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Beitragvon EuRegEn » 01.03.2012 23:58 Uhr

Mittlerweile ist es Konsens, dass ein starkes Stromnetz wichtig ist, um die wechselhaften EE in Europa ausgleichen zu können.

http://www.siemens.com/press/pool/de/ev ... hage-d.pdf

http://www.oekosystem-erde.de/html/infrastruktur.html

Selbst in der Nordsee kann so ein Netz installiert werden:

http://www.agenda21-treffpunkt.de/daten ... =Supergrid

Mit der Wasserkraft könnte ein weiterer Schritt in die Versorgungssicherheit erreicht werden:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1542294/

Grüne "Super-Batterie" für Europa
Strom speichern mit norwegischen Wasserkraftwerken
Von Theo Geers
Für überschüssig produzierten Strom aus erneuerbaren Energien braucht man Speicher. Für wind- und sonnenarme Zeiten und Gegenden sozusagen. Norwegen bietet dafür ideale Voraussetzungen und wird bereits als "Super-Batterie" Europas gehandelt.


Derzeit hat Norwegen Wasserkraft mit 25 GW Leistung, welche ca. 100 Mrd. KWh erzeugt, was einer Volllastleistung von ca. 4000 entspricht.

Die Batterie wird aber -beim Mix der Systeme und dem Mix der Standorte- nur ca. 1000 Stunden im Jahr gebraucht. Damit könnte die Leistung eben vervierfacht werden, auf 100 GW.

Wenn wir schon die Leitungen in der Nordsee haben, dann wäre es töricht, nicht einen Anschluss an die Wasserkraft Norwegens anzustreben.

Auch in der Nordsee wird Strom in großen Mengen erzeugt werden - mit richtigen Konzepten:

http://www.umweltforum.de/forum.php?t=798

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Beitragvon EuRegEn » 11.05.2013 17:06 Uhr

Die große Wasserkraft als Lückenfüller gibt es nicht nur in Norwegen, sondern fast überall in Europa, besonders auch in Frankreich, Schweiz, Österreich.

Diese Lückenfüller sind an das HGÜ-Netz einzubinden.
http://www.tu-chemnitz.de/etit/le/downl ... Ausbau.pdf
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Beitragvon EuRegEn » 12.06.2013 20:54 Uhr

Wie es scheint, verstehen diese Zusammenhänge langsam doch mehr und mehr Menschen:

http://www.iwr.de/news.php?id=23834

Bündnis fordert Netz-Kooperation zwischen Deutschland und Norwegen
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Beitragvon bernhard geyer » 12.06.2013 22:26 Uhr

Man sollte aber die Kosten nicht unterschätzen. Nachdem NorNed ca. 600 Mio. € gekostet hat wird man mit ca. 1 Mrd. € pro Kabel rechnen mussen.
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Beitragvon EuRegEn » 20.08.2013 18:24 Uhr

Auch die Grünen haben sich vor der Wahl in der "neuen energie" für Wasserkraft aus Skandinavien und den Alpenländern ausgesprochen. Ich unterstütze diese Option.
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Beitragvon EuRegEn » 10.03.2014 11:27 Uhr

Diese Möglichkeiten werden zu wenig gesehen:

http://www.iwr.de/news.php?id=25309

Strom: Offshore-Windparks in der Ostsee verbinden Deutschland mit Skandinavien
Münster – Durch die Verbindung von Offshore-Windparks in der Ostsee soll künftig auch Strom zwischen Skandinavien und Mitteleuropa fließen können. An diesem Pilotprojekt sind die beiden Stromnetzbetreiber 50hertz aus Deutschland und Energinet.dk aus Dänemark beteiligt. Die EU fördert die Idee mit 150 Mio. Euro.

Wie Sebastian Wagner, Projektleiter bei 50hertz, gegenüber der Nachrichtenagentur dpa erklärte, habe die Einbindung von Offshore-Windparks zweier Staaten in eine sogenannte Interkonnektorenlösung Pilotcharakter in Europa.

Windparks nur 15 Kilometer voneinander entfernt
Die neue Stromleitung soll im Ostsee-Areal Kriegers Flak, wo Deutschland, Dänemark und Schweden zusammentreffen, den derzeit im Bau befindlichen Offshore-Windpark EnBW-Windpark "Baltic 2" mit einem dänischen 600 MW-Windpark verbinden. Über eine Konverterplattform und zwei parallel verlaufende Seekabel sollen die Offshore-Windparks 2018 aneinander gekoppelt werden. Die Distanz der beiden Windparks beträgt etwa 15 Kilometer. Die bislang ans Netz angeschlossenen Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee sind jeweils nur an die nationalen Festlandnetze angebunden. Durch die geplant Verbindung wird die Flexibilität deutlich erhöht. Der Strom aus beiden Offshore-Windparks kann in verschiedene Richtungen fließen. Wie Wagner von 50hertz erklärte, sei jede Verbindung zu anderen Verbrauchermärkten ein Beitrag zur Optimierung der Netze.

Baltic 2 knüpft in Bentwisch an das deutsche Netz an
Der Offshore-Windpark EnBW Windpark Baltic 2 soll im Jahr 2015 in Betrieb genommen werden. EnBW Erneuerbare Energien wird in dem 27 km² großen Gebite insgesamt 80 Windenergieanlagen von Siemens errichten lassen. Für die Netzanbindung der deutschen Offshore-Windparks in der Ostsee ist der Übertragungsnetzbetreiber 50hertz zuständig, während sich in der Nordsee der Netzbetreiber Tennet verantwortlich zeigt. Die Verknüpfung des Windparks mit dem deutschen Netz erfolgt am Umspannwerk Bentwisch in Mecklenburg-Vorpommern.

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Beitragvon EuRegEn » 07.07.2014 16:35 Uhr

Der Strom aus der großen Wasserkraft muss über weite Strecken transportiert werden können.

Technisch ist dies schon heute kein Problem:

http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdli ... 3Zhengzhou

Die Südliche HGÜ Hami–Zhengzhou ist eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung in der Volksrepublik China zwischen Nordwestchina und Zentralchina. Es ist das erste HGÜ-Projekt, das von der Northwest China Grid Company realisiert wurde, die wiederum zur in chinesischem Staatsbesitz befindlichen State Grid Corporation gehört.[1] Der Bau wurde am 13. Mai 2012 aufgenommen, die Inbetriebnahme erfolgte im Januar 2014

Ihre Gesamtlänge beträgt 2.210 km. Die Leitung wird mit einer Übertragungsspannung von ±800 kV betrieben und besitzt eine Übertragungskapazität von 8.000 MW, bis dato die höchste Übertragungskapazität weltweit.[1]
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Beitragvon energieprojekt » 07.08.2014 20:52 Uhr

Technisch ist dies schon heute kein Problem:



Die Südliche HGÜ Hami–Zhengzhou ist eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung in der Volksrepublik China zwischen Nordwestchina und Zentralchina. Es ist das erste HGÜ-Projekt, das von der Northwest China Grid Company realisiert wurde, die wiederum zur in chinesischem Staatsbesitz befindlichen State Grid Corporation gehört.[1] Der Bau wurde am 13. Mai 2012 aufgenommen, die Inbetriebnahme erfolgte im Januar 2014

Interessant finde ich hier die Aussage das sich die Unternehmen in staatlichem Besitz befinden. Dies hat 2 wesentliche Vorteile
zum einen wird irrwitzger Wiederstand niedergebügelt (nach dem Motto "ich glaube ich habe dort einen seltenen Schmetterling gesehen" oder (Originalton eines Mastgegners:)" dann werden meine Apfelbäume unter dem Mast elektrisch") und zum anderen arbeiten die staatlichen Unternehmen nicht so gewinnorientiert wie unsere 4 Spezialisten.
Vielleicht wäre es wirklich mal an der Zeit diesen Firmen auf die Finger zu schauen, einige Dinge wieder staatlich zu regeln (meinetwegen auch zu reglementieren) hierfür könnte man ja ruhig bezahlte Spezialisten einsetzen aber eben unter staatlicher Kontrolle. Wenn man es dann noch schaft die Politiker für ihre Unfähigkeit zur Rechenschaft zu ziehen wären wir einen Schritt weiter.
Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon EuRegEn » 10.08.2014 12:28 Uhr

Sehe ich auch so: Das europäische Overlay-Netz sollte den Staaten gehören, oder es muss zumind. staatlich kontrolliert werden.
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Beitragvon energieprojekt » 10.08.2014 12:37 Uhr

Ok wir beide sind uns einig damit sollte es beschlossene Sache sein. :wink:
gehen wir es an, Udo

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