20KW Holzvergaser als unterstützung für Ölheizung?!
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Ja...also, hallo erstmal!
Ich stehe grad vor einem Hauskauf. Dieses Haus hat 190m² Wohnnutzfläche, es ist ein unisoliertes Fachwerkhaus mit Lehmsteinen. Die Fenster sind bisher einfachverglaste Holzfenster. In dem Haus läuft bisher eine 38KW Ölheizung von 1989. Zusätzlich sind in dem Haus 2 Holzkamine, ein kleiner für einen Raum und ein Kachelofen, von dem man mehrere Räume aus heizen kann. Es wird von 2 Älteren Leuten bewohnt, von daher vermute ich, dass die ganz ordentlich heizen...ich denke nich, dass wir 2 genausoviel Heizen...das ist jetz aber nur eine Vermutung. Die Fakten lauten wie folgt:
Energieverbrauch Ölheizung pro Jahr ca. 39000-46000KWh, davon 7000-8300KWh Brauchwasser. In den Kaminöfen wurden zusätzlich nochmal ca. 4600-7000KWh erzeugt.
Da uns 4000-5000L Öl pro Jahr etwas viel ist und wir 7000m² Grundstück haben, von dem über die hälfte Wald ist und es dort keine Baumsatzung gibt, möchten wir da was machen. Zum Ersten wollen wir auf jeden Fall die Fenster erneuern. Da z.B. grade im Wohnzimmer fast die gesamte Außenwand aus einer Fensterfront besteht, verspreche wir uns davon schon mal eine reduzierung des Gesamt-Wärmebedarfs.
Zum Zweiten möchten wir zu der bestehenden Ölheizung noch einen Holvergaser hinzufügen. Dabei ist uns der SHT thermosolid NZA
(http://www.sht.at/index.php?id=233) ins Auge gefallen. Ein 20KW Holzvergaser für 3750€, klingt erstmal gut.
Um auch einen Teil des Brauchwassers damit abdecken zu können, hatten wir uns dazu einen Schichtkombispeicher gedacht, z.B. den "aquabloc ASP Hygiene-Schichtkombispeicher" (http://www.sht.at/index.php?id=26) in 1000L(4095€) oder 1500L(4850€).
Sooo...ich hoffe, das war erstmal genug an Informationen. Nachdem, was ich bisher so gelsen habe, geh ich nicht davon aus, dass ich damit den Öl-Kessel überflüssig machen kann, aber ich hoffen, dass ich den Ölverbrauch auf unter 1000L pro Jahr drosseln kann.
Ein Haken an dem Kessel is der Leider ziemlich keine Füllraum (80L), da muss man dann wohl mehr als einmal am Tag füllen.
So aber nur die Fragen: Für wie Sinnvoll haltet ihr diese Kombination? Was gibt es zu beachten? Ist der Pufferspeicher annähernd richtig dimensioniert? Habt ihr bessere Vorschläge?
Nur mal so gesagt: Es wäre schön, wenn die Kosten der neuen Heizung 10000€ nicht wesentlich übersteigen würden
Ich stehe grad vor einem Hauskauf. Dieses Haus hat 190m² Wohnnutzfläche, es ist ein unisoliertes Fachwerkhaus mit Lehmsteinen. Die Fenster sind bisher einfachverglaste Holzfenster. In dem Haus läuft bisher eine 38KW Ölheizung von 1989. Zusätzlich sind in dem Haus 2 Holzkamine, ein kleiner für einen Raum und ein Kachelofen, von dem man mehrere Räume aus heizen kann. Es wird von 2 Älteren Leuten bewohnt, von daher vermute ich, dass die ganz ordentlich heizen...ich denke nich, dass wir 2 genausoviel Heizen...das ist jetz aber nur eine Vermutung. Die Fakten lauten wie folgt:
Energieverbrauch Ölheizung pro Jahr ca. 39000-46000KWh, davon 7000-8300KWh Brauchwasser. In den Kaminöfen wurden zusätzlich nochmal ca. 4600-7000KWh erzeugt.
Da uns 4000-5000L Öl pro Jahr etwas viel ist und wir 7000m² Grundstück haben, von dem über die hälfte Wald ist und es dort keine Baumsatzung gibt, möchten wir da was machen. Zum Ersten wollen wir auf jeden Fall die Fenster erneuern. Da z.B. grade im Wohnzimmer fast die gesamte Außenwand aus einer Fensterfront besteht, verspreche wir uns davon schon mal eine reduzierung des Gesamt-Wärmebedarfs.
Zum Zweiten möchten wir zu der bestehenden Ölheizung noch einen Holvergaser hinzufügen. Dabei ist uns der SHT thermosolid NZA
(http://www.sht.at/index.php?id=233) ins Auge gefallen. Ein 20KW Holzvergaser für 3750€, klingt erstmal gut.
Um auch einen Teil des Brauchwassers damit abdecken zu können, hatten wir uns dazu einen Schichtkombispeicher gedacht, z.B. den "aquabloc ASP Hygiene-Schichtkombispeicher" (http://www.sht.at/index.php?id=26) in 1000L(4095€) oder 1500L(4850€).
Sooo...ich hoffe, das war erstmal genug an Informationen. Nachdem, was ich bisher so gelsen habe, geh ich nicht davon aus, dass ich damit den Öl-Kessel überflüssig machen kann, aber ich hoffen, dass ich den Ölverbrauch auf unter 1000L pro Jahr drosseln kann.
Ein Haken an dem Kessel is der Leider ziemlich keine Füllraum (80L), da muss man dann wohl mehr als einmal am Tag füllen.
So aber nur die Fragen: Für wie Sinnvoll haltet ihr diese Kombination? Was gibt es zu beachten? Ist der Pufferspeicher annähernd richtig dimensioniert? Habt ihr bessere Vorschläge?
Nur mal so gesagt: Es wäre schön, wenn die Kosten der neuen Heizung 10000€ nicht wesentlich übersteigen würden
- KTT
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- Registriert: 10.02.2011 11:08
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Hallo,
du bist am richtigen Weg und hast auch die richtige Reihung gewählt:
Zuerst thermisch sanieren, sofern dies möglich und soweit dies (noch) wirtschaftlich ist.
Ersatz teurer Heizenergieträger (Strom, Öl) durch kostengünstigere Energieträger.
Der derzeit günstigste Heizenergieträger ist Stückholz und Hackschnitzel,
gefolgt von Wärme aus Sole/Wasser-, Luft/Luft-
und Luft/Wasser-Wärmepumpen,
schließlich kommen noch Pellets und Erdgas.
Zu beachten sind bei einem vollständigen bzw. teilweisen Umstieg zudem die aufzubringenden Investitionskosten sowie technische Vorgaben, wie etwa die benötigte max. Vorlauftemperatur, Größe eines nötigen Brennmateriallagers, die Möglichkeit für einen Kaminanschluss, etc.
Aufgrund der hohen Vorlauftemp. scheiden Sole/Wasser- und Luft/Wasser-Wärmepumpen für Bestandsbauten meist aus, beim Heizen mit Holz wird wiederum ein relativ voluminöses Brennmateriallager benötigt.
Stückholzheizungen sind zudem recht arbeitsintensiv im Betrieb.
Oft entscheiden sich daher Sanierer, so wie du, für eine Kombination aus bestehender Heizung und kostengünstiger Zusatzheizung, wobei die Vorzüge jeder Heizungsart genützt werden können.
Grüße
Josef Lurger
--------------------------------------
Kostengünstig heizen und kühlen
www.ktt-heizungen.at
du bist am richtigen Weg und hast auch die richtige Reihung gewählt:
Zuerst thermisch sanieren, sofern dies möglich und soweit dies (noch) wirtschaftlich ist.
Ersatz teurer Heizenergieträger (Strom, Öl) durch kostengünstigere Energieträger.
Der derzeit günstigste Heizenergieträger ist Stückholz und Hackschnitzel,
gefolgt von Wärme aus Sole/Wasser-, Luft/Luft-
und Luft/Wasser-Wärmepumpen,
schließlich kommen noch Pellets und Erdgas.
Zu beachten sind bei einem vollständigen bzw. teilweisen Umstieg zudem die aufzubringenden Investitionskosten sowie technische Vorgaben, wie etwa die benötigte max. Vorlauftemperatur, Größe eines nötigen Brennmateriallagers, die Möglichkeit für einen Kaminanschluss, etc.
Aufgrund der hohen Vorlauftemp. scheiden Sole/Wasser- und Luft/Wasser-Wärmepumpen für Bestandsbauten meist aus, beim Heizen mit Holz wird wiederum ein relativ voluminöses Brennmateriallager benötigt.
Stückholzheizungen sind zudem recht arbeitsintensiv im Betrieb.
Oft entscheiden sich daher Sanierer, so wie du, für eine Kombination aus bestehender Heizung und kostengünstiger Zusatzheizung, wobei die Vorzüge jeder Heizungsart genützt werden können.
Grüße
Josef Lurger
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