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KWheino

Beitragvon KWheino » 27.12.2005 23:45 Uhr

vossi hat geschrieben:Die Anlage bezahlt sich innerhalb des Förderungs-Zeitraums voll selbst.

...ist es ein Gewinn aus einer Anlage, die du nicht selbst bezahlen musstest (quasi geschenkt bekommen hast).

Wie auch immer es sich entwickeln wird, man kann nur gewinnen.

Vor allem dann, wenn man mal davon ausgeht, dass sich die Anlage bereits VOR Ablauf der Förderung bezahlt gemacht hat (meine Anlage wird nach ca. 14 Jahren bezahlt sein).

Also, was riskierst du? ;-)


Ich finde ne ganze Menge!
Wie in vielen Berichten zu erkennen, scheinen beim Thema Energie die Emotionen durch zu gehen. Es werden keine Zahlen und Fakten aufgeführt und auch keine Daten von Anlagenbetreibern genannt, die nachvollziehbar sind.

Ich halte Photovoltaikanlagen für eine hervorragende Marktstrategie, wobei der Anlagenbetreiber alle finanziellen Risiken tragen muß, ohne zu wissen. "was kommt danach?"

Unter normalen Umständen sollte sich, bei den angepriesen Einspeiseleistungen, die Anlagen bezahlt machen.

...habe außer Risiko(20 Jahre lang) keinerlei Rendite!!!??? "Wartung, Verschleiß, Reparaturen, sich reduzierende Einspeiseleistungen, Haltbarkeit usw". werden verschwiegen.

WARUM RÜCKEN IMMER MEHR BANKEN VON DER 100% FINANZIERUNG DER PV ANLAGEN AB????

Gruß energhost

Gast

Beitragvon Gast » 28.12.2005 12:37 Uhr

vossi hat geschrieben:Ich nehme aber an, dass die Strompreise in 20 Jahren DEUTLICH höher sein werden, als heute. Um das zu erkennen, muss man sicher kein Wahrsager sein... ;-)

Also: Entweder einspeisen, oder tatsächlich selbst verbrauchen. Alles, was ich mir an Strom selbst erzeuge, muss ich nicht mehr kaufen (zu den dann wohl höheren Preisen). Bei Einspeisung bekomme ich im ungünstigsten Fall pro kWh weniger, als ich selbst für eine eingekaufte kWh zahlen muss. Sei's drum, dann verbrauche ich erst selbst und speise nur überschüssige Energie ein (dazu wird nur der Zähler anders angeklemmt).


Hallo KWheino,
ich denke, Vossi hat recht.
Außerdem geht das Öl nun mal zur Neige, Gas hält auch nicht mehr ewig.
Heizen mit Strom könnte so wieder in Mode kommen...

Ciao,
Umberto
Walter01
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Beitragvon Walter01 » 28.12.2005 13:31 Uhr

Nun mal langsam mit den wilden Pferden: Risiken bleiben grundsätzlich immer, aber die Schuld immer auf andere schieben gilt nicht.

Das EEG ist soweit ganz klar definiert, dass man bisher ohne Probleme eine Anlage finanzieren und trotzdem unter dem Zeitraum von 20 jahren bleiben konnte. Natürlich regelt sich der markt selber, und das führt zu Engpässen und somit auch zu höheren preisen.

Trotzdem gilt für Anlagenbetreiber immer noch, wer sauber kalkuliert, sauber plant, solide Einkauft, und dann noch die Anlage hegt und pflegt, oder wenigstens beobachtet, dass sich eine rentabilität einstellt.

Was erwartet ihr den eigentlich: Die bank soll es zu 100% finanzieren, das Finanzamt soll euch die MWST zurückzahlen, und nach 10 Jahren wollt Ihr dann die fette kohle einsacken.

So funktioniert das leider oder Gottseidank nicht. Wer nix tut dafür, der wird auch nix erwarten. Es werden auch einige auf der Strecke bleiben, und sie wissen es noch gar nicht. man könnte das Thema nun auch noch auf das warum ausweiten, aber das sprengt diesen Thread. Der heißt ja was passiert nach den 20 Jahren Einspeisegarantie.
Tja wer weis was in 20 Jahren ist. Im Normalfall wird die Anlage Strom liefern, und wir werden auch eine lösung finden. Und es schadet ja auch nicht wenn wir Ihn selber verbrauchen, oder !!!!! Guter regenerativer Strom aus eigener Herstellung. Was du selber machst brauchst du auch nicht kaufen.

Und somit wünsche ich euch ein gesundes und nachdenkliches Jahr 2006
Gruss Walter ( Lothar Beer )
www.sonnenertrag.de

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KWheino

Beitragvon KWheino » 28.12.2005 21:35 Uhr

Walter01 hat geschrieben:So funktioniert das leider oder Gottseidank nicht. Wer nix tut dafür, der wird auch nix erwarten. Es werden auch einige auf der Strecke bleiben, und sie wissen es noch gar nicht. man könnte das Thema nun auch noch auf das warum ausweiten, aber das sprengt diesen Thread. Der heißt ja was passiert nach den 20 Jahren Einspeisegarantie.


Ich habe auch nur mal andere Risiken ansprechen wollen, nicht nur die Einspeisegarantie nach 20 Jahren. Viele Interessierte meinen eine Photovoltaik sei eine Eierlegende Wollmilchsau
Die Ernüchterung kommt erst nach einigen Betriebsjahren.

Selbst auf deiner Homepage habe ich gross geschrieben gesehen Photovoltaik kostenlos, dass ist was ich bezweifele!
Die Anlagendaten über die Einspeisung auf deiner Homepage habe ich gefunden, aber um hier einen Überblich zu erhalten sollten die Erstellungskosten und die jährlichen Erhaltungs und Reparaturkosten mal genannt werden. Dann kann sich jeder auch ein unverfängliches Bild machen.

Gruß KWheino
Walter01
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Beitragvon Walter01 » 30.12.2005 14:42 Uhr

Photovoltaik ist keine eierlegende Wollmilchsau. Und kostenlos schon gar nicht. Ich denke auch nicht dass dieses Wort in einem hier genannten Zusammenhang steht.

Tatsache ist dass Photovoltaik selbst nach momentanen Kriterien unter berücksichtigung einer guten Planung, und einem marktüblichen Preis von ca 5.00€ pro wp ein kostendeckender Betrieb inkl. einer zu erwartender Reparaturpauschale möglich ist.

Nicht möglich sind bei einer angenommenen 100% Finanzierung nach 10 -15 Jahren Laufzeit auch noch zig% Gewinn zu erwirtschaften.

Man sollte ein Photovoltaikanlage aber auch nicht zur Gewinnoptimierung benutzen, sondern zur Zukunftssicherung unserer Kinder. Regenerative Energieen sind hier ein guter Ansatz

Gruss Walter ( Lothar Beer )
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