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Forum Haustechnik: SHK

Thema: Welche Heizungsart für einen Neubau?

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Schmiddi828

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Moin,

Ich möchte in kürze einen Bungalow ( ca. 100-110qm) Neubauen.
Ich bin mir zu 90% sicher das ich in Holzfertigbauweise bauen möchte. Für 1-2 Personen

Ich tue mich nur etwas schwer mit der Art der Heizung, da ich mich vorher nie wirklich damit beschäftigt habe.
Es gibt so unglaubliche viele verschiedene Pumpen und Öfen und was sonst noch alles.....

Ich denke mal das eine Fußbodenheizung bei einem Neubau heutzutage schon gemacht werden sollte und an Solar zur Brauch- bzw. Heizungwassererwärmung bin ich auch interessiert, da ich Dachfläche in richtung Süden haben werde.

Also was für eine Heizung sollte es sein? Erdwärme? Gas? Pellets? .....

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Thomas Heufers

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Folgende Anforderungen sollten beim Neubau aus energetischer Sicht idealerweise erfüllt sein:
- U-Wert von Dach, Wand und gegen Erdreich von 0,13 - 15 W/m²K
- Fenster mit 3-fach Verglasung mit einem Uw-Wert kleiner 1,0 W/m²K

Mit diesen Gebäudedetails und einer energiesparenden Bauplanung liegt Dein Wärmebedarf für Heizung und Warmwasser überschlägig bei weniger als 5 kW. Es gibt entsprechend kleine und modulierende Luft-/Wasser-Wärmepumpen als Splitgerät, die diesen Wärmebedarf optimal abdecken. Ein solches Wärmesystem würde unter den Voraussetzungen Sinn machen. Neben den geringen Investitionskosten garantiert dieses System einen sehr sparsamen Betrieb.

Zum Vergleich die Betriebskosten einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe in einem Energiesparhaus KfW 40 vglb. Effizienzhaus 55,
http://www.ecotec-energiesparhaus.de/energiestatistik.html...

PDF - Niedrigenergiehäuser
Bei Planung und Bau wird auch über die Energiekosten des Hauses in den kommenden Jahrzehnte entschieden.
http://www.ecotec-energiesparhaus.de/energiestatistik.html...

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Hochwärmegedämmte Gebäudehülle, innovative Glas- und Fenstertechnik, Gebäudetechnik die ausschließlich zur Restwärmebereitstellung dient.
http://www.ecotec-energiesparhaus.de/fileadmin/Daten/Informationsbrosc...

Gruß

Thomas Heufers

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bernhard geyer

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Beiträge: 1153
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Wie Thomas schon angemerkt hat ist das A&O eine energetisch optimierte Planung des Neubaus.

Dein Neubau sollte mindestens den Standard Effizienzhaus 55 in der 2009er Fassung der EnEv erreichen. Besser wäre natürlich gleich in Richtung Passivhaus zu gehen. Auf keinen Fall solltest du dich von einem 1/2/3-Liter Haus nach "Herstellernorm" blenden lassen.

Bei entsprechend niedrigen Energiebedarf ist dann auch eine (verglichen mit Sole/Wasser / Wasser-Wassser) etwas im jahresmittel schlechter Arbeitende Luft-Wasser-WP sehr geeignet da hier die Investitionskosten günstiger sind.

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Solarmensch

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Ich gebe den Vorrednern/-schreibern recht und mit der Annahme FB-Heizung liegst du auch richtig
Bei der Wahl der Solaranlage rate ich klar zu einer heizungsunterstützenden
Was die Wahl der Primärenergiequelle betrifft (falls die nicht Solar ist) habe ich folgenden Rat:
Einbau eines Schichtspeichers mit integriertem Wärmeerzeuger (zb. SolvisMax), hier kannst du dann wählen welchen Heizeinsatz ( Öl, Gas, WP, Pellet) du favorisierst.
Mit diesem System kannst du auch nachträglich den Heizeinsatz tauschen und bist so für die Zukunft gerüstet, falls zb eine bezahlbare Brennstoffzelle verfügbar ist
Beim Einsatz von Solar kommst du eh nicht um einen Schichtspeicher herum,darüber hinaus kanst du an dem Speicher einen wassergeführten Kachelofen anschließen
Bei den ersten dreien bist du weitestgehend abhängig von den Multis und der "politischen Großwetterlage" bei Pellet hast du einen regionalen Anbieter.
Unsere Erfahrung zeigt das bei solchen Systemen die Solaranlage einen extrem großen Anteil der Wärmeversorgung gewährleistet .

Mit sonnigem Gruß Udo
www.res-solar.de...

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Schmiddi828

Erfahrung:
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Erstmal danke für eure Antworten die helfen mir schon mal eine richtung zu haben.
Heute Abend habe ich mehr zeit da werde ich mal ein bisschen was über die von mir bevorzugten Haus-Anbieter schreiben.

Bis denn,
Schmiddi

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Schmiddi828

Erfahrung:
Anmeldedatum: 12.04.2011,
Beiträge: 3
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Also da bin ich wieder.

Die U-Werte hatte ich mir auchschon so herausgesucht. Trotzdem danke.

Ich habe heute einen Interesanten Katalog von Suckfüll-Energiehaus bekommen, da werde ich mich mal einlesen.

Im Moment weit oben (trotz Putz Fassade) ist EBH Haus aus Senzig.
Bodenplatte 0,17 ; Wand 0,12 ; Dach 0,16 und 3-Scheibenfenster mit U-Wert 0,5. Das ganze ohne aufpreis.
Als Standart gibts bei denen ein Junkers Gas-Brennwertgerät CerapurModul Solar, Heizleistung 3-14kw mit stufenloser Leistungsanpassung, inkl. 4,7m2 Solar-Kollektoren.
Bivalenter Schichtladespeicher 210l
Geregelte Pumpen
Witterungsgeführte Regelung
Doppelrohrabgasführung

Ich denke mal das ist für meine 110qm etwas zu groß gedacht oder?

Es gibt auch ein KFW 55 Paket:
Luft/Wasserwärmepumpe, elektronisch geregelte Niedertemperaturfußbodenheizung, solare Warmwasseraufbereitung kontrollierte Be-und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung ( Pluggit-System)
Sowas würde ja eher auf meine Anforderungen passen.

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bob

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Beiträge: 25
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weil die Preise für Öl und Gas in Zukunft immer spekulativer werden. Bundesweit gilt die erhöhte Förderung aus dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien: Man muss einen Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einreichen.
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/biomasse/formu...

Die Fördermittel gleichen einen Teil der noch hohen Anschaffungskosten eines Pellet-Kessels aus. Informationen und Produkte (Pelletspeicher) findet man hier: http://www.mall.info/produkte/pelletspeicher.html...

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Thomas Heufers

Erfahrung: *****
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Die Förderungen sind kein Allheilmittel. Man muss zur Erreichung der Förderkriterien i.d.R. zusätzliche Ausgaben tätigen. Auch das sollte man bei der Kosten-/Nutzen-Analyse hinterfragen. In den meisten Fällen kommt man sicherlich damit hin. Ich halte nichts davon, wenn man ein KfW Effizienzhaus 55 plant und an der Gebäudehülle spart und die Förderkriterien mit einem sehr CO2-neutralen Pelletofen erreicht. Weil man dann nicht wirklich auf einen energiearme Bauweise festgelegt ist.
Ganz aktuell hat heute unser Kunde eine Vollfinanzierung bei einer Direktbank für ein Neubau-Darlehen abgeschlossen. Mit der Begründung, dass die teilweise KfW-Finanzierung ihm finanziell ohnedies keine Vorteile gebracht hätte. Die Konditionen für das Gesamtpaket waren bei seiner Direktbank einfach besser. Voraussetzung für solche Offerten ist i.d.R. ein relativ hoher Eigenanteil.

Bei einem Gebäude mit 110 m² Wohn-/Nutzfläche gibt es auch eher ein Raumproblem für die Pelletlagerung. Hier kann ein kleines schlankes System beispielsweise eine kleine modulierende Wärmepumpe oder eine kleine modulierende Brennwert-Gastherme die optimale Lösung sein.

Wie immer gilt folgender Grundsatz:
Je besser man dämmt, desto geringer sind die Kosten für die Investition der Wärmetechnik und folglich auch die Betriebskosten (Verbrauchskosten).

Gruß

Thomas Heufers

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Solarmensch

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bob hat Folgendes geschrieben:
weil die Preise für Öl und Gas in Zukunft immer spekulativer werden. Bundesweit gilt die erhöhte Förderung aus dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien: Man muss einen Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einreichen.
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/biomasse/formu...

Hallo Bob ich habe hier noch einen weiteren Gedankenansatz mir (und auch den meisten meiner Kunden) geht es nicht nur um die Preisentwicklung (Öl zb 70% in den letzten 12 Jahren , Pellets 10%) sondern um die politische Handhabung. Ich möchte keinen amerikanischen Präsidenten aufrufen müßen im nahen Osten "die Demokratie zu sichernund Terroristen auszurotten" um hier die Energieversorgung sicher zu stellen.
Mit heimischen Mitteln ist es auch so möglich

Die Fördermittel gleichen einen Teil der noch hohen Anschaffungskosten eines Pellet-Kessels aus. Informationen und Produkte (Pelletspeicher) findet man hier: http://www.mall.info/produkte/pelletspeicher.html...


Wenn man eine Heizungsanlage als ganzes betrachtet und erkennt das ein Schichtenspeicher in jede Anlage gehört ist die Pelletanlage nicht mehr teurer.
Einen vernüntigen Kessel bekomme ich für unter 6000€ das ist nicht mehr wie ein gutes Ölbrennwertgerät, Förderung hin oder her.

Solarmensch
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Thomas Heufers

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Es gibt Angebote zu Pelletkesseln, die den Preis eines Mittelklasse-PKWs übersteigen. Shocked
Bei aller Liebe zu Pellet-Heiztechnik, das ist für mich nicht nachvollziehbar.

Wir bieten beispielsweise den Austausch von Öl zu Pellet inkl. Pufferspeicher, Abgasführung im vorhandenen Kamin, hydraulische Einbindung, Pelletspeicher etc. und Montage für unter 10.000 € inkl. Mwst. an, vorausgesetzt die Rahmenbedingungen sind passabel.
@ Solarmensch - In sofern bin ich mit Dir einig, dass ein Pelletsystem nicht teurer sein muss, als der Ersatz mit einem Ölbrenner.

Der Bezug von Pellets ist im Gegensatz zu Heizöl wesentlich günstiger. Der Ersatz des Ölkessels durch einen Pelletkessel ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Gruß

Thomas Heufers

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Solarmensch

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[quote="Thomas Heufers"][color=green]Es gibt Angebote zu Pelletkesseln, die den Preis eines Mittelklasse-PKWs übersteigen. Shocked
Bei aller Liebe zu Pellet-Heiztechnik, das ist für mich nicht nachvollziehbar.

Hallo Thomas, es kommt immer drauf an was der Kunde haben möchte und welchen Anteil "Arbeit" er noch leisten will.
Der Vergleich mit dem Auto passt da schon ganz gut, ein Porsche oder Mercedes AMG bringt dich auch nur von A nach B.
Hier spielen rein rationale Aspekte keinen Grund.
Ich habe Kunden die zb einen Schichtspeicher für weit über 10.000 € kaufen und dann den Vorteil haben mit einen Holzvergaser nur alle 5 Tage heizen zu müßen..........
Udo
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Roggenbuck

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Hallo und guten Tag,

ich habe mich gerade angemeldet und bin dabei auf Deine Frage gestoßen.
Deine Frage ist zwar nun schon ein paar Monate her, aber vielleicht ist ja noch nicht zu spät Dir meine Erfahrungen mitzuteilen.
Wir haben auch im Juli 2010 ein Haus angefangen zu bauen. Wir haben uns für die Direktwärmepumpe von Acalor entschieden und ich kann nur voller Begeisterung davon berichten.
Das war die Beste Entscheidung unseres Lebens.
Ich kann Dir jetzt viele technische Details schreiben, aber die kannst du auch unter

acalor- direkt .de

nachlesen.
Wichtiger finde ich es, wenn ich erzähle, wie angenehm es ist in einem Haus mit Acalor zu wohnen.
Es gibt nichts Angenehmeres.
Es ist einfach ein ganz besondere Wärme. Die Wärme ist in jedem Raum voreingestellt. Zum Beispiel im Wohnzimmer 21°C. Ich habe überall 21°C, egal ob am Fußboden, in der Mitte vom Raum oder aber an der Decke, überall 21°C. Man friert also nicht mehr, weil es eine gleichbleibende Wärme ist. Es wird weniger Staub aufgewirbelt, also ideal für Allergiker.
Man kann sich diese Heizung auch mit zusätzlicher Kühlfunktion einbauen lassen, was wir auch gemacht haben und ich kann nur sagen, der Hammer.
Wenn draußen 35°C oder mehr sind, habe ich in meinem Haus, meine voreingestellten 21°C, wirklich sehr angenehm.
Das Brauchwasser wird automatisch, ohne zusätzlichen Elektro-Heizstab, auf über 65°C aufgeheizt.
Ich könnte noch eine Menge über meine Heizung schreiben, aber wenn Du vielleicht Fragen hast, frag einfach.
Ich kann und werde die ACALOR Direktwärmepumpe immer wieder weiterempfehlen.

Dani [/b]

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Thomas Heufers

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Beiträge: 1982
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Roggenbuck hat Folgendes geschrieben:
Ich kann und werde die ACALOR Direktwärmepumpe immer wieder weiterempfehlen.
Werbeaussage von Acalor:
"Erster wesentlicher Unterschied zu herkömmlichen Luft-/Wasser-Wärmepumpen:
acalor verzichtet komplett auf betriebskostenintensive Zusatzheizstäbe."

Man muss wissen, dass bei der so genannten Wärmedirektheizung das Kältemittel durch die Fußboden-Heizschleifen fließt. Ein Heizstab (Wassererwärmung im Boiler-Prinzip) ist systembedingt bei der acalor Wärmedirektheizung nicht möglich.

Die höhere Effizienz kann ich bei dem System nicht in Frage stellen. Aber da kein wassergeführtes Heizungssystem genutzt wird, ist ein Wechsel auf andere Wärmetechnik (Pellet, Windgas, Brennstoffzelle, Wasserstoff etc.) in Zukunft ausgeschlossen. Eine heizungsuntersstützende Solarthermie ist auch nicht einsetzbar.

Gruß

Thomas Heufers

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schimmelgutachter

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Die höhere Effizienz kann ich bei dem System nicht in Frage stellen. Aber da kein wassergeführtes Heizungssystem genutzt wird, ist ein Wechsel auf andere Wärmetechnik (Pellet, Windgas, Brennstoffzelle, Wasserstoff etc.) in Zukunft ausgeschlossen. Eine heizungsuntersstützende Solarthermie ist auch nicht einsetzbar

Und warum sollte der Nutzer einer solch effektiven und kostengünstigen Heizung das Bedürfnus verspüren, auf Pellets oder Solarthermie umzusteigen ? Confused

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Thomas Heufers

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Mir liegen keine Verbrauchsdaten zu diesem Wärmedirekt-System vor. Hiervon würde ich letztlich die Effizienz abhängig machen. Wenn das System so toll ist, wie es der Roggenbuck bzw. Dani anpreist, dann würden es andere Hersteller mit Renommé sofort in ihr Portfolio aufnehmen. Dem ist aber nicht so!

Übrigens, das bei Acalor eingesetzte Kältemittel ist brennbar. Über die Risiken einer solchen kältemittelgeführten Fußbodenheizung sollte man sich im Klaren sein.

Die Raumtemperaturen sind bei diesem System nicht einstellbar. Bei Nichtnutzung von Räumen ist die Heizung beispielsweise nicht abstellbar. Die Einstellung der Wärmedirektheizung wird statisch für das gesamte Gebäude ausgelegt. Für die einzelnen Räume werden Temperaturen angenommen und mittels enger oder weiter Verlegung für die einzelnen Zimmer festgelegt.

Wer ein solches System hat, der wird immer den Komfort eines wassergeführten Heizungssystems mit Raumthermostaten vermissen.

Gruß

Thomas Heufers

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