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Was halten Sie von der aktuellen Kürzung der Einspeisevergütung?

Das ist falsch! Die Photovoltaik muss stärker gefördert werden!
7
44%
Die Kürzung ist angemessen, der Zuwachs an neuer PV Leistung war und ist genau richtig.
6
38%
Die Kürzungen sind noch zu gering! Die Belastungsgrenze durch die EEG-Umlage ist längst erreicht!
3
19%
Die EEG-Förderung gehört abgeschafft. Subventionen sind immer falsch.
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt : 16
Dreier
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Beitragvon Dreier » 23.02.2012 17:44 Uhr

Diskutieren Sie mit!

Die Bundesregierung kürzt kurzfristig die Förderung für die Photovoltaik.

Gefährdet dies tatsächlich die Energiewende und vernichtet deutsche Arbeitsplätze? Oder wehrt sich die Politik zurecht gegen den Vorwurf ausländische Solarmodulhersteller zu subventionieren und über die EEG-Umlage die deutschen Stromkunden zu sehr zu belasten?

okastein
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Beitragvon okastein » 23.02.2012 18:26 Uhr

Ich bin der Meinung eine Kürzung der Photovoltaikanlagen Förderung ist noch zu früh gewählt. Natürlich sollte sich eine Markt der "gesund und stark" genug ist langfristig auch ohne oder mit geringen Subventionen tragen. MfG
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 23.02.2012 18:40 Uhr

- Die Einspeisevergütung ist eine Subventionen, quersubventioniert über die Energieversorger aus einer Umlage auf den Strompreis.
- Die Kreditfinanzierung erfolgt über zinsgünstige Darlehen der KfW. Risikoträger ist die Allgemeinheit, denn die KfW ist eine staatliche Förderbank.
- Die risikoarmen PV-Anlagenbauer sind in den seltensten Fällen Ökoaffinisten, im Vordergrund steht für diese eine von Staatsseite zugesicherte Rendite in Form der Einspeisevergütung.


Wie sagte mir ein PV-Besitzer: "Als besseres Riestermodell hat er sich für eine Fotovolatikanlage entschieden. Da weiß er, dass nach 8 - 10 Jahren die Investition wieder eingespielt ist. Danach kann er seine Rente mit der Einspeisevergütung aufstocken und auf Kreuzfahrten seinen Lebensabend versüßen."

Die Chinesen haben diesen Markt für sich genutzt und profitieren von unseren hochpreisigen Rahmenbedingungen. Selbst große deutsche Solarproduzenten haben schon von einer überhöhten Subvention der Fotovoltaik gesprochen.

Ich befürworte eine Förderung der energetischen Sanierung. Es passt irgendwie nicht zusammen, dass auf dem Dach eines energiehungrigen Altbaus eine PV-Anlage verbaut ist. Der Investor steckt das Geld lieber in hoch subventionierte Fotovoltaik und die Sanierung des Altbaus fällt hinten runter. Oben erntet man 5.000 kWh/Jahr an PV-Strom und unten gehen Jahr für Jahr 50.000 kWh durch den Kamin. :oops:

Gruß

Thomas Heufers

Zuletzt geändert von Thomas Heufers am 24.02.2012 20:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon oakgast » 24.02.2012 11:43 Uhr

Kommentar von "DGS e.V." erstellt am 24.02.2012,11:41
Thema: Sonstiges(Kommentar/ Tipp zu einem Anbieter)

Stellungnahme durch den DGS-Fachausschuss Photovoltaik


Die DGS lehnt die geplante EEG-Vergütungsabsenkung konsequent ab. Für viele Anlagen (besonders im Kleinanlagensegment von 10 bis 30 Kilowatt) würde dies mit der gleichzeitig geltenden maximal vergütungsfähigen Solarstrommenge von 90% eine tatsächliche Absenkung von mehr als 40% bedeuten. Großanlagen, die meist nur einen geringen Eigenstromanteil aufweisen, werden um über 35% abgesenkt. Das ist deutlich übers Ziel hinaus geschossen und wird zu großen Marktverwerfungen führen...


Die komplette Stellungnahme können Sie hier einsehen:
http://www.dgs.de/2815.0.html
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=1913' target='_blank'>Mail an DGS e.V.</a>
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Beitragvon oakgast » 24.02.2012 17:12 Uhr

Kommentar von "Herr Scholz" erstellt am 24.02.2012,16:52
Thema: Photovoltaik ( Solarstrom)(Erfahrung mit einem Anbieter)

Natürlich ist es etwas unschön wie forsch die gewissen Politiker jetzt vorgegangen sind.

Nach Gesprächen mit einigen leitenden Persönlichkeiten aus der PV-Industrie ist die Kürzung jedoch gar nicht so dramatisch.

Erstens amortisieren sich die Photovoltaik-Anlagen in der Regel nach 8-9 Jahren. Wo gibt es schon sowas?

Dann sind es jetzt halt 11-12 Jahre. Ist doch immer noch top, da die PV-Anlagen 20 Jahre Geld einbringen.

Zweitens bereinigt sich der PV-Markt und der Wettbewerb wird belebt.
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=1921' target='_blank'>Mail an Herr Scholz</a>
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Beitragvon okastein » 05.03.2012 15:42 Uhr

Helfen sie bei der Rettung der Energiewende und nutzen die Seite des "Bundesverband Solarwirtschaft" um eine E-Card an unsere Bundestagsabgeordneten zu senden.

Teilnehmen:
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Beitragvon Hydrogeit » 06.03.2012 08:03 Uhr

Entsetzen und Empörung macht sich breit, angesichts der überhasteten Aktionen und der Profilierungssucht eines einzelnen Wirtschaftsministers.

Der Chef des weltweit anerkannten Fraunhofer-Instituts für solare Energiesysteme, Prof. Eicke R. Weber, fand am Freitag dazu deutliche Worte:

http://www.hzwei.info/blog/2012/03/05/entsetzen_ueber_den_solarausstieg_von_philipp_roes ler/

Gruß, Geitmann
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Beitragvon OMCP » 26.08.2013 12:33 Uhr

Bin da einer ähnlichen Meinung wie Okastein. Eine Kürzung der Förderungen ist in der aktuellen Situation noch zu früh. Für diesen Zweck sehe ich den Markt einfach noch als zu "schwach" an.
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Beitragvon jobas2 » 05.04.2016 20:19 Uhr

Förderungen sind Relativ.
Um sie zu er erhalten muß man alles falsch machen, und viel mehr ausgeben.
Verzichtet man auf die Förderung der BAFA wird es erst richtig günstig!
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Beitragvon energieprojekt » 06.04.2016 10:34 Uhr

Nun Jobas wenn man nichts oder etwas falsch macht erhält man keine Förderung !
Solange eine Anlage vernünftig geplant und gebaut wurde spricht nichts dagegen Bafafördermittel in Anspruch zu nehmen.
Gerade seit der neuen Förderrichtlinie macht es richtig Spaß sich aus diesem Topf zu bedienen, welcher übrigens in den letzten Jahren nie voll ausgeschöpft wurde.
Auch wenn einige Bafabestimmungen etwas "daneben" sind lassen sich sinnvolle Anlagen planen.
Man sollte natürlich nicht die Fördermittel als Grundlage für eine Modernisierung nehmen.
Im Grundsatz ging es in diesem 4 Jahre alten Tread aber um PV-Kürzungen und dabei handelt es sich nicht um Fördermittel im eigentlichen Sinn. Das zeigt aber wieder mal die Vermischung von Solarthermie/ Solarstrom, Fördermitteln und Einspeisevergütung, das sollte streng getrennt betrachtet werden.
Udo von http://www.energieprojekt.biz

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