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Frank G.

Beitragvon Frank G. » 04.10.2005 13:35 Uhr

Hallo an alle!

Hier eine Schilderung unseres Problems:

Wir (2Personen) sind vor 1 Jahr in ein Fachwerkhaus gezogen. Nun hatten wir dem Energieversorger den Zählerstand mitgeteilt. Lt. diesem hätten wir innerhalb eines Jahres 13.000 KwH Strom verbraucht... . Um dem ganzen auf die Spur zu kommen haben wir folgendes unternommen:

- wir haben die Verbräuche aller Verbraucher mittels Messgerät ermittelt um ein defektes Gerät auszuschließen, Ergebniss war negativ, alle Geräte wie Waschmaschine, Kühlschrank, Herd etc. sind neuwertig

- unser bisheriger jährlicher Stromverbrauch lag, obwohl meine Lebensabschnittsgefährtin selbstständig war und mehrere Rechner, Server etc. ständig liefen, bei ca. 3500 KwH/ Jahr

- das ganze Haus wird fast ausschließlich mit Holz geheizt

- im Haus sind 2 Elektroheizkörper installiert, von denen jedoch einer nie und der andere nur an sehr kalten Wintertagen in Betrieb ist, Leistung 1,3 KwH

- wir haben nun über exakt 1 Monat täglich den Zählerstand notiert. Ergebniss trotz mal bewusst eingeschalteter Heizung: 282 KwH pro Monat also völlig normal

- "angezapft" ist auszuschließen, der Zähler steht nach dem Ausschalten aller Verbraucher still

So, nun ist die Frage wie dieser Verbrauch zu erklären ist. Einen defekten Zähler möchte ich mal ausschließen, das ist äußerst selten. Wie sollte man sich nun gegenüber dem Stromlieferanten verhalten, darf man da auf eine Kulanzregelung hoffen..?

Vielen Dank!

friedhelm
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Beitragvon friedhelm » 05.10.2005 19:24 Uhr

Das scheint doch wohl eindeutig ein Ablesefehler zu sein.
13.000 KWH im Verhältnis zu ca.3.000 KWH.
Da drängt sich doch gleich der Verdacht des Ablesefehlers auf oder der seltene Fall des Zählerdefektes.

Erwarten Sie keine Kulanz von Ihrem EVU. Oder haben Sie schon mal freundliche Monopolisten gesehen? In der Regel enden solche Geschichten vor Gericht und sie haben die Beweislast, leider.

Also: Schnellstens alle Hebel in Bewegung setzen und lassen Sie den Zähler nicht vom EVU ausbauen. Wenn er von dort geprüft wird, haben Sie nichts, aber auch garnichts mehr in der Hand. Prüfung nur durch einen öbuv-Sachverständigen der ggf. gerichtlich beauftragt wird. Seien Sie vorsichtig: 10000 KWH kosten Unmengen an Geld.

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