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Pelletofen mit oder ohne Wasseranbindung ?

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Beitragvon oakgast » 15.06.2011 19:11 Uhr

Kommentar von "Marco" erstellt am 15.06.2011,20:09
Thema: Sonstiges(Sonstige Frage)

Hallo,
Meine Frau und ich haben uns schon immer einen Holzofen gewünscht, wir wollen damit gerne unser Wohn/Esszimmer mit ca. 40 m2 heizen und versprechen uns durch einen Ofen einiges an Heizoel für diese zwei Zimmern einsparen zu können.
Es soll auf jedenfall ein automatischer Pelletofen werden, da wir auch die bequemlichkeit ausnutzen wollen.Sozusagen nur regelmässig Pellets in den Vorratstank und Asche entfernen.

Uns als Laie stellt sich nur die Frage ob wir einen ganz normalen Pelletofen kaufen sollten oder es sich vielleicht auch bemerkbar machen würde einen Wasserführenden zu installieren um die normale Oelheizung mit Warmwasser zu unterstützen?

Unser Nachbar meinte das ein wasserführender Ofen nur Sinn machen würde wenn der Pufferspeicher erneuert wird und min. 1000 Liter beträgt.<input type="button" value="Mail an Marco" onclick="window.open('http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=1402','oak_media_SendMail','width=30 0,height=450,left=100,top=200')">
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Beitragvon bernhard geyer » 15.06.2011 20:55 Uhr

Ohne Pufferspeicher wird es schwierig bei einem Wärmeerzeuger wie einen Holz/Pelletshofen diesen sinnvoll zur WW/Heizungsunterstützung einzusetzen.

Ich könne mir aber vorstellen das es sinnvoller wäre gleich ganz die (alte?) Ölheizung rauszuschmeißen un dann nur per Pelletsheizung die Heizung zu betreiben. Die kosten eines Pellets wassergeführten Kaminofens werden schon so hoch sein das man lieber gleich das ganze Heizsystem überdenkt.

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Beitragvon Thomas Heufers » 16.06.2011 10:58 Uhr

Wohnraum-Pelletofen: Gemütlich oder bequem?

Bequem ist der Betrieb des Pelletofens. Man befüllt das Reservoir und aufgrund des sauberen Abbrands vergeht viel Zeit bis zur nächsten Ascheentleerung.

Gemütlich ist ein Pelletofen nicht unbedingt. Der Pelletofen hat ein Gebläse, welches die optimale Luftzufuhr für die Verbrennung liefert und es fallen bedarfsweise die Pellets in die Brennkammer. Durch die merkbaren Geräusche kann man sich gestört fühlen.

Frage: Mit welcher Gewohnheit soll denn der Pelletofen genutzt werden? Soll der Ofen auch bei Abwesenheit in Betrieb sein oder nur wenn man es sich im Wohnzimmer gemütlich macht? Bist Du bereit für ein wassergeführtes System insgesamt 4.000 € mehr auszugeben?

Was ist, wenn das Heizungssystem wegen Stromausfall nicht mehr funktioniert. Dann ist man mit einem Holzscheitofen ohne Wasserführung gut bedient. Sämtliche Heizungssysteme und auch Pelletöfen benötigen Strom für Steuerung und Umwälzung etc.. Ein einfacher Holzscheitofen ist auch stromlos noch einsetzbar.

Gruß

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Beitragvon oakgast » 16.06.2011 18:52 Uhr

Kommentar von "Marco" erstellt am 16.06.2011,19:52
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Hallo und Danke für die Antworten.

Wir haben das ganze mal ausgerechnet und wenn ich noch einen neuen Puffer kaufen muss, kommen wir 5000€, was uns defintiv zu viel ist.
Es bleibt das dann nur noch ein Pelletofen oder Wasserführung, ein Pellet sollte es schon sein, da wir ja die Bequemlichkeit nutzen wollen. Dieser soll auch nicht das ganze Jahr über laufen, sondern nur an erforderlichen Tagen, denke das gerade an die Übergangszeiten.
Bei einem Pelletofen entstehen natürlich zusatzkosten für den Stromverbrauch und auch die Lautstärke ist wohl ein kritischer Punkt. Jedoch können wir darüber hinwegsehen, wir wollen auf keinen Fall unser Holz selbst anzünden müssen und regelmäßig nachlegen müssen.
Sollte man einen Qualitätsofen kaufen oder kann man da auch im Baumarktbereich schauen?
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Beitragvon oakgast » 10.11.2011 10:59 Uhr

Kommentar von "susifee69" erstellt am 09.11.2011,09:55
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Hallo!
Habe im Prinzip selbes Problem wie oakgast!
Meine Frage wäre folgende zu o.g. Problem:
Muss bei einem Wassergeführten Pelletofen ein Pufferspeicher vorhanden sein oder kann direkt in die Anlage (Ölofen) zur Wärmeerzeugung eingspeist werden. Warmwasser wird mit einer Wärmepumpe gemacht!

Bitte um kurze Info!
Danke

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Beitragvon Thomas Heufers » 10.11.2011 11:32 Uhr

Wie schon erwähnt, muss ein passender Pufferspeicher bei einem wassergeführten Pellet- oder Scheitholzofen berücksichtigt werden. Eine direkte Einspeisung in das Heizungssystem macht keinen Sinn.

Warum habt neber der Ölheizung eine Wärmepumpe zur Brauchwassererwärmung? Wer hat euch das empfohlen?

Gruß

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Beitragvon Johnsegeln » 10.11.2011 13:59 Uhr

Ich betreibe seit vier Jahren einen wassergeführten Ecoidro Pelletofen, der seine Wärme ohne Pufferspeicher direkt in das Heizungsnetz einspeist. Der Ofen läuft seit Jahren bis auf einen von den Italienern falsch eingebauten Thermosensor des Typs J störungsfrei. (Dieses Element habe ich selbst ausgewechselt) Den Wärmebedarf regle ich über einen handbetriebenen Drei Wege Mischer. Der Ofen läuft im Winter Tag und Nacht. Ich habe nie verstanden, was ein Pufferspeicher bei einem Pelletofen nutzen soll. Eine gutmütige Regelung passt den Wärmebedarf des Ofens dem Energieverbrauch des Hauses an. Das ist bei dem Ecoidro auf jeden Fall so.

Ich habe jedenfalls keinen Pufferspeicher gebraucht. Mein Ofen hat an Materialkosten 3000 Euro gekostet und ich habe 1000 Euro Bafa bekommen. So habe ich für 2000 Euro eine tadellos funktionierende Pellet Zentralheizungsanlage bekommen.
John
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Beitragvon Thomas Heufers » 10.11.2011 14:37 Uhr

Johnsegeln hat geschrieben:Ich habe nie verstanden, was ein Pufferspeicher bei einem Pelletofen nutzen soll. Eine gutmütige Regelung passt den Wärmebedarf des Ofens dem Energieverbrauch des Hauses an.
Eine solche Betriebsweise ist nicht zu empfehlen.

Nachteile:
- Häufige Brennerstarts
- Schlechter Wirkungsgrad, da der Pelletofen im abgesenkten Modulationsbetrieb im ungünstigem Leistungsbereich betrieben wird.
- Höherer Verbrauch
- Schadstoffreicherer Verbrennungsprozess

In Kombination mit einem Pufferspeicher kann der Pelletofen in langen Intervalen mit niedriger Taktung betrieben werden. Vorteil hierbei ist eine Betriebsweise, bei der der Ofen im optimalen Leistungsbereich genutzt wird. Pluspunkte sind sauberer und rückstandsarmer Abbrand, geringerer Verschleiß(Oxidation etc.), weniger Wartungsaufwand und längere Lebensdauer der Komponenten.
In Kombination mit einer Solaranlage ist die Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems mit einem Pufferspeicher i.d.R. gut.
Faustformel für die Auslegung des Pufferspeichers ist ca. 35 Liter je kW wasserseitiger Leistung des Pelletofens.

Übrigens kann der bestehende Ölbrenner in das Puffersystem inegriert werden. Die beschriebenen Vorteile sind auch für den Ölbrenner gültig.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon oakgast » 15.11.2011 11:32 Uhr

Kommentar von "susifee69" erstellt am 09.11.2011,09:55
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Hallo!
Habe im Prinzip selbes Problem wie oakgast!
Meine Frage wäre folgende zu o.g. Problem:
Muss bei einem Wassergeführten Pelletofen ein Pufferspeicher vorhanden sein oder kann direkt in die Anlage (Ölofen) zur Wärmeerzeugung eingspeist werden. Warmwasser wird mit einer Wärmepumpe gemacht!

Bitte um kurze Info!
Danke

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