Angebot Luftwärmepumpe im Vergleich
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- Mara
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Hallo,
ich habe für unseren Neubau bisher zwei Angbote von Heizungsbauern auf dem Tisch und frage mich wie ich diese am Besten vergleichen kann.
Welche Werte sind bei einem Angebot aussagekräfig?
Beide Angebote sind sehr unterschiedlich:
Angebot 1 bietet z. B. eine Luft-Wärmepumpe mit einer Heizleistung von 19 kW; Angebot 2 hat eine Heizleistung von 9,7 kW!?!
Wie finde ich für unseren Neubau das Richtige (zu beheizende Wohnfläche: ca. 250 m²)?
ich habe für unseren Neubau bisher zwei Angbote von Heizungsbauern auf dem Tisch und frage mich wie ich diese am Besten vergleichen kann.
Welche Werte sind bei einem Angebot aussagekräfig?
Beide Angebote sind sehr unterschiedlich:
Angebot 1 bietet z. B. eine Luft-Wärmepumpe mit einer Heizleistung von 19 kW; Angebot 2 hat eine Heizleistung von 9,7 kW!?!
Wie finde ich für unseren Neubau das Richtige (zu beheizende Wohnfläche: ca. 250 m²)?
- Thomas Heufers

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Mit einer Heizlastberechnung nach DIN kann man die Leistung in kW (Kilowatt) ermitteln. Diese
Berechnung sollte jeder versierte Heizungsbaumeister durchführen können. Auf der Basis kann man dann die Wärmepumpe
richtig auslegen bzw. ein korrektes Angebot erstellen.
Speziell bei einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe sollte aber überprüft werden, ob diese Anlagetechnik für den Heizungsbetrieb geeignet ist.
- Handelt es sich um einen gut wärmegedämmten Neubau?
- Liegt die Heizlast unter 40 Watt pro m² (Beispiel: 250 m² x 40 Watt = 10 kW)?
- Ist ausschließlich Fußbodenheizung geplant? Temperaturhub!
Gruß
Thomas Heufers
Speziell bei einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe sollte aber überprüft werden, ob diese Anlagetechnik für den Heizungsbetrieb geeignet ist.
- Handelt es sich um einen gut wärmegedämmten Neubau?
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Thomas Heufers
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- Mara
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bei dem Neubau handelt es sich um ein Massivhaus (KfW-Effizienzhaus 70).
Keller: Bodenplatte nicht gedämmt, gefüllter Ziegel (U=0,9).
es ist aufgrund der Luft-/Wasser-Wärmepumpe nur Fußbodenheizung geplant.
die beheizte Fläche ergibt sich aufgrund beheizter Kellerräume, EG + OG inkl. Treppenhaus.
Keller: Bodenplatte nicht gedämmt, gefüllter Ziegel (U=0,9).
es ist aufgrund der Luft-/Wasser-Wärmepumpe nur Fußbodenheizung geplant.
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- Thomas Heufers

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Gehen wir mal davon aus, dass ein 30er Ziegel mit einem Lambda-Wert von 0,9 verbaut wird, dann ergibt das einen miserablen U-Wert von 0,9 W/m²K. Siehe folgende Berechnung.Mara hat geschrieben:... Bodenplatte nicht gedämmt, gefüllter Ziegel (U=0,9) ...
beheizter Kellerräume, EG + OG inkl. Treppenhaus ...
http://www.u-wert.net/berechnung/u-wert ... 3%9Fenwand
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Dieser U-Wert und die genannten Rahmenbedingungen zur Gebäudehülle sprechen grundsätzlich gegen den Einsatz einer Wärmepumpe, egal ob Luft- oder Sole-/Wasser-Wärmepumpe.
Tut euch den Gefallen und verbessert die Dämmeigenschaften der Gebäudehülle, beispielsweise auf einen U-Wert unter 0,17 W/m²K.
Gruß
Thomas Heufers
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- Mara
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Tut euch den Gefallen und verbessert die Dämmeigenschaften der Gebäudehülle,
beispielsweise auf einen U-Wert unter 0,17 W/m²K.
Unser Planungsbüro hat uns zu einer 36,5 Außenwand geraten. Verstehe ich sie richtig? Wir sollen eine dickere Außenmauer wählen (beispl. 42)?
und wenn wir einen besseren U-Wert wählen (36,5 Außenmauer U 0,8 )?
Meine größte Angst ist immer das eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe bei dieser Wohnfläche nicht ausreichen könnte. Zusätzlich geplant wäre ein Schwedenofen mit Wassertaschen (also Unterstützung des Heizkreislauf bei Temperaturen von - 10 Grad). Allerdings sind wir nun echt am überlegen ob eine Gas oder Pelettheizung nicht doch sinnvoller wäre.
Unser Planungsbüro hat uns zu einer 36,5 Außenwand geraten. Verstehe ich sie richtig? Wir sollen eine dickere Außenmauer wählen (beispl. 42)?
und wenn wir einen besseren U-Wert wählen (36,5 Außenmauer U 0,8 )?
Meine größte Angst ist immer das eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe bei dieser Wohnfläche nicht ausreichen könnte. Zusätzlich geplant wäre ein Schwedenofen mit Wassertaschen (also Unterstützung des Heizkreislauf bei Temperaturen von - 10 Grad). Allerdings sind wir nun echt am überlegen ob eine Gas oder Pelettheizung nicht doch sinnvoller wäre.
- Thomas Heufers

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Euer Planer sollte euch einen Weg aufzeichnen, bei dem der Baukörper bestens gedämmt ist.
Also ein U-Wert von unter 0,17 W/m²K oder besser. Hierbei sollte er auch die Kosten im Blick behalten, eine 42er Wand
mit T9 (0,9er Lambda-Wert)ist relativ teuer.
Wir haben beispielsweise einen U-Wert von 0,13 W/m²K bei Dach und Wand. Damit kann man nichts falsch machen.
http://www.ecotec-energiesparhaus.de/en ... istik.html
Gruß
Thomas Heufers
Wir haben beispielsweise einen U-Wert von 0,13 W/m²K bei Dach und Wand. Damit kann man nichts falsch machen.
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Thomas Heufers
Zuletzt geändert von Thomas Heufers am 21.02.2012 21:49, insgesamt 1-mal geändert.
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- bernhard geyer

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Was du da als Wert um dir wirfst ist wohl bei einem gefüllten Ziegel die Wärmeleitzahl 0,09 bzw. 0,08. U-Wert wäre dann bei 36,5 cm 0,23 bzw 0,21. Bei 42 cm wärst du bei 0,18. Nicht optimal aber bei 42 halbwegs brauchbarer wert. Alternativ wäre wenn du unbedingt Ziegel willst eine hochtragende Ziegel + Dämmung. Ist nicht teurer und du hast absolut keine Probleme an den Wänden von innen befestigungen anzubringen. Bei Dämmenden Steinen ist das immer so eine Problem. Für außen (Balkon, Markisse) gibts passende Detaillösungen.Mara hat geschrieben:Unser Planungsbüro hat uns zu einer 36,5 Außenwand geraten. Verstehe ich sie richtig? Wir sollen eine dickere Außenmauer wählen (beispl. 42)?
und wenn wir einen besseren U-Wert wählen (36,5 Außenmauer U 0,8 )?
Mara hat geschrieben:Meine größte Angst ist immer das eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe bei dieser Wohnfläche nicht ausreichen könnte.
Da brauchst du dir bei korrekter Auslegung keine Sorge machen. 10 kW sollten bei guter Dämmung (42 cm sowie passende Keller + Dachdämmung) genügen. Die 19 kW schaut eher danach aus das hier ein Heizstab dabei ist.
Lohnt sich nicht. Die mehrkosten dieses Ofens mit guter Einbindung wirst du gegenüber eine richtig dimensionierten WP im gut gedämmten Haus niemals reinholen. Der einzige der sich freut ist der Heizungsbauer über größeren Auftrag.Mara hat geschrieben:Zusätzlich geplant wäre ein Schwedenofen mit Wassertaschen (also Unterstützung des Heizkreislauf bei Temperaturen von - 10 Grad).
Schwedenofen solltest du rein als Gemütlichkeitfaktor einplanen. Statt Wassertaschen eine kontrollierter Wohnraumbelüftung. Davon hast du mehr
Mara hat geschrieben:Allerdings sind wir nun echt am überlegen ob eine Gas oder Pelettheizung nicht doch sinnvoller wäre.
Wären alternativen. Ein Bürgermeister in der Nähe hat Pelletsofen im Wohnzimmer mit Handbefüllung bei seinem Passivhaus mit Solar.
- Mara
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ja ich mein die Wärmeleitzahl v. einem gefllten Ziegel - Laie
vielen Dank für die Antworten!
Ein E-Stab ist bei beiden Angeboten geplant und außerdem ist auch egal für welches Heizsystem wir uns entscheiden ein Schwedenofen geplant (also keine Mehrkosten bezgl. Kamin oder so).
Der Heizungsbauer v. Angebot 2 meinte, ein Ofen mit Wassertaschen verursacht Mehrkosten von ca. 2000 €. Hat da jemand Erfahrung?
vielen Dank für die Antworten!
Ein E-Stab ist bei beiden Angeboten geplant und außerdem ist auch egal für welches Heizsystem wir uns entscheiden ein Schwedenofen geplant (also keine Mehrkosten bezgl. Kamin oder so).
Der Heizungsbauer v. Angebot 2 meinte, ein Ofen mit Wassertaschen verursacht Mehrkosten von ca. 2000 €. Hat da jemand Erfahrung?
- bernhard geyer

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Mara hat geschrieben:Der Heizungsbauer v. Angebot 2 meinte, ein Ofen mit Wassertaschen verursacht Mehrkosten von ca. 2000 €. Hat da jemand Erfahrung?
Würde fast noch von mehr ausgehen. Ein WP-Heizung baut man normalerweise ohne Heizungspuffer wenn Flächenheizung vorhanden ist. Bei Einbindung eines Ofens ist dieser Puffer zwingend nötig. Und ein Puffer bei WP ist nicht unbedingt immer gut.
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