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Gast

Beitragvon Gast » 13.10.2005 23:27 Uhr

Hallo
Da die PV-Zellen in einem Rahmen aus Metall eingebettet sind, und das Montagegestell ebenfalls aus Metall ist, sollte der temperaturdehnungsfaktor etwa identisch sein, so das nichts passieren kann.
aber auf dein anderes Problem, das einzige was mir einfällt, ist das ein Modul in einem String eine extreme Minderleistung hat, bzw. das ein Modul leicht verschattet wird.
Am besten die Daten mit loggen, wenn deine anlage aus 2 oder mehr strings besteht, dann vergleiche diese miteinander. Wenn ein Modul probleme macht, dann kannst du es durchs loggen relativ schnell nachweisen und so den fehler eingrenzen.

viel erfolg
Jörg
tottirabotti hat geschrieben:Hat noch irgendjemand Erfahrungen in dieser Richtung (oder in der anderen Richtung) gemacht ?
Zusatzfrage: Kann es wohl zu Beschädigungen durch Materialausdehnung kommen, wenn Module direkt aneinanderstossend montiert werden?

Gruss, Tottirabotti


Gast

Beitragvon Gast » 20.10.2005 17:53 Uhr

Der Themperaturkoeffizient wird von vielen Leuten einfach unterschätzt.

Da kann man noch soviel Abstand zum Dach oder unter den Modulen untereinander halten, es ist leider Fakt, bei Hitze sackt bei ALLEN Typen die Leistung mehr oder weniger brutal ab.

Die nackten Zahlen rechnet keiner meist auf seine Anlage hoch und wenns dann 34 Grad im Hochsommer sind und die Zellen 65 Grad und mehr haben dann gibt es Tränen in den Augen wenn aufs Display geschaut wird.

Kleiner Tip, auch mal jetzt an sonnigen kühlen Oktobertagen, an denen möglichst noch frischer Wind weht, draufsehen, da lacht das Herz .

Und plötzlich wird das Wort "Themperaturkoeffizient" ganz transparent ....

MfG

Heiko
GAST

Beitragvon GAST » 20.10.2005 19:09 Uhr

Hallo

wenn die Module Kante an Kante fest verbunden sind, dann bildet sich eine große fläche!! Diese befindet sich in wenigen cm Abstand zum vorhandenen Dach. Unter den Modulen wärmt sich die Luft auf, wird leichter und steigt nach oben, da dort kein Luftdichter Raum ist, entsteht ein Luftzug, dieser sorgt für eine Kühlung, diese ist stärker wenn zwischen den Modulen keine Lücken sind.
Als angenehmer Nebeneffekt dürfte es sich zumindest in einem Wohnhaus unter der Dachfläche weniger aufheizen, wenn dort die schlafzimmer sind, wird es dir deine familie danken.

Jörg
Gast

Beitragvon Gast » 21.11.2005 19:25 Uhr

Hallo,

den sogenannten Kamineffekt hab ich doch auch schon bei ein oder zwei Modulen, oder? Wenn ich jetzt "Lücken" lasse kühlen diese wenigen Module jeweils für sich, so dass nicht die obersten nur heißer Luft sehen..., oder ??
Außerdem weht (zumindest in Ostfriesland) fast immer etwas Wind, so dass ich einen gewissen Sogeffekt habe, den ich bei unterbrochenen Flächen besser nutzen kann.
Liege ich richtig? Wenn nicht: noch ist es nicht zu spät !!

Gruß,
Burkhard
Uwe Hallenga
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Beitragvon Uwe Hallenga » 21.11.2005 21:14 Uhr

Theoretisch ist es besser die Modulfläche halbwegs geschlossen zu halten. Der Kamineffekt funktioniert am besten, je "länger"der Kamin ist.
Ob das in der Realität dann tatsächlich so ist, konnte ich nicht prüfen.

Besucht doch mal die Internetseite: Kleinwindanlagen (siehe mein Profil)
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