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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
hundcricri
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Beitragvon hundcricri » 12.08.2011 14:38 Uhr

Hallo Zusammen,

bin neu hier und hoffe auf diese Weise ein paar Informationen für mein Vorhaben zu erhalten:
-3 Fam. Haus von 1969, wurde noch nichts gemacht ausser Dachgeschoßausbau 2005 und Wasserleitungen ausgewechselt 2007
- Ölverbrauch : 11000 Liter Jährlich
- es sind 3 Wohnungen im Haus, mit Gästewohnung im Keller die halbjährlich genutzt wird, alles insgesamt etwa 400qm (8 Personen)

Wir möchten jetzt die Fenster auswechseln, die Fassade dämmen und neue Heizung muss rein.
Kann mir jemand Infos geben, welche Komplettlösung am besten/effizientesten für die Zukunft wäre, momentan tendiere ich am meisten zu Pelletheizung.

Würde mich sehr über eine Antwort freuen, vielen Dank im Vorraus.

Simone

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 15.08.2011 16:59 Uhr

Hallo Simone!

Hilfreiche Vorschläge für Deinen Sanierungsfall kann man am besten abgeben, wenn man sich das Objekt insgesamt angeschaut hat.

Es gibt so viele Fragen, die nur vor Ort geklärt werden können.

- Wie ist die Infrastruktur für Heizung, Warmwasser etc.?
- Wie ist die Zugänglichkeit des Kellers für Wärmetechnik?
- Welche Fassadendämmung ist möglich?
- Ist der Keller schadensfrei oder sind Sanierungsmaßnahmen geboten?
- Ist der Dachaufbau intakt oder eher eine Komplettsanierung mit Dämmung erforderlich?
- etc.???


Ich würde einen Energieberater, beispielsweise von der Verbraucherzentrale um einem Besichtigungstermin vor Ort bitten.
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale ist bekanntlich unabhängig und gewerkeneutral, die VZ kann auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz erfolgreich umgesetzter Energiesparprojekte verweisen.
http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/web/

Zur Vorabinfo empfehle ich folgende PDF-Infobroschüren.

BINE - Altbau - Fit für die Zukunft
http://www.ecotec-energiesparhaus.de/fi ... ukunft.pdf

Ratgeber zur energetischen Gebäudesanierung - Energie sparen Heizkosten senken
http://www.ecotec-energiesparhaus.de/fi ... -MfWVL.pdf

Wenn sich das Bauvorhaben in Ostwestfalen-Lippe befindet, würden wir einen Besichtigungstermin und eine kostenfreie Energieberatung anbieten.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon oakgast » 15.08.2011 20:06 Uhr

Kommentar von "haas" erstellt am 12.08.2011,16:45
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

hatte ähnliches Problem- Altbau 1964 2 Familienhaus, eine Etage vermietet-
Jahresverbrauch Heizöl 4.800.
Modernisierung Außenfassade 14cm 0,35 Styropor, neue Fenster, Heizung (Viessmann BJ 1986) über Heizkurve optimiert (0,6) und siehe da- Jahresverbrauch 1.600l Heizöl
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=1453' target='_blank'>Mail an haas</a>
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Beitragvon oakgast » 15.08.2011 20:06 Uhr

Kommentar von "Axel Köhler" erstellt am 15.08.2011,21:05
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Hallo Simone,

ich habe mir schon lange überlegt mal irgendwo zu schreiben wie toll unser Haus seit der Sanierung ist. Ich denke hier ist eine gute Möglichkeit. :-)
Also wir haben ein Haus Bj. 1953/73 erweitert. Wohnfläche auf 3 Stockwerken ca. 220qm.
Im Zustand von 1973 haben wir mit einer Öl-Zentralheizung im ersten Jahr 6.000 Liter verbrannt!
Durch einbau eines Öl-Brennwert Kessels mit Solar für Warmwasser sind wir auf 2.600 Liter runter gekommen.
Jetzt haben wir den letzten Schritt gemacht und ein WDVS (14cm), Zentrale Lüftungsanlage und größten teils 3-fach Verglasung. Damit brauchen wir so 1.300 Liter.
dazu sollte ich noch sagen das wir 6 Personen sind und eigentlich das ganze Jahr so etwa 23-25 Grad in allen Räumen haben.

(gleich geht's weiter, darf nur 800 Zeichen schreiben)
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Beitragvon oakgast » 15.08.2011 20:07 Uhr

Kommentar von "Axel Köhler" erstellt am 15.08.2011,21:07
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Dazu steht unser Haus noch auf der Schwäbischen Alb was den Energiebedarf nochmals erhöht. Ich denke wir könnten ohne große Komforteinschränkung auch unter 1.000 Liter/Jahr kommen, aber dann trägt meine Frau nur noch lange Hosen und Strick-Pullover. ;-)
Auf jeden Fall bin ich (und meine Frau) begeistert von der zentralen Lüftungsanlage. Keine Insekten, keine Pollen (beide Kinder haben Heuschnupfen) immer eine warme Wohnung.
Durch die WD gibt es auch im Winter keine Zuglufterscheinungen durch kalte Außenwände. Den Unterschied merkt man erst wenn mal den direkten Vergleich gemacht hat.
Ach und wenn man gleich alles auf einmal machen läßt, dann bekommt man ein KFW Darlehen mit z.B. 1,7% (bei mir so) auf 10 Jahre. Da kann man auch mal 100.000€ aufnehmen.

Bei Fragen einfach Fragen. :-)

Axel
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Beitragvon Steinborn » 22.08.2011 07:10 Uhr

Wenn man alles im Paket macht bekommt man dieses Jahr noch eine sehr gut Förderung. Das macht aber nur Sinn mit einer Energieberatung. Wenn man das Paket um ein Blockheizkraftwerke erweitert, statt der normalen Heizung kann man die Förderung nochmal erhöhen und sogar Zuschüsse bekommen wenn man bestimmte Grenzwerte erreicht. Leider können nicht viele Enbergieberater die Bewertung eines Blockheizkraftwerkes machen. Aber dazu giebt es Dienstleister im Internet http://www.kwk-check.de findet man ein Angebot.
Mit einen Blockheizkraftwerk macht man seinen Strom selbst und ist für die Zukunft gerüstet 8) .

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 22.08.2011 09:38 Uhr

Steinborn hat geschrieben:Leider können nicht viele Enbergieberater die Bewertung eines Blockheizkraftwerkes machen. Aber dazu giebt es Dienstleister im Internet http://www.kwk-check.de findet man ein Angebot.
Mit einen Blockheizkraftwerk macht man seinen Strom selbst und ist für die Zukunft gerüstet 8) .
Wie kommst Du zu der Annahme, dass viele Energieberater ein Blockheizkraftwerk nicht bewerten können?

Die Energieberater haben ihre berechtigten Bedenken, was den Einsatz eines Blockheizkraftwerkes im reinen Wohnbereich angeht, speziell bei kleineren Wohnheiten mit fehlender Wärmeabnahme. Mir ist ein Beispiel bekannt, bei dem ein Bauherr in Bad Salzuflen in seinem Wohnhaus eine Kraft-Wärme-Kopplung wegen mangelnder Amortisation wieder ausgebaut hat.

Strom selbst herstellen ist immer mit hohen Investitionen verbunden, BHWKs wie KWKs benötigen teuren Brennstoff wie Öl, Gas, Biogas etc.. Die Technik des BHKW bzw. der KWK ist interessant und kann bei hohem, kontinuirlichem Wärmebedarf hohe Rentabilität bieten. Die Frage des Investors von BHKWs bzw. KWKs sollte immer auf die optimale Wärmeabnahme ausgerichtet sein.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon Steinborn » 22.08.2011 09:46 Uhr

Einmal meine Erfahrung mit Energieberatern in der Praxis, dann ist in den Ausbildunggängen für Energieberater kaum etwas zu KWK, egal welcher Ausbildungsgang und dann hat keine der angebotenen EnEv Programme die Möglichkeit die BHKW-Anlage richtig zu simulieren.
Das Beispiel was du genannt hast gibt es öfter, wenn keine verünftige Berechnung gemacht wird. Vieleicht sollte man auch auf eine herstellunabhängige Berechnung bestehen.
Ach übrigens meiner Meinung sollten die Energieberater dringend in KWK ausgebildet werden, denn hier wären die richtigen Leute am Werk.

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