anzeige

News, Fachberichte, Pressemeldungen Termine, Veranstaltungen Marktplatz: Jobs, Immobilien, Firmen, Anzeigenmarkt, Produkte Serviceleistungen: Webmaster, Angebotsservice, Newsletter Energie, Bau & Haustechnik Community ENERLIX Gewerbekunden Marktplatz B2B
Übersicht & Forum  |   Forumsuche  |   Blogs  |   Fotos  |   Videos  |   Experten  |   Verbrauchs-Datenbank









Sie sind hier: Start > Community & Forum > Diskussionen: zurück


Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Nachträglicher Einbau einer Wärmepumpe; Eure Erfahrungen?

|

fritzchen

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 24.01.2007, Wohnort: NRW
Beiträge: 5
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Warmwasser mit Wärmepumpen

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo!

Im Zuge einer Renovierung/Modernisierung wollen wir neben dem Austausch der alten Fenster und Dämmaßnahmen ggf. auch eine Wärmepumpe zur Brauchwassererwärmung instalieren.

Das Haus ist Baujahr 1936 mit ca. 230qm Wohnfläche, hat ein 36cm Hohlschicht-Mauerwerk (gedämmt in 1989 mit Perlite-Schüttung), Dachdämmung zwischen den Sparren mit 16cm Isolierung(Glaswolle) sowie eine Rotex A1 Brennwert-Ölheizung aus 2007 mit 300l Wasserspeicher. Die jüngsten 2fach verglasten Kunststoffenster sind 1989 eingebaut worden, die älteren Fenster sind Ende 1970er/Anfang 1980er Jahre installiert.
Eine Dämmung der Fassade ist nicht geplant.

Mit einem "Xeoos"-Kaminofen wird auf der oberen Etage im Winter täglich geheizt, Zentralheizung nur im Bad und in der "Prinzessinnen-Suite"( Wink ), im Untergeschoß ausschließliche Zentralheizungsnutzung.

Eine solarthermische Variante scheint bei Nord- / Süd - Giebel nicht wirklich sinnvoll. Ein Doppelgaragendach(Süden) neben dem Haus mit ca.40qm Fläche ließe sich vmtl. eher nutzen. Die durchschnittliche Sonnescheindauer liegt nach DWD im Mittel zwischen 950-1.000Std./a. für unsere Region.

Eine geothermische Nutzung kommt nicht in Frage, somit bliebe wohl eine L/W-Wärmepumpe im Rennen.

So, dass wären die Fakten.

Macht eine Wärmepumpe unter jetzigem Stand bzw. nach Fensteraustausch und im Hinblick auf die wohl kaum mehr sinkenden Heizölpreise Sinn?
Oder gibt es andere Alternativen, die Berücksichtigung finden sollten/könnten?
Mit etwa welchem Investitionsvolumen ist zu rechnen?
Wer hat welche Erfahrungen gemacht und würde wieder entsprechend handeln?
Worauf ist besonders zu achten?
Was ist mit Förderung(KfW, Bafa, ggf. andere)?

Ich danke im Voraus und freue mich über Eure Meinungen.

Nach oben
Thomas Heufers

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich empfehle keine reine Brauchwasser-Wärmepume. Kostengünstiger ist in deinem Fall, dass Warmwasser mit der fossilen Wärmetechnik (Öl-Brennwert-Kessel) aufzuheizen. Weil das Temperaturniveau einer separaten Brauchwasser-Wärmepumpe im höheren Bereich liegt, fällt die Arbeitszahl und verschlechert sich die Wirtschaftlichkeit (kWh-Strom zu kWh-Wärmeertrag).

Es gibt keine Förderungen für Wärmepumpen, die ausschließlich Brauchwasser bzw. Warmwasser aufbereiten.

Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...

Nach oben
KTT

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 10.02.2011,
Beiträge: 29
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
ANZEIGEWärme fürs Leben
60% Heizkosten sparen:
JUNKERS Wärmepumpen


Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo Fritzchen,

bei einer Brauchwasserwärmepumpe (im Sommerbetrieb) ist eine JAZ von ca. 3 zu erreichen. Damit kostet die kWh-Wärmeenergie zwischen 6 und 7 Cents.

Beim Brennwertkessel und dem derzeitigen Ölpreis kommt die kWh-Wärmeenergie auf 8 bis 9 Cents.

Allerdings sinkt im Sommer aufgrund der geringen Auslastung der Nutzungsgrad des Brennwertkessels, sodass letztlich die kWh Wärmeenergie etwas teurer wird.

Ob dieser kleine Verbrauchskostenvorteil der Brauchwasserwärmepumpe jemals zu einer Amortisation der Investitionskosten führt, hängt nicht zuletzt von der zukünftigen Entwicklung von Öl- zu Strompreis ab.

Grüße Josef

_________________
Kostengünstig heizen und kühlen
WWW.KTT-HEIZUNGEN.AT...

Nach oben

Neues Thema eröffnen Neue Antwort erstellen Antwort für Gäste, ohne Registrierung

Antwort für Gäste (ohne Registrierung)
Bitte schreiben Sie bei einer NEUEN Frage immer einen neuen Beitrag. Lediglich wenn Ihr Beitrag eine Antwort auf obigen Beitrag ist, antworten Sie als Gast ohne vorherige Registrierung direkt in diesem Formular.

Name/ Firma
Ihre e-Mail
(Ihre Mailadresse wird nicht veröffentlicht!)
Bewertung
Kategorie
Bezug
Titel
Ihr Text
Anzahl Zeichen: 0 (mind. 150 Zeichen!)
Spamschutz
E-Mail Erinnerung bei neuen Kommentaren zu diesem Artikel



Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   

 
Ähnliche Beiträge
Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Wie gut funktioniert die Wärmepumpe? Betriebsleiter Geothermie & Wärmepumpen 0 27.04.2012 14:14 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge nachrüsten einer WW FBH bei geri... oakgast Haustechnik: SHK 0 21.04.2012 07:57 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Erdwärmetauscher für Wärmepumpe iagmanu Geothermie & Wärmepumpen 1 20.03.2012 12:17 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Korrekte EInstellung der Wärmepumpe ? Markus31 Geothermie & Wärmepumpen 0 13.03.2012 08:05 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Umstieg Öl/Holz auf Wärmepumpe/Holz Bigtieger Geothermie & Wärmepumpen 5 12.03.2012 17:36 Letzten Beitrag anzeigen