Südliche HGÜ Hami–Zhengzhou ist eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung in der Volksrepublik China zwischen Nordwestchina und Zentralchina. Es ist das erste HGÜ-Projekt, das von der Northwest China Grid Company realisiert wurde, die wiederum zur in chinesischem Staatsbesitz befindlichen State Grid Corporation gehört.[1] Der Bau wurde am 13. Mai 2012 aufgenommen, die Inbetriebnahme erfolgte im Januar 2014

Ihre Gesamtlänge beträgt 2.210 km. Die Leitung wird mit einer Übertragungsspannung von ±800 kV betrieben und besitzt eine Übertragungskapazität von 8.000 MW, bis dato die höchste Übertragungskapazität weltweit.[1]


Hallo EuRegEn

Die technischen Daten die du über Wikipedia gefunden hast, stimmen so aber nicht wirklich überein.
ABB in Deutschland hat da andere Werte auf ihrer Seite gepostet.

Hier der Link: http://www.abb.de/cawp/seitp202/aa145461904196f1c12576770035d5ca.aspx

Aber mal etwas in eigener Sache, schau dir mal dieses Projekt an.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/kongo-plant-groesstes-wasserkraftwerk-der-wel t-a-900943.html
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Beitragvon EuRegEn » 11.03.2015 16:59 Uhr

Was konkret stimmt nicht?
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Beitragvon Michael2701 » 11.03.2015 18:42 Uhr

EuRegEn hat geschrieben:Was konkret stimmt nicht?



Du hattest gepostet gehabt (Link von Wikipedia)

[b]Ihre Gesamtlänge beträgt 2.210 km. Die Leitung wird mit einer Übertragungsspannung von ±800 kV betrieben und besitzt eine Übertragungskapazität von 8.000 MW, bis dato die höchste Übertragungskapazität weltweit.[1] [/b]

Auf der Homepage von ABB steht aber:

Längste und stärkste Stromleitung der Welt

Damit wäre diese Stromleitung 500 Kilometer länger als der aktuelle Rekordhalter: Die derzeit längste und stärkste Stromleitung der Welt verbindet in China das Wasserkraftwerk Xiangjiaba und Schanghai. ABB installliert hier ein Ultrahochspannungs-Gleichstromübertragungs-System, das den Strom über 2.000 Kilometer hinweg überirdisch nach Schanghai transportiert. Mit einer Spannung von 800 Kilovolt und einer Leistung von 6.400 Megawatt ist die neue, sogenannte Ultra-HGÜ-Leitung, das leistungstärkste Stromübertragungssystem der Welt. Die übertragene Leistung entspricht ungefähr der Kapazität von sechs Kernkraftwerken.

Dachte dir sind die Werte aufgefallen, da sie im Wikipedia nicht stimmen.
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Beitragvon EuRegEn » 11.03.2015 20:17 Uhr

Hier hast du einen Link, was in China weiter geplant ist. Es sind Trassen mit 10 GW in Plannung:
http://dsius.com/cet/HVDCinChina_EPRI2013_HVDC.pdf
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Beitragvon Michael2701 » 12.03.2015 04:50 Uhr

EuRegEn hat geschrieben:Hier hast du einen Link, was in China weiter geplant ist. Es sind Trassen mit 10 GW in Plannung:
http://dsius.com/cet/HVDCinChina_EPRI2013_HVDC.pdf


Den Link kenne ich, nur die tatsächliche Fördermenge stimmt real nicht überein, weil die Menge nicht geliefert werden kann.

Alles was man darüber liest und in den Medien hochgespielt wird sind reine Wünsche, nicht mehr!

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Beitragvon EEWELT » 29.02.2016 22:28 Uhr

.. weil die Menge noch(!) nicht geliefert werden kann! Bei solchen Projekten gibt es selbst in China manchmal Verschiebungen in der Fertigstellung ..
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Beitragvon energieprojekt » 01.03.2016 08:39 Uhr

Dies wird sich auch nicht ändern solange es politisch (besser gesagt von der Stromwirtschaft) nicht gewollt ist
Udo
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Beitragvon Michael2701 » 05.03.2016 15:50 Uhr

EEWELT hat geschrieben:.. weil die Menge noch(!) nicht geliefert werden kann! Bei solchen Projekten gibt es selbst in China manchmal Verschiebungen in der Fertigstellung ..



Das hat mit dem nichts zu tun, dass sind einfach, ich nenne es mal salopp Zahlenspielchen um einfach auf sich aufmerksam zu machen!

Man erkennt es schon an vielen Veröffentlichungen das die Leistungszahlen stark variieren und das liegt nicht daran das es nur an sogenannten Schreibfehlern liegt.

Geplant wird viel, da gebe ich dir Recht, gerade was sogenannte Stromtrassen betreffen um höhere Leistungen zu fördern, was in Europa, bzw. beziehen wir das mal auf Deutschland, was eher hier negativ gesehen wird.
Da wird staatlich in China schon dagegen gesteuert das es nicht so endet wie in Deutschland.
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Beitragvon energieprojekt » 05.03.2016 16:09 Uhr

Das hat mit dem nichts zu tun, dass sind einfach, ich nenne es mal salopp Zahlenspielchen um einfach auf sich aufmerksam zu machen!

Man erkennt es schon an vielen Veröffentlichungen das die Leistungszahlen stark variieren und das liegt nicht daran das es nur an sogenannten Schreibfehlern liegt.
[/quote]

diese sogenannten Schreibfehler und Zahlenspielchen kennen wir aus der Politik
Lügen ist nicht der richtige Weg um auf sich aufmerksam zu machen und mit mehr als wirklich produziertem Strom lässt sich zb an Netzdurchleitungsgebühren vortrefflich Geld verdienen.....
Aber was will man auch verlangen wenn man den Teufel fragt wie der Betzebub aus zutreiben sei..........
Udo

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