Es handelt sich ganz und gar nicht um ein Wundermittel, sondern um ein Heizungsart, die schon unsere Großeltern mit Erfolg praktiziert haben (Beispiel Kachelöfen) oder aber die alten Römer.
Prinzip dabei ist, dass mit geringem Energieaufwand eine gleichbleibende Temperatur der Hüllfläche, sprich Außenwände, vorgehalten wird, und zwar über die gesamte Heizperiode. Wer nämlich glaubt, mit Heizung aus bei Abwesenheit und Heizung an bei Anwesenheit, Energie spart, befindet sich auf dem Holzweg. Ebenso ist die Nachtabsenkung, die noch weit verbreitet ist, für die Einsparung von Energie eher kontraproduktiv denn energiesparend.
Vergleichen Sie es mit einem Auto, das bei ständig wechselnder Geschwindigkeit auf der Autobahn wesentlich mehr Treibstoff verbraucht, als ein mit Tempomat bei gleichbleibender Geschwindigkeit dahingleitendes Fahrzeug.
Zudem wird bei der Hüllflächenheizung, bei der die Wärme von den Wänden und dem Mobilar abgestrahlt wird, durch die fehlende Luftumwälzung auch kein Staub verwirbelt, der nicht nur zu Verschmutzungen, sondern auch zu schlechter Luftqualität führt. Dadurch, dass die Lufttemperatur in solchen Räumen nicht höher als 15° betragen muss, fällt das Atmen und insbesondere der Feuchteausgleich der Lunge wesentlich leichter, vergleichbar mit einem Spaziergang an der frischen Luft bei Sonnenschein. Selbst bei Minustemperaturen fühlen Sie sich bei Sonnenschein sichtlich wohler als in einem überheizten und feuchteüberladenen Raum.
Die Natur macht es uns vor, wir sollten uns mehr daran orientieren.