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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: was für eine Heizung soll ich nehmen?

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lottner

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Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Habe eine ölheizung 38 Jahre alt (vissmann 34kw), und möchte neue Heizungsanlage einbauen. wer kann mir einen rat geben was ich einbauensoll. Pelletheizung ist zuviel Umbau und kostet zu viel. Wer hat Ehrfahrung mit wärmepumpen. Könnte das für mich evtl. passen,oder eher nicht.

Hier ein paar eckdaten. Haus ist 40 Jahre alt und aus 30cm Bimsstein gemauert. Neue Wärmeschutzfenster (2-Fach). Ölverbrauch 2000 Liter und Holzofen mit ca.10rm Holzverbrauch. 180qm Wohnfläche zu heizen.

Freue mich auf Vorschläge.

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Thomas Heufers

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Beiträge: 1982
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Mit einem neuen Ölbrenner (bspw. auch Öl-Brennwerttechnik), einer modernen Steuerung, einem hydraulischen Abgleich wird deine Ersatzinvestition zu moderaten Kosten möglich sein und die Ersparnis gegenüber dem Ist-Zustand auch überschlägig bei 15 - 25 % liegen. Wichtig ist nach der Sanierung eine optimale Nutzung des Brennwerteffekts, um die Einsparpotentiale voll auszuschöpfen.

Überprüfe bitte auch die Fördermöglichkeiten bezüglich Austausch eines atmosphärischen Brenners gegen einen Brennwert-Ölbrenner etc.
http://www.energiefoerderung.info/...

Die Ersatzinstallation mit einer Wärmepumpe halte ich nach deinen Angaben für unrentabel und technisch schlecht umsetzbar. Evtl. ist sogar ein bivalanter Betrieb mit Zuschaltung des Ölbrenners an kalten Tagen unumgänglich.
Für den energieeffizienten Betrieb einer Wärmepumpe ist ein gut gedämmtes Gebäude auch eine sehr wichtige Grundvoraussetzung.
Stichwort:
Temperaturhub
Eine Fußbodenheizung (..Wand- oder Deckenheizung) ist in diesem Zusammenhang eine weitere Anforderung, die gegeben sein sollte.

Fazit: Wenn Du wesentlich Energie einsparen willst, kommst du langfristig an einer energetischen Sanierung mit umfangreichen Dämmmaßnahmen an Dach, Wand, Kellerdecke etc. nicht umher. Nur damit wird der Energiebedarf abgesenkt und der Energieverbrauch merklich reduziert. Die Entscheidung für eine erneuerte Wärmetechnik sollte aber mit etwaigen Sanierungsmaßnahmen abgestimmt sein. Andernfalls kann es sein, dass die Heizungstechnik überdimensioniert ist und die Heizung nicht die gewünschten Effizienzpotentiale ausschöpfen kann. Zusatznutzen - Ein gedämmtes Gebäude bietet auch einen höheren Wohnkomfort (ganzjähriges T-Shirt-Wohnklima).

Gruß

Thomas Heufers

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Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
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http://energiesparprojekte.info/...


Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 22.12.2011 08:47, insgesamt einmal bearbeitet

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bernhard geyer

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Thomas Heufers hat Folgendes geschrieben:
Die Ersatzinstallation mit einer Wärmepumpe halte ich nach deinen Angaben für unrentabel und technisch schlecht umsetzbar. ... Ein Fußbodenheizung (..Wand- oder Deckenheizung) ist in diesem Zusammenhang eine weitere Anforderung, die gegeben sein sollte.

Bei dem alter des Hauses tipp ich auch auf Heizkörper.
Damit ist eine WP primär für den Heizungsbauer ein gutes Geschäft da er mehr Umsatz und Gewinn hat..

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lottner

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Dankeschön für die Antwort. Ich glaube ich werde eine Brennwertheizung in Betracht ziehen. Denn sie ist warscheinlich die günstigste und wirtschaftlichste Lösung.

Was für eine ist in diesen Fall zu empfehlen, und wie teuer kommt so ein Heizungsaustausch ca. Damit ich wenigsten eine Vorstellung habe, bin nähmlich ein absoluter Leihe? Muss ich dann meinen Kamin auch sanieren?

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Thomas Heufers

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Die Abgasführung kann m.W. nicht wie üblich über den Kamin erfolgen. Da die Abgase bei der Brennwertnutzung nicht so warm sind, kann es zu gefährlichen Ablagerungen im Schornstein kommen. Es ist bei der Öl-Brennwerttechnik ein geeignetes Rohr (evtl. kamingeführt) zu verwenden.

Bezüglich des Herstellers solltest du dich an den Fachhandwerker deines Vertrauens wenden.

Gruß

Thomas Heufers

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