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Biogas, Biogasanlagen, Fermenter
gritter

Beitragvon gritter » 23.09.2005 10:31 Uhr

Hallo liebe Leute,
Ich plane eine Pelletheizung zu kaufem und bin froh :D über jede konstruktive Rückmeldung.
Annahmen:
- Heute: Ölheizung, Kessel Bj. 1972, mit angeflanschten Heizöl-MAN-Brenner Bj. 1988, Verbrauch ca. 4300ltr/Jahr
- Zu beheizender Raum: Altbau - Mix aus Fachwerk ud massiven Außenwänden 160m2, plus isoliertes (Isoflock 20cm) Dachgeschoß 120m2
- Ein Küchen- und Kaminofen werden parallel mit Holz betrieben und beheizen/überschlagen UG, OG und DG
- Benötigt wird Service vor Ort im Raum PLZ 5637X,
Limburg/Diez/Katzenlenbogen

Derzeitig vorliegendes Angebot für Pelletheizung:
- Nachbau/Baugleich zu ÖkoFen PE25, 25kW, incl. Förderschnecke, Pellet-Lagerraumausbau und alle Installationen zum Anschluß an vorhanden Heizungsanlage, Abbau und Entsorgung v. 2 Öltanks
- 1000ltr Schichtenspeicher (Puffer) ausgelegt für optionalen Sonnenkollektorenanschluß
- Angebotene Preis für alles, incl. MwSt: 17.000€

Was mich interessiert:
- Sind die 25kW angemessen oder geht es nicht kleiner und deshalb kostengünstiger (bei gleicher Qualität)?
- Gibt bessere Alternativen zum o.g. Typ (ÖkoFen sollen ja sehr gut sein). Wenn ja gibt es auch Service in der unmittelbarer Nähe Raum PLZ 5637X, Limburg/Diez/Katzenelnbogen. Suche
- Sind die Kosten angmessen bezogen der Annahmen?
- Macht der Einsatz eines Wärmeplattentauschers zusätzlich zum Puffer sinn? Was muß beachtet werden?
-Kostengünstiger Lieferant von Pellets in DIN plus Qualität

Freue mich auf Euere Antworten.
VG
Gerd

no-oil

Beitragvon no-oil » 10.10.2005 17:15 Uhr

ich stand vor einer ähnlichen situation, hatte aber keine 17.000 euro:

dann hab ich mir so geholfen:

http://de.geocities.com/hohlaender/pellets/pellets.htm
machtnix

Beitragvon machtnix » 15.10.2005 21:26 Uhr

Hallo gritter,
leider hat man dir den größten Mist angeboten den es auf dem Pelletskesselmarkt gibt.Ökofen hat sich seit 1996 überhaupt nicht weiterentwickelt,immer noch die veraltetet Unterschubfeuerung.Keine Lambdasonde.Laß dir lieber einen Hargassner Guntamatic oder Windhager anbieten,das sind Kessel mit allem KnowHow,und können bis zu 2,9kW heruntermodulieren.
Das Angebot ist viel zu teuer für diesen alten Schrott.

Gruß machtnix
gritter

Beitragvon gritter » 10.11.2005 17:20 Uhr

Hall Alle,
danke erst einmal für sie Kommentare. Konnte länger nicht hierher kommen.
Ja, ja, sieht aus, dass des Deutschen Liebstes immer noch viel höheres interesse weckt (s. andere Beiträge), als so eine langweilige
Heizungs-Story.
Bin in eigener Sache noch nicht richtig weiter gekommen. Rückmeldung auf viele verschiedene Anfargen bei den Herstellern sehr gering. Merkwürdig. Oder sie haben so viel zu tun, dass sie sich nicht mit ernstgemeinten Anfragen zur Aufklärung beschäftigen können.

Die sehr hohen Anschaffungskosten sind schon der Wahnsinn. Relativieren sich leicht, wenn man die jährlichen Einsparungen berücksichtigt. Einsparung Kosten im Jahr:
Ca. 1500€/Jahr gegen über Öl (Annahme bei: 0.70€/ltr*4000ltr/Jahr und 170.00€/t*8t/Jahr). Starke Veränderungen sind natürlich bei Öl zu erwarten, hauptsächlich rauf, wenig runter. Könnte bedeuten, dass sich die neue Heizung <10 Jahren amortisiert.
Aber Vielleicht mache ich es mit einem Holzvergaser als Zwischenlösung, den könnte ich später mal als Rückfallabsicherung benutzen.

Informationsstand:
Pelletheizung mit Keramikbrennerraum sind wohl besser wegen:
- Haben höhere Verbrennungstemparaturen und halten die Hitze länger, schalten daher weniger ein/aus, benötigen keinen sehr teueren und platzraubenden 1000ltr Schichtenspeicher, kommt dafür mit viel kleineren (ca. 1/4) 230ltr Pufferspeicher und Wärmeplattentauscher (30-40ltr) aus, heißt immer frisches Wasser (reicht für Familie locker, da Einsatz in Turnhallenduschen)

Fragen:
- Kennt jemand einen guten Holzvergaser für Stückgut oder hat entsprechende Erfahrungen? Kosten?
- Habe gelernt, dass die Kombikessel (Pellet und Stückgut) Probleme haben, wegen Durchbrennens des Kessels und deshalb einige Hersteller ihre Geräte vom Markt gehlot hätten?
VG
G
machtnix

Beitragvon machtnix » 27.11.2005 12:20 Uhr

Hallo gritter,
Guntamatic hat sehr gute Holzvergaser und Pelletskessel im Programm.
Windhager eben so.
Vielleicht kommt ja auch der Pelletfire von Herz für dich in Frage,ist ein Kombikessel:www.herz-feuerung.com
Vielleicht der neue Kombikessel von www.capito-gmbh.de
Renate

Beitragvon Renate » 31.01.2006 13:10 Uhr

Nimm bloß nicht den Pelletfire von Herz !
Seit Einbau 2002 NUR Probleme und die Krönung war ein Rückbrand in den Pelletsbehälter, der fast einen Wohnhausbrand ausgelöst hätte....
Und die Geschäftsleitung von Herz ?? Arrogant und ignorant !

andreas

Beitragvon andreas » 12.02.2006 18:53 Uhr

Klinke mich hier mal ein.

Kann mir jemand sagen was eine Pelletheizung so ungefähr komplett kostet (Neubau eines Einfamilienhauses, Vorratsraum liegt direkt daneben). Habe ein Angebot bekommen (Gilles 15KW) über 25.000.-Euro incl. MwSt. Das kommt mir inzwischen extrem überteuert vor. Gibt es qualitativ gleichwertige Alternativen?

Danke!

Andreas
mischir

Beitragvon mischir » 15.02.2006 22:00 Uhr

Hallo!

Wir sind schon sehr konkret in der Bauplanungsphase und werden im März beginnen. Wir werden eine Pelletsanlage von Buderus nehmen den SP251, Kostenpunkt mit Schneckenbeförderung ca. 11.500 € zzgl. Steuer plus Einbau.

Alternativ habe ich mir die Kombi-Heizung SP131 für ca. 13.500 € anbieten lassen zzgl. Steuer und Einbau.

Also 25.000 € bezahle ich mit Sanitär (HT-Material), Wasserleitung, Solar (Buderus) und Fußbodenheizung.

Dann ist die Heizung vielleicht doch etwas teuer...

Gruß
Mischir :shock:
Stephan Ostermann
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Beitragvon Stephan Ostermann » 15.02.2006 23:58 Uhr

Hallo...

Wenn von Thema teuer die Rede ist, muss man erst vernünftig vergleichen.

Was beinhaltet das Angebot?

Es gibt Unterschiede zwischen mit Hartschaum isolierten Armaturengruppen und einzeln verbaute Pumpen und Absperreinrichtungen.

Wer einen Pufferspeicher nutzt (Nur zu empfehlen) sollte auf die ausreichende Dimensionierung des Ausdehngefäßes achten.
(Bsp.: 1000 Ltr. Puffer, 1,5 bar Anlagendruck und Sicherheitsventil 3 bar ergeben ein Volumen von rund 150 Liter)

Alles Kleinigkeiten, die aber verschiedene Preise ermöglichen.

In der Regel bekommt ihr den Installateur dazu sein Angebot in den wichtigen Positionen aufzuschlüssen, so dass direkte Vergleich möglich sind. Wichtig ist, FESTPREIS. Durchbrüche müssen gemacht und auch wieder verschlossen werden. Beim Pelletlager selbst, kann einiges in Eigenregie erledigt werden. (Holzlager)

Natürlich würde ich mich auch freuen, wenn ihr die Gelegenheit nutzt und euch von einem Installateur auch ein Produkt der Fa. SHT anbieten zu lassen. Gerne nenne ich euch Ansprechpartner in eurer Nähe.

Wer soviel Geld für Technik ausgeht, sollte auf die Planung größten Wert legen. Lasst euch eine hydraulische Zeichnung erstellen und erläutern. Lasst euch direkt ein Angebot für die Erstbefüllung des Lagers erstellen. Stimmt die Lieferung der Pellets mit der Inbetriebnahme ab.
Grüße vom

AS Solar Kundendienst
badl

Beitragvon badl » 16.02.2006 10:44 Uhr

gritter hat geschrieben:Hall Alle,
danke erst einmal für sie Kommentare. Konnte länger nicht hierher kommen.
Ja, ja, sieht aus, dass des Deutschen Liebstes immer noch viel höheres interesse weckt (s. andere Beiträge), als so eine langweilige
Heizungs-Story.
Bin in eigener Sache noch nicht richtig weiter gekommen. Rückmeldung auf viele verschiedene Anfargen bei den Herstellern sehr gering. Merkwürdig. Oder sie haben so viel zu tun, dass sie sich nicht mit ernstgemeinten Anfragen zur Aufklärung beschäftigen können.

Die sehr hohen Anschaffungskosten sind schon der Wahnsinn. Relativieren sich leicht, wenn man die jährlichen Einsparungen berücksichtigt. Einsparung Kosten im Jahr:
Ca. 1500€/Jahr gegen über Öl (Annahme bei: 0.70€/ltr*4000ltr/Jahr und 170.00€/t*8t/Jahr). Starke Veränderungen sind natürlich bei Öl zu erwarten, hauptsächlich rauf, wenig runter. Könnte bedeuten, dass sich die neue Heizung <10 Jahren amortisiert.
Aber Vielleicht mache ich es mit einem Holzvergaser als Zwischenlösung, den könnte ich später mal als Rückfallabsicherung benutzen.

Informationsstand:
Pelletheizung mit Keramikbrennerraum sind wohl besser wegen:
- Haben höhere Verbrennungstemparaturen und halten die Hitze länger, schalten daher weniger ein/aus, benötigen keinen sehr teueren und platzraubenden 1000ltr Schichtenspeicher, kommt dafür mit viel kleineren (ca. 1/4) 230ltr Pufferspeicher und Wärmeplattentauscher (30-40ltr) aus, heißt immer frisches Wasser (reicht für Familie locker, da Einsatz in Turnhallenduschen)

Fragen:
- Kennt jemand einen guten Holzvergaser für Stückgut oder hat entsprechende Erfahrungen? Kosten?
- Habe gelernt, dass die Kombikessel (Pellet und Stückgut) Probleme haben, wegen Durchbrennens des Kessels und deshalb einige Hersteller ihre Geräte vom Markt gehlot hätten?
Hallo Gritter,
einen sehr guten Holzvergaserkessel gibt es von der Fa. DeDietrich.
Bei mir steht er schon 12 Jahre und wird mit jährlich 45 - 50 Ster be-
heizt. Einziger Nachteil ist der Rost aus Schamottzement. Ich habe mir
den Rost aus entsprechendem Profileisen nachgebaut (geschweist). Nachdem ich aber von anderen Holzvergasern weiß, dass die auch
Schwierigkeiten mit dem Rost haben, sehe ich das Problem als nicht so
gravierend an.
Gruß badl
VG
G


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