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Jache
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Beitragvon Jache » 29.07.2011 08:10 Uhr

Hallo,

Wir haben heute zwei Vorläufige Energieausweise erstellt bekommen. Einen mit eine LWWP und einen mit einem Gasbrennwertgerät mit Solar.

Ist es normal das der Endenergiebedarf bei der Vaiante mit der Gasbrennwerttherne Mit Solar unterstützung wesentlich schlechter ist als die Varinate mit der LWWP?
Bei der LWWP hatten wir einen Endenergiebedarf von ca. 18 kWh und bei der Variante mit Gas und Slar von knapp 38 kWh.

Der Primärenergiebedarf ist bei beiden Varianten so gut wie gleich geblieben.

Würde mich über eine Info freuen.

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Beitragvon bernhard geyer » 30.07.2011 10:42 Uhr

18 kW bzw. 38 kW Hast du ein Mehrfamilienhaus? Und falls du kWh hättest: Für welche Zeiteinheit? Fürs Jahr betrachtet wäre es eine Passivhaus++++++. Oder für einene Tag im Winter?

Für eine Einfamilienhaus solltest du deinen Hausbau nochmal überdenken. 18 bzw 38 kW benötigen selbst älter EFH nicht.
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Beitragvon Jache » 30.07.2011 11:55 Uhr

Hallo,

Also wir haben ein EFH im KFW55 Standard.

Wir haben einen Endenenergiebedarf bei einer LWWP von 18kwh pro QM pro Jahr und bei einer Gasbrennwerttherme mit Solar von 36kwh pro QM pro Jahr.
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Beitragvon bernhard geyer » 30.07.2011 15:05 Uhr

Jache hat geschrieben:Wir haben einen Endenenergiebedarf bei einer LWWP von 18kwh pro QM pro Jahr und bei einer Gasbrennwerttherme mit Solar von 36kwh pro QM pro Jahr.

Ah. Energiebedarf pro m2 und Jahr - Jetzt kommen wir der Sache schon näher.

D.h solltest du 200 m2 beheizte Wohnfläche haben wären das bei LWWP 18 kWh*200 = 3600 kWh Stromverbrauch pro Jahr. Bei aktuell je nach Gebiet zwichen 15-17 Cent/kWh bedeutet das Stromkosten von 500-600 €/a + ca. 100 Zählermiete. Ohne Extra Zähler wären es bei 21 Cent/kWh 750 €. Gas dürfte ähnlicher Kostenbereich liegen (Kenn mich mit aktuellen Möglichkeiten Wahlfreiheit etc. nicht so aus).

Eine Solar oder Direkt-WP kommt natürlich günstiger im Verbrauch, jedoch werden hier die Anschaffungs und Installationskosten u.U. höher sein (Gartengrundstück groß genug + geeignet für Flächenverlegung), Bohrung? Mann müsste also ausrechen wie hoch der Stromverbrauch mit anderer WP währe und welche Kosten hier anfallen würden sowie Preissteigerung und Zinsen berücksichtigen.

Zu deiner Frage bezüglich Endenergiebedarf:

Die WP holt sich ja einen teil der nötigen Energie aus der Umwelt. D.h. sie benötigt weniger Energie aus dem "Arbeitstoff" (Hier Strom gegenüber Gas).

Für die gesamtenergiebilanz ist jedoch der Primärenergieverbrauch zu berücksichtigen. Und hier hat man bei Strom fast 2/3 Verluste (größte teil ist nicht nutzbare Energie bei Gas/Öl/Kohleverbrennung zur Stromerzeugung.

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