anzeige

News, Fachberichte, Pressemeldungen Termine, Veranstaltungen Marktplatz: Jobs, Immobilien, Firmen, Anzeigenmarkt, Produkte Serviceleistungen: Webmaster, Angebotsservice, Newsletter Energie, Bau & Haustechnik Community ENERLIX Gewerbekunden Marktplatz B2B
Übersicht & Forum  |   Forumsuche  |   Blogs  |   Fotos  |   Videos  |   Experten  |   Verbrauchs-Datenbank









Sie sind hier: Start > Community & Forum > Diskussionen: zurück


Forum Photovoltaik: Solarmodule, Wechselrichter, Montagesysteme

Thema: Das Zählerrücklaufkonzept bei Photovoltaik

|

EuRegEn

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 14.02.2012,
Beiträge: 21
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Viele Länder in Europa haben die Vergütung für die Einspeisung von PV-Strom zum Teil drastisch gekürzt, teilweise waren sogar nachträgliche Vergütungskürzungen im Gespräch.

Ab 2012 soll die PV-Vergütung auch in Deutschland wieder deutlich abgesenkt werden, wovon alleine Hersteller aus Asien profitieren werden. Aber es gäbe für alle Seiten und für ganz Europa eine bessere Lösung:

Das Zählerrücklaufkonzept:

Dies bedeutet, dass anstelle einer EE-Vergütung bei PV ein Zählerrücklaufkonzept eingeführt wird, wobei der Stromversorger nichts außer einer Vergütung für den Zähler erhält, wenn sich in der Jahressumme der Verbrauch und die Lieferung ausgeglichen haben. Eine Vergütung des PV-Betreibers gibt es aber ebenso nicht. Ein Überschuss oder eine Unterlieferung in einem Jahr kann nur in das nächst folgende Jahr übertragen werden. 
Eine zeitliche Begrenzung -anders als beim EEG- für das Zählerrücklaufkonzept entfällt. 

Damit würde Qualität aus Deutschland wieder attraktiver werden, und die weitere Agonie der deutschen PV-Hersteller begrenzt werden:
http://www.iwr.de/news.php?id=20356...

Ob nun tatsächlich ein Zählerrücklauf erfolgt, oder ob bei zwei Zählern ein Saldo gebildet wird, ist dabei unerheblich.

Der Vorteil für das EVU: Es erhält kostenlos Spitzenstrom im Frühjahr, Sommer und Herbst (damit brauchen die (neuzubauenden: 30-40 GW) BHKWs nicht zu Zeiten arbeiten, wenn Abwärme kaum gebraucht wird). 
Der Vorteil für den PV-Betreiber:
Keine Stromkosten und er braucht keine Speicher - bei voller Versorgungssicherheit - für die Nacht und den Winter.
Steigen die Stromkosten, hat er einen höheren Gewinn, sinken die Stromkosten, dann hat er eben einen geringeren Gewinn.

Für manche europäischen Regionen wäre damit sogar ein richtiger Solarboom möglich, z.B. Italien.

Für den Staat entfielen beim Zählerrücklaufkonzept eine Reihe von Steuern.
Der Staat wäre vermutlich der einzige wirkliche Verlierer.

Nach oben

Neues Thema eröffnen Neue Antwort erstellen Antwort für Gäste, ohne Registrierung

Antwort für Gäste (ohne Registrierung)
Bitte schreiben Sie bei einer NEUEN Frage immer einen neuen Beitrag. Lediglich wenn Ihr Beitrag eine Antwort auf obigen Beitrag ist, antworten Sie als Gast ohne vorherige Registrierung direkt in diesem Formular.

Name/ Firma
Ihre e-Mail
(Ihre Mailadresse wird nicht veröffentlicht!)
Bewertung
Kategorie
Bezug
Titel
Ihr Text
Anzahl Zeichen: 0 (mind. 150 Zeichen!)
Spamschutz
E-Mail Erinnerung bei neuen Kommentaren zu diesem Artikel



Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   

 
Ähnliche Beiträge
Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Aufteilung Photovoltaik / Solarthermie okastein Solaranlagen: Photovoltaik & Solarthermie 1 16.11.2011 20:24 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge dekra / TÜV photovoltaik bauüberwac... kolo@post.cz Photovoltaik: Solarmodule, Wechselrichter, Montagesysteme 1 15.08.2010 12:18 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge alterung von photovoltaik kolo@post.cz Photovoltaik: Solarmodule, Wechselrichter, Montagesysteme 1 24.07.2010 13:36 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Photovoltaik - Ertragsdatenbank Horst151 Photovoltaik: Solarmodule, Wechselrichter, Montagesysteme 0 15.07.2010 19:59 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Cadmium-Verbot für die gesamte Photov... Juli Photovoltaik: Solarmodule, Wechselrichter, Montagesysteme 1 17.05.2010 12:35 Letzten Beitrag anzeigen